Sonntag, 01.03.26
Der Tag begann erneut früh, doch die Nacht war glücklicherweise etwas milder, sodass wir ein wenig Schlaf nachholen konnten. Ein großartiges Frühstück, liebevoll zubereitet von unserem Koch, sorgte für einen perfekten Start in den Morgen und stärkte uns für die kommenden Programmpunkte.
Anschließend teilten wir uns in mehrere Kleingruppen auf. Jede Gruppe zog einen Begriff, der innerhalb einer Stunde kreativ in Form von Land-Art umgesetzt werden sollte. Mit vergänglichen Materialien aus der Natur – Blättern, Schnee, Steinen, Laub, Stöcken, Eis und allem, was die Umgebung bereithielt – erweckten wir unsere Begriffe zum Leben. Nach dieser intensiven und inspirierenden Schaffensphase präsentierten wir unsere Ergebnisse, errieten die Darstellungen der anderen Gruppen und kamen ins Gespräch über die tiefere Bedeutung der Begriffe. Themen wie Feuerwerk, Leichtigkeit und Grenzgänger regten zu spannenden Diskussionen an, die uns noch während des ausgezeichneten Mittagessens begleiteten.
Am Nachmittag erhielten wir weiteren wertvollen Input von den Organisatoren des Projekts. Zusätzlich teilten drei junge Ärztinnen aus der Region ihre Perspektiven, berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen und zeigten individuelle Herausforderungen sowie besondere Aspekte ihrer Arbeit auf. Danach stand die Fahrt zur Unterkunft an – eine weitere kleine Herausforderung, die wir dank unserer ausgefeilten Gepäck-Tetris-Künste souverän meisterten. Während der Fahrt stellten wir fest, dass wir alle aus derselben Region stammen: Ostwestfalen-Lippe. Gemeinsame Freunde, vertraute Erlebnisse und regionale Bräuche verbanden uns sofort und sorgten für eine besondere Atmosphäre.
In einer wunderschönen Unterkunft angekommen, schmiedeten wir bereits Pläne für die kommenden Wochenenden, schrieben Einkaufslisten und ließen den Tag in entspannter Stimmung ausklingen. Schließlich wartete nur noch das gemütliche, warme Bett auf uns. Mit großer Vorfreude auf den nächsten Tag gingen wir zufrieden und dankbar schlafen.