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    Klinische Famualtur? Pflegepraktikum? Hausarztfamulatur?
    All dies ist in unserem Programm möglich

     Exzellenten Sommer 2019 

    Termin: 02.08.2019 - 01.09.2019
    Bitte senden Sie dafür Ihren Lebenslauf und ein Motivationsschreiben an
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„Exzellenter Winter“ 2018

Der Startschuss ist gefallen, vom 02.03.2018 - 01.04.2018 werden insgesamt 24 Studenten aus ganz Deutschland ihre Famulatur im Exzellenten Winter 2018 absolvieren.

NEWS NEWS NEWS

Tagebuch des Exzellenten Winters 2018

  • Die Ankunft im Exzellenten Winter 2018

    Als wir am 2.3.18 am BLSV Regen ankamen, erwartete uns bereits eine schöne Überraschung.
    Zwei nette Mädels vom Sportverein warteten auf uns vor dem Parkplatz vom BLSV mit frischer Bettwäsche im Arm. Nach einem sehr warmherzigen Empfang begleiteten sie uns zu 2 niedlichen, schneebedeckten Holzhütten in denen schon einige unserer zukünftigen „Mitfamulantinnen“ warteten.
    2.1. 2Unsere Erwartung in einem großen Matratzenlager zu schlafen, wurde in jedem Fall übertroffen. Wir bezogen unsere Stockbetten und verräumten unsere Rucksäcke aufgeregt in den Schränken. Wer sind wohl die Menschen mit denen wir unsere nächsten 4 Wochen verbringen werden? Wir kamen natürlich sofort ins plaudern über unsere Unis, Wohnorte und Erwartungen an die kommenden Tage.
    2Nach ein paar Minuten kamen uns dann auch schon die Jungs aus der Hütte nebenan besuchen und brachten Süßigkeiten und Musik mit. Es dauerte nicht lange und wir tauschten uns über unsere vergangenen Famulaturen, Reisen und Hobbys aus.

    Bei so viel Geplapper bekamen wir dann einen riesigen Hunger und die Hälfte der Mannschaft ist mit den Autos Getränke und Pizza holen gefahren. Später wurden dann die Musikboxen rausgeholt und die ersten Kniffelspiele begonnen. Da unsere Jannika am nächsten Tag Geburtstag hatte, musste der harte Kern der Runde natürlich bis 24.00 durchhalten, um mit ihr ins neue Lebensjahr zu feiern.
  • Samstag, 03.03.18

    3.3. 1Am Morgen erwartete uns im Speisesaal des BLSV Regen ein tolles Frühstücksbuffet.
    Pünktlich um 10 Uhr fanden sich alle im Seminarraum ein und dort trafen wir Frühanreiser dann auch die restlichen Teilnehmer des „Exzellenten Winters 2018“.
    In den folgenden zwei Stunden erklärten uns Mandy Kölbl und Dr. Blank, was uns in den kommenden vier Wochen erwartet und weckten damit Motivation und Vorfreude.

    Am ersten Wochenende sollte vor allem das gegenseitige Kennenlernen und Teambuilding im Mittelpunkt stehen.
    3.3. 2

    Nachdem wir uns im BLSV beim Mittagessen gestärkt hatten und das Gepäck verstaut war, starteten wir auch schon zum Ausgangspunkt unserer Schneeschuhwanderung zur „Chamer Hütte“. Unser Guide Tobias und seine Freundin Kerstin gaben eine kurze Einführung, dann stapften wir los. Am Anfang waren die sperrigen Schneeschuhe recht ungewohnt, aber wir gewöhnten uns bald an die besondere Art des Wanderns und konnten uns über das tolle Wetter, den verschneiten Winterwald und die schönen eingefrorenen Rießlochfälle freuen. 
    Nach gut zwei Stunden erreichten wir erschöpft und mit roten Wangen die Hütte. Von dort aus hatten wir einen herrlichen Blick auf den großen Arber. Das weckte Vorfreude auf den kommenden Tag, denn da stand dessen Besteigung auf dem Programm. Erst mal waren wir aber froh die Schnee- und auch Wanderschuhe ausziehen und uns dem gemütlichen Teil des Tages widmen zu können. Nach einem zünftigen bayrischen Abendessen in der Gaststube verbrachten wir den Abend mit Gesprächen, viel Gelächter und Spielen wie Rommée, Kniffel und Werwolf.
  • Exzellenter Winter 04.03.2018

    4.3. 1Nach einem erlebnisreichen Tag mit der Ankunft an dem Schutzhaus „Chamer Hütte“, wachte manch einer, der sich durch etwaige Schnarchgeräusche in dem 8er Zimmer durchsetzen konnte, erholt und ausgeruht um 8:00 auf, um zu frühstücken. Nachdem das erledigt war, startete das Programm und wir packten unsere Sachen, nahmen unseren Schlitten und steuerten nun auf unser nächstes Ziel zu: die Besteigung des großen Arbers.
    Unserem erfahrenen Führer Tobias folgend ging es parallel der Langlaufpiste durch den Neuschnee, wo man auch das ein oder andere Mal ganz gern einsank. Wir hatten leider nicht mehr das gute Wetter vom Vortag in der Früh, und somit war es schwierig mehr als 10 Meter vorauszuschauen, dennoch war es angenehm und nicht zu kalt. Beim Erklimmen des Berges erfreute man sich an netten Ortsansässigen und Hunden.
    Nach einem guten Marsch mit einigen Pausen erreichten wir dann auch das Ziel, das Gipfelkreuz.
    4.3. 24.3. 3
    Hier war es uns leider nicht möglich die sonst gute Sicht zu genießen aufgrund des dichten Nebels, aber dennoch war es sehr erfreulich, gerade da dadurch auch der Startschuss für unsere Rodelaktion gegeben werden konnte. Wir rodelten den Weg, den wir hochgelaufen sind auch wieder runter, doch dabei kam es zu einem ungewollten Ausrutscher. Dem selbstbestimmten Auftreten eines Teilnehmers folgend, kamen wir von der Bahn ab und auf die Skipiste, was zu hohen Geschwindigkeiten und bösen Blicken der Skifahrer führte. 4.3. 44.3. 64.3. 7
    Zum Glück ist nichts passiert, der Fauxpas rechtzeitig aufgefallen und wir durften die steile Strecke nochmal hochlaufen, um unter den belustigten Blicken unseres Führers, den richtigen Weg nehmen zu können. Dieser bat leider nicht eine so steile Abfahrt und man wurde sich sehr schnell einig, dass die „falsche“ Abfahrt witziger war. Nach einigen kleineren Abfahrten und Wanderstücken waren wir dann auch zurück an unserem Schutzhaus, um unsere Sachen zu holen und schließlich die endgültige Talfahrt anzupeilen. Nach kleineren Wegstücken fanden wir uns dann auch an einer Kreuzung wieder, wo die Piste dann doch auch wieder steiler wurde, doch auch diese konnte hervorragend bewältigt werden, auch wenn es Probleme gab, die „eine Fichte“ zu finden, die unser Tourführer als Treffpunkt bestimmte, vielleicht haben wir auch den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen…
    Nach diesen Ereignissen, durften wir ein letztes Mal zusammen ein Essen im „Dorf-Stadl“ genießen, danach teilten wir uns dann in unsere Gruppen auf und bezogen unsere Häuser, die für die nächsten 4 Wochen unsere Unterkünfte sein würden. Nach dem Einräumen der Kleidung und Ausräumen kleinerer Probleme fand man sich trotz Müdigkeit noch zu einem geselligen Abend zusammen, zog sich dann aber bald ins Bett für den nächsten Tag, den ersten Arbeitstag.
  • Der erste Montag

    Liebes Tagebuch,
    Nach einem exzessiven Mogel-Motten- Abend ging es heute an unsren ersten Arbeistag, und man konnte nicht leugnen, dass eine kleine Portion Anspannung unser Frühstück versüßte. Also verlies um Punkt 7 Uhr MEZ ein Tross Autos voller kompetenter und hochmotivierter Famulanten den Parkplatz unsres Quartiers um uns an unsre Wirkstätten zu bringen, was einwandfrei funktionierte.
    Am Zielort angekommen machte ich mich auf die kurze Suche nach der Praxis, was keine Schwierigkeit darstellte, da mich die Fahrerin 20 Meter davor absetzte. Nach kurzer Wartezeit vor dem Eingang wurde ich auch schon von der ankommenden Belegschaft herzlich in Empfang genommen und in die Raum- u. Arbeitsstrukturen des Praxisalltags eingeführt. 5.3.3Gefühlte 5 Minuten später stand auch schon der erste Patient bei der Anmeldung, bereit, um von mir fürsorglich untersucht zu werden und Blut abgenommen zu bekommen. Erfreulich schnell konnte ich die auf der Universität erlernten Skills erfolgreich anwenden, was einiges der anfänglichen Unsicherheit verfliegen ließ. Überhaupt war Nervosität Fehl am Platz, da mir durch den Hausarzt und die Assistenten alles nochmal geduldig erklärt wurde wenn ich es denn wollte.
    So wohnte ich den vielseitigen Tätigkeiten des Arztes bei, mal mit mehr mal mit weniger aktivem Beistand und so zog die Zeit ins Land.
    Währenddessen bekam eine andere Famulantin des Exzellenten Winters eine private Rundtour durch Tschechien von ihrem Hausarzt gesponsert, was sich harmonisch zwischen die Hausarztbesuche einfügen ließ.
    So reichte das Programm von fast abgefrorenen Händen bis zu den womöglich ersten Schritten zur Kinderfachärztin, und bei der gemeinsamen Besprechung nach einem langen Tag konnte man hinter den müden Gesichtern die Vorfreude auf das Kommende durchblitzen sehen. 5.3.2
    Nun versuchen wir uns gerade an der Zubereitung typisch bayerischer Hausmannskost, einem Curry, und hoffen, dass wir später des Abends auf dem Rücken der Pferdemotiv-Bettwäsche sanft in unseren wohlverdienten Schlaf getragen werden. 5.3.1Liebe Grüße vom Exzellenten Winter- Team und speziell an diesem Abend von Maximilian Wieser, dem Autor dieser Zeilen, die ihm sichtlich leicht von den Fingern gingen
  • Dienstag - der 2. Famulatur Tag

    Nach einem schnellen Frühstück und mit unseren Laptops im Gepäck brachen wir heute zum zweiten Famulaturtag auf.6 Um pünktlich in den Arztpraxen in Viechtach zu sein, müssen wir die Unterkunft um kurz nach sieben verlassen und nachdem wir mit dem Weg und den Parkmöglichkeiten vor Ort jetzt schon vertraut waren kamen wir gut an. Das Wartezimmer war schon voller Patienten, und ich durfte wieder Frau Dr. Kasparbauer durch den Vormittag begleiten. Viele Patienten kommen im Moment wegen Grippe in die Praxis, aber ich durfte auch bei einer Check-Up Untersuchung einen Ultraschall machen. Mittags endete der Praxistag und um zwei Uhr trafen wir uns mit den anderen bei der AOK Regen.
    Dr. Blank und Unser Tutor Peter erwarteten uns schon und über Videokonferenz waren wir auch mit der Gruppe aus Cham verbunden. Nach einer gemeinsamen Einführung beschäftigten wir uns in der Gruppe dann mit Wissen in der Medizin. Die Frage, was man wann, wo und wie nachschlagen kann beschäftigt uns schließlich auch in der Famulatur immer wieder, und so waren wir alle froh, einen besseren Durchblick zu bekommen. Peter stellte uns verschiedene Internetseiten und Datenbanken vor, um in jeder Situation an die passenden Informationen zu kommen. Am Beispiel „akuter Gichtanfall“ versuchten wir uns selbst an der ersten Recherche mit den unterschiedlichen Methoden und stellten uns unsere Ergebnisse gegenseitig vor.
    Anschließend ging es zurück in die Unterkunft, wo wir das letzte Tageslicht, je nach persönlichen Vorlieben, für eine Runde Langlauf, Joggen oder einen Spaziergang nutzten. Als alle dann wieder zuhause und die Sportler frisch geduscht waren wurden Linsen und Spätzle gekocht.
    Satt und zufrieden wurden in der Küche nach dem Essen dann noch Pläne für den nächsten freien Nachmittag geschmiedet und die eine oder andere Runde Ligretto und Arschloch gespielt. Recht bald ging es aber für alle ins Bett, schließlich müssen wir auch morgen wieder früh raus.
    6.3.2
  • Ein Mittwoch mit freien Nachmittag

    Heute habe ich in meiner Praxis viele verschiedene Krankheitsbilder erleben dürfen: Morbus Menière, Kinder mit Polypen oder riesige Mengen an Ohrenschmalz. Als kleinen Bonus konnte ich heute bei Allerlei Tests dabei sein: Allergietests, Schwindeltestung und Hörtests. Am Ende habe ich mit den Apparaturen von Dr. Träger eine Tympanoplastie betrachten können!  Alles in allem sehr spannend.
    7
    Nach dem Mittagessen haben wir den letzten Schnee genutzt und sind an den Geißkopf zum Rodeln gefahren: Zunächst ging es im Einzellift nach oben auf den Berg – ein Highlight für sich. Danach ging es im rasanten Tempo nach unten – leider hatten die Schlitten aber einen leichten Rechtsdrall, sodass wir schon bald sehr knapp am Rand der Piste entlangschlitterten.
    7.3.4
    7.1.2
    Da die zwei Fahrten noch nicht genug waren zogen wir unsere Gefährte noch einmal eine halbe Stunde den Berg hoch. Auf halber Strecke teilte sich die Gruppe in die Adrenalinjunkies, die noch weiter nach oben liefen, und die gemächlichen Schneeengel (s. Bild ;D)
    7.3.3
    7.3.5
    Nachdem wir auch die letzte Abfahrt gemeistert hatten, ohne dass uns das „Slow“ Schild wie auf dem Arber zum Verhängnis wurde, fuhren wir nach einem gelungenen Mittwoch Nachmittag nach Hause und ließen uns ein leckeres Chili schmecken. Bei Ligretto, Siedler von Catan und Kartenspielen m dem einen oder anderen Feierabendbier klang der Abend aus.
  • Tagebucheintrag 08.03.18


    Wie gewohnt starten wir um halb sieben mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag. Danach fahren wir zu unseren Praxen. Ich begleite die ersten beiden Wochen Dr. Andreas Korschofsky in Arnschwang. Da ich schon vor ihm in die Praxis komme, unterhalte ich mich morgens mit den Arzthelferinnen und übernehme die ersten Blutentnahmen. Auch wenn der Tag entspannt startet, füllt sich das Wartezimmer zunehmend und es bleibt keine Zeit für Pausen. Die meiste Zeit begleite ich Andreas, führe mich ihm zusammen die Anamnese und körperliche Untersuchungen durch und bespreche mit ihm im Anschluss die Patienten. Gelegentlich schaffe ich es auch vor ihm zu dem Patienten und habe die Möglichkeit selbstständig zu arbeiten. Gegen Mittag gehen wir dann in ein nebenan gelegenes Café um eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken.
    8
    Um kurz nach eins werde ich abgeholt um mit den anderen in Lam am Sono-Kurs teilzunehmen. Zuerst wird uns das Sonographieren theoretisch nähergebracht, dann dürfen wir selbst ran und jeder hat die Möglichkeit einen anderen aus der Gruppe zu schallen. Dazu gibt es Schokokuchen, der die Motivation der hungrigen Studenten aufrecht erhält.
    8.3.2
    Wieder im Blasihäusl angekommen, spazieren wir noch gemütlich zum nahegelegenen Schloss vorbei, bei dem es in einem Gehege auch einige Rehe zu streicheln gibt. Danach backen wir Flammkuchen und lassen den Tag gemütlich in großer Runde ausklingen. Wir sind von dem vollen Tagesprogramm mittlerweile etwas müde, freuen uns aber schon auf morgen!8.3.3
  • Freitag, 09.03.2018


    Den Vormittag verbrachten wir in unseren Lehrpraxen.

    Am Nachmittag kamen wir in den Genuss von einem sehr lehrreichen EKG-Kurs, bei welchem wir nach einer kurzen Auffrischung unserer theoretischen Kenntnisse die Möglichkeit hatten, mit der Unterstützung von zwei sehr guten Dozenten, zahlreiche EKGs zu befunden. Es war für uns alle eine willkommene Gelegenheit, die systematische Befundung eines EKGs an einer großen Vielfalt von Beispielen und in aller Ruhe zu üben. Ich bin davon überzeugt, dass uns dieses Seminar viel Sicherheit für den Umgang mit Patienten-EKGs während der kommenden Wochen vermitteln konnte.
    9 Nach dem Kurs ließ unserer Gruppe die erfolgreiche Woche in der Chamer Boulder Halle und dem Further Hallenbad ausklingen.
  • Tagebuch Samstag 10.3.
    Am heutigen Samstag stand der von uns allen mit Spannung erwartete Naht-Kurs an. In diesem sollten wir die eventuell schon vorhandenen Fähigkeiten im chirurgischen Nähen verfeinern und möglichst etwas Neues lernen. Der Kurs wurde von 5 Tutoren und einem am Programm teilnehmenden Hausarzt geleitet und fand in den Räumlichkeiten der Arberlandklinik in Zwiesel statt.
    10.3.4Der Kurs war sehr spannend und hilfreich, alle Beteiligtenhatten danach das Gefühl, viele neue Sachen gelernt zu haben, auch weil wir an echten Schweinefüßen üben durften. Diese stellten eine klare Verbesserung gegenüber dem in der Uni verwendeten Übungsmaterial dar. Einige Teilnehmer hatten derart viel gelernt, dass sie mit ihrem neu erworbenen Können 2 Schweinefüße miteinander vernähten.
    10.3.3 KopieNachdem der Kurs mit Hilfe von viel Kaffee und den leckeren bereit gestellten Snacks geschafft war, stellte sich die Frage, was man mit dem restlichen Samstag anstellen sollte. Hierbei versuchten sich die Gruppen aus Regen und Cham auf ein gemeinsames Ausflugsziel zu einigen, dies scheiterte aber leider an der zu großen Distanz zwischen den beiden Unterkünften.
    Zunächst mussten wir noch im örtlichen Inter Sport unsere Langlaufausrüstung für den morgigen Ausflug holen, danach entschied sich die Gruppe aus Regen für eine Wanderung zum Haus der Wildnis, um bei den vergleichsweise warmen Temperaturen noch Zeit draußen verbringen zu können.
    10.3.2
    Wir fuhren also voller Elan zum Parkplatz, der als Ausgangspunkt für die Wanderung diente und machten uns auf den Weg durch den Nationalpark. Dort hofften wir, verschiedene hier beheimatete Tiere zu sehen, unter anderem Wölfe, die wir jedoch nicht entdecken konnten, obwohl aus der Gruppe sehr überzeugende Wolfsgeräusche imitiert wurden. Trotzdem war die Wanderung durch den Nationalpark ein schönes Erlebnis, nach dem wir uns hungrig und müde auf den Heimweg machten.

    Zuhause in Untermitterdorf versorgten wir uns dann mit einem leckeren Abendessen bestehend aus Wraps und so vielen verschiedenen Toppings, dass es den Rahmen dieses Tagebuchs sprengen würde, sie alle aufzuzählen.
    10.3.1 Kopie
    Da dies der erste Abend hier im bayerischen Wald war, an dem wir am nächsten Morgen ganz entspannt ausschlafen konnten, wurde es abends doch eher spät und feucht fröhlich. Wir spielten die verschiedensten Spiele und verabschiedeten uns spät abends ins Bett, wobei wir uns alle schon auf das ausgedehnte Sonntagsfrühstück am nächsten Morgen freuten. 
  • Heute ist Sonntag. Das bedeutet für uns, dass wir endlich mal ausschlafen dürfen. Wir planen um 11 Uhr ein großes Frühstück zu machen. Aber um sieben hält es die ersten nicht mehr in den Federn und es wird bei strahlendem Sonnenschein eine große Runde gejoggt.
    11.3.1
    Die nächsten schaffen es ein bisschen später aus dem Bett und bereiten das große Frühstück vor. Es gibt sogar Pancakes.
    11.3.211.3.3Währenddessen backen wir einen Kuchen, denn morgen hat Elias Geburtstag und wir wollen ihn damit überraschen.
    11.3.4

    Dann ist es soweit. Alle Spaziergänger und Jogger sind wieder da und die letzten Schlafmützen schaffen es auch in die Küche. Wir frühstücken gemütlich und quatschen lange.

    Am frühen Nachmittag wird es dann auf dem Bretterschachten in Bodenmais sportlich. Am Vortag hatten wir uns Langlauf- und Skating-Skier geliehen.
    Die wenigsten von uns haben diesen Sport schon einmal ausprobiert und am Anfang ist es gar nicht so leicht, sich auf den Skiern zu halten.
    11.3.5Aber wir haben ja drei erfahrene Sportler dabei und so sind nach anfänglichen Schwierigkeiten dann alle begeistert von der Bewegung in der Natur. Besonders der Ausblick ist einfach unbezahlbar.
    11.3.6
    Die schnelle Truppe ist schon wieder am Startpunkt angekommen und vertreibt sich die Zeit mit einem Wettlauf. Alle stellen sich in zwei Reihen auf, jemand ruft „Auf die Plätze, fertig, los!“ und die ersten zwei spurten los. Man muss um den Rucksack rum und wieder zurück, dann ist der nächste dran. Letztendlich gewinnt die Gruppe, in der mehr Skater sind. Die sind einfach schneller…
    11.3.7
    11.3.8
    Dann fahren alle wieder zurück in ihre Unterkünfte. Halb verhungert schaffen wir es gerade noch, die Nudeln in das Wasser zu schmeißen und das Pesto auf den Tisch zu stellen und dann gibt es endlich Essen.
    Am Abend ist noch eine Besprechung mit Herrn Dr. Blank. Heute muss er leider ein bisschen schneller reden, weil gleich der Tatort kommt. Passenderweise ist das Thema das Gesundheitssystem in Deutschland. Danach fallen alle erschöpft in ihre Betten und die neue Woche in den Famulaturen kann beginnen.
  • 12.03.2018

    Liebes Tagebuch,
    heute startete die zweite Woche des Projektes „Exzellenter Winter 2018“. Wie üblich fiel mir das Aufstehen an einem Montagmorgen schwer - das Wochenende steckte mir noch in den Knochen. Der Nahtkurs, erste Skilanglauf-Versuche, gemeinsames Kochen mit der Gruppe und Spieleabende mit tollen Leuten machten den Start in die zweite Arbeitswoche nicht ganz so einfach.
    Auf dem Weg zur Arbeit hielt ich zum wiederholten Mal bei einer sogenannten „Milchtankstelle“, einem kleinen Verkaufsautomaten, in Hocha bei Waldmünchen an. Dort können Tag und Nacht frische Milch, Eier und weitere Produkte aus dem Sortiment vom Löffler Hof erworben bzw. die Milch wie an einer Tankstelle abgezapft werden. Uns allen schmeckte diese Milch viel besser, als jene aus dem Supermarkt.
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    In Tiefenbach angekommen und in die Praxisschuhe geschlüpft, warteten bereits die ersten Patienten im Wartezimmer und den Räumen der Praxis auf ihre Blutentnahme oder die Ärztin. Wie gewohnt startete ich nach kurzer Absprache mit den Arzthelferinnen, die alle Termine und die gesamte Organisation im Blick haben, in das erste Zimmer. Der Patient klagte sowohl über Bauch-, als auch über neu aufgetretene thorakale Schmerzen, die diffus ausstrahlen würden. Nach einem kurzen Anamnesegespräch entschloss ich mich, gleich ein EKG zu schreiben und aufgrund der Vorerkrankungen einen Ultraschall zu machen. In der ersten Woche hatten wir bereits Seminare zu den beiden Untersuchungsmethoden EKG und Ultraschall, sodass mir der Umgang mit den Geräten und die Auswertung nicht unbekannt waren. Dennoch war ich erleichtert, als die Ärztin das Zimmer betrat, die Ergebnisse der Untersuchung überprüfte und offiziell Entwarnung geben konnte.
    Wie zuvor vermutet, gehörte der Schmerz zu einer Symptomgruppe der Erkrankung, wegen der der Patient bereits ein paar Tage vorher (Freitag) in der Praxis vorstellig geworden war. Die Möglichkeit, eigenständig mit diagnostischen Mitteln umgehen und im „Ernstfall“ anwenden zu können, hat mir einiges an Sicherheit gegeben.
    Gestärkt von selbstgemachten Bratkartoffeln und Stremmellachs ging es für die ersten Hausbesuche des Tages durch die Region auf Tour. Hier muss man mit kleinen Hindernissen rechnen und darf auch den Weg über Stock und Stein nicht scheuen. Im Winter ist Allrad-Antrieb Pflicht.

    Heute wurde mir die Bedeutung der Hausbesuche erst richtig bewusst. Neben vielen Patienten, die bloß wegen ihres fortgeschrittenen Alters schlecht mobil sind oder Patienten, die generell nicht schwer krank waren, fand sich auch ein altes Ehepaar, das mir sehr in Gedanken geblieben ist.
    Schon an der Haustür merkten wir, dass etwas nicht stimmte. Zunächst öffnete niemand, bis dann der Mann völlig entkräftet und schwer atmend durch den Flur taumelte, um uns die Tür zu öffnen. Im Schlafzimmer fanden wir seine Frau vor, der es nicht wesentlich besser ging. Beide in schlechtem Allgemeinzustand, schlugen sie sich bereits seit einer Woche mit einer sehr schweren Erkältung und Erbrechen herum. Da sie unter diesen Umständen kaum etwas trinken oder essen konnten, kamen sie natürlich auch nicht mehr zu Kräften. Selbst der Weg in den Flur zum Telefon, um Angehörige zu informieren, war ohne Hilfe kaum möglich. Ich habe die Situation als sehr erschreckend und bedrückend empfunden, da sich das Paar deren Not gar nicht richtig bewusst war. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie es für die beiden wohl ohne den hausärztlichen Besuch mit anschließender Krankenhauseinweisung weiter gegangen wäre.
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    Den übrigen Nachmittag verbrachte ich in der Praxis, um weiter Anamnesen und Untersuchungstechniken zu üben, und freute mich sehr, dass das Abendessen bereits angerichtet war, als ich kaputt, aber sehr zufrieden in unserer Unterkunft ankam.
  • Hallihallo an alle fleißigen Leser,


    Heute Morgen brachen wir nach einem schönen gemeinsamen Frühstück erneut in die Arztpraxen auf. Mich erwartete heute Vormittag ein sehr volles Wartezimmer mit zum Glück sehr geduldigen Patienten. Leider lässt die Grippewelle uns immer noch nicht los, aber es kamen auch Patienten mit anderen Beschwerden. Ich durfte den Ultraschall bei einem Patienten durchführen und außerdem die Untersuchungen bei den Patienten mit grippalen Beschwerden selbstständig durchführen. Das macht mir sehr viel Spaß und ich fühle mich auch von Tag zu Tag sicherer in den Untersuchungen. Das interessanteste war heute eine Patientin mit einer speziellen Schwindelerkrankung bei der ich dann die Anamnese erheben durfte. Das war sehr spannend!

    In der Mittagspause hatte ich, nach dem ich meinen Mitfahrer abgeholt hatte, die Zeit noch schnell in unsere Hütte zu fahren und dort einen kleinen Mittagsimbiss einzunehmen. Um 14 Uhr begann dann unser Teaching zum Thema Kreuzschmerz. Auf dieses Thema waren wir alle schon gespannt, weil wir in unseren Praxen schon diverse Patienten gesehen haben, die mit solchen Beschwerden kamen. Wir berichteten erst von diversen Patientenbeispielen und besprachen anhand dieser die Leitlinien zum Thema Kreuzschmerz. Zu dem diskutierten wir einige alternative Behandlungsoptionen.

    Nach dem Seminar sind wir nach Hause gefahren. Manche von uns haben sich auf gemacht noch eine kleine Runde zu joggen, während andere eine Yoga- Einheit eingelegt haben. Zum Abendessen haben wir gefülltes Gemüse gekocht und zusammen gegessen. Mit vollem Bauch haben wir dann noch zwei Runden „Activity“ gespielt und sind dann alle erschöpft ins Bett gefallen. Mal sehen was morgen so kommt…
  • 14.03.2018 

    Für mich geht es jeden Morgen in das etwa 20km entfernte Frauenau in die Gemeinschaftspraxis Pinker, Sperr und Götz. Hier kann ich bei allen 3 Ärzten meine Kenntnisse erweitern, Erfahrungen sammeln und bei verschiedensten Untersuchungen dabei sein. Es ist beeindruckend, wie viele verschiedene Krankheitsbilder man im normalen Praxisalltag jeden Tag sehen kann. Heute kamen auch wieder einige Vertreter von Pharmafirmen vorbei, welche einerseits ein neues Gerinnungsmedikament, die andere Dame uns über ein Statin, informierte und die besseren Nutzen erklärte.

    Nach einer kleinen Mittagspause mit Mittagsschlaf ging es dann für mich weiter nach Regen in die Volkshochschule. Dort war heute Nachmittag unser Teaching "Depressionen". Zuerst informierten wir uns selbstständig mittels Leitlinien über die aktuellen Therapiemöglichkeiten. Dabei half es ungemein, dass wir uns mit einem super leckeren Apfelkuchen, den es auch zusätzlich in veganer Weise gab, sowie Kaffee noch nebenbei etwas stärken konnten. Später stoß Herr Dr. Werner noch dazu und wir besprachen einige Fälle, die uns im Praxisalltag bisher begegnet sind. Dabei kam es im weiteren auch zu einer Diskussion über die allgemeinen Studieninhalte und den Spezialisierungsmöglichkeiten während des Studiums, wobei man merkte, dass hierbei die Meinungen bezüglich der Lehre und deren Ausführlichkeit sehr unterschiedlich sind. Einige wünschen eine frühere Spezialisierung, andere wiederum finden das bisherige System gut.
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    14321433 Zum Abschluss des Tages stand noch ein Highlight an. Elias und ich fuhren zum Großen Arber, um den letzten Abend vom Flutlichtskifahren auszunutzen. Trotz Kälte und anfänglichem Nebel konnten wir den Winter noch einmal gut ausnutzen und die Piste herunterwedeln. Nach etwa 2h ging es dann aber auch nach Haue, da der Tag dann doch mal wieder ermüdend war. Wir freuten uns auf das leckere Ofengemüse mit Kartoffeln, was die anderen zum Abendessen gekocht hatten. Heute ging es dann aber doch sehr schnell ins Bettchen, um wieder fit für den Praxisalltag zu sein.
  • Heute morgen erwachten wir bei strahlend blauem Himmel, was uns besonders freute, da wir heute einen freien Nachmittag hatten und wir die Zeit unbedingt nutzen wollten um die Umgebung noch weiter zu erkunden.
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    Den Vormittag über waren wir in unseren Praxen, in denen wir wieder viele Grippefälle untersuchten, aber auch die Möglichkeit hatten, das ein oder andere EKG zu schreiben oder ein Sono zu machen. Nach dem Mittagessen zuhause entschied sich eine Gruppe dafür nach Passau zu fahren und die Stadt ein wenig zu erkunden. Bei frühlingshaftem Wetter spazierten sie zum Dreiflüsseeck und gingen zur Feste hinauf um den schönen Ausblick zu genießen.
    1532Die andere Gruppe wollte den Rachel nicht nur jeden Tag vom Fenster aus betrachten, sondern mal den Ausblick von oben sehen, sodass wir uns auf den Weg machten, den Rachel zu erklimmen.
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    Da noch trotz Sonne und angenehmen 12 Grad sehr viel Schnee lag wurde der Aufstieg ziemlich rutschig und zum Ende am Gipfel durch Wind eisig kalt.
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    Für den Ausblick oben hat es sich aber gelohnt, auch wenn wir unser Haus leider nicht erkennen konnten.
    1537Dann machten wir uns wieder auf den Weg nach unten und fuhren erschöpft nach Hause, wo wir noch gemeinsam das Abendessen kochten.
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  • Vom Leberjang zum Leberwind – unser Ausflug in die traditionelle chinesische Medizin (TCM)

    Klingeling, dingdong...keine Reaktion....klingeling,dingdong....die ersten regen sich und schauen auf den klingelnden Übeltäter: „Sechs Uhr...schon wieder...viel zu früh“. Trotz diverser Langschläfer, die das warme Bett einfach nicht verlassen wollen (oder können?), sitzen wir bald gemeinsam am Frühstückstisch und dann müssen wir auch schon los.
    Unser Auto nimmt nicht den gewohnten Weg, denn heute geht’s für uns nach Cham zum Kinderarzt. Trotz streikendem Navi und Stau (ja, man glaubt es kaum) schaffen wir es rechtzeitig zur Praxis.
    Dort teilen wir uns auf die beiden Ärzte auf und los geht’s.
    Die Praxis ist voll und die Patienten ziehen nur so an uns vorüber...Grippe...Bauchweh...Ringel- röteln...Vorsorgeuntersuchungen.... bald schwirrt uns nur so der Kopf und es kehrt eine gewisse Routine ein. Plötzlich ein Notfall: Einer der Patienten krampft und jetzt geht alles ganz schnell. Der Notfallkoffer wird geholt, Medikamente aufgezogen und dann ist es auch schon wieder vorbei.
    Kurze Zeit später heißt es wieder: „Schnell Herr Doktor kommen Sie mit!“ Schon bevor wir das Zimmer betreten höre ich hhhhhh.....hhhhhh...hhh. Drinnen sitzt ein kleiner Junge mit Pseudokrupp und Atemnot. Und wieder geht alles ganz schnell und schon sind wir beim nächsten Patienten. Auf jeden Fall ein aufregender und spannender Vormittag!
    Nachdem wir 12 alle mehr oder weniger erfolgreich (Nein, wir würden niemals jemanden beim Arzt vergessen!) in Bad Kötzting angekommen sind, bekommen wir vom Professor höchstpersönlich einen Vortrag über Sinocur – eine Mischung aus traditioneller chinesischer Medizin und Kneippen. Nach einem mehr oder weniger langen Ausflug in die Psychologie und Krankheitsprävention – hier ist die Pause mit Schokokuchen nach dem Vortrag über gesunde Ernährung besonders zu erwähnen
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    – machen wir uns auf den Weg in die TCM – Klinik.
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    Hier dürfen wir von der Lehrküche übers Besprechungszimmer bis hin zur Kräuterküche alles bewundern. In letzterer öffnen wir Schubladen mit den lustigsten Aufschriften und Inhalten. Viele weiße kleine Knöchelchen (?) mit der Aufschrift Medulla geben uns wohl das größte Rätsel auf. Mehr oder weniger benebelt von den verschiedensten Düften, werden uns noch die letzten Fragen zur Traditionellen chinesischen Medizin beantwortet, bevor es auch schon wieder in unser Hexenhäuschen mitten im Wald zurück geht.
    Den Abend verbringt ein Teil von uns mit seinem frisch angereisten Besuch. Wir anderen hingegen machen einen unserer Mitstreiter zum Psychiater, der uns erfolgreich therapieren soll. Nach viel Lachen, Verwirrung und vor allem mithilfe der berühmten und diesen Abend ausnahmsweise von fast allen geliebten White Wheaties, gelingt ihm dies auch erfolgreich.
    So fallen wir dann glücklich und erfolgreich therapiert todmüde in unsere Betten.
  • Samstag, der 17.03.2018

    Heute ist der erste Morgen des Besucherwochenendes. Nach einem langen, ausgewogenen Frühstück (ausnahmsweise mal in einer kleinen Runde) mit vielen Anekdoten über die letzten beiden Wochen, machen wir uns gemeinsam auf den Weg nach Sankt Engelmarkt, wo unsere Wanderung startet. Hier am Fuße des Berges treffen wir auf den Rest unserer Gruppe samt Familie, Freunde oder Partner, sowie auf die regener Partnergruppe.
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    Gut gelaunt machen wir uns auf den Weg Richtung Gipfel, wobei sich ausreichend Möglichkeit ergibt, sich in nette Gespräche mit den zahlreichen Besuchern zu vertiefen und sich so besser kennen zu lernen.
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    Oben am Gipfelkreuz angekommen wartet eine Überraschung auf uns: Die Organisatoren der Wanderung haben heißen Glühwein mitgebracht (was wir bei den eisigen Temperaturen allesamt gut vertragen können).
    Anschließend kehren wir gemeinsam in einer Berghütte ein, wo es typisch bayrisches Essen gibt: Knödel mit Kassler und Sauerkraut, für die Vegetarier unter uns Gemüsebratlinge mit Salat.
    Ein wirklich gelungener Tag!
  • Sonntag, 18.03.2018


    Ding, Ding, Ding - pünktlich um sechs läutete uns die naheliegende Kirchenglocke aus den Federn, doch nach einem kurzen Schock wird den allermeisten schnell klar, dass man erstmal zur Sonntag-Morgen-Geborgenheit im Bett zurückkehren kann…Allerdings nur den allermeisten, denn am letzten Tag des Besucherwochenendes haben sich viele größere Ziele gesetzt.

    Und so sind die ersten schon zu einer ganz und gar unchristlichen Zeit zum Ski fahren aufgebrochen, kaum später gefolgt von so manch einem Ausflug zu naheliegenden Tierparks und Wanderrouten.
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    Die „Spätaufsteher“ versammelten sich dann im Laufe des Vormittags zu einem ausgedehnten Frühstück und fuhren zum nahegelegenen Nationalpark Lusen. Ein wenig Bio-Bildung auf dem dortigen Baumwipfelpfad, gefolgt von einem Spaziergang zu Auerhuhn und Braunbär rundeten den kleinen Ausflug ab.
    1832
    Zumal man nach der gestrigen Abendwanderung schon ordentlich durchgefroren war (was sich bei einem eisigen Ausflug auf dem Baumwipfelpfad nicht unbedingt besserte), kam der anschießende Besuch in der
    Zwieseler’Saunalandschaft einem jeden sehr gelegen.
    1833Abends hieß es dann Abschied nehmen von allen Besuchern - womöglich musste so manch einer mit nassen Augen kämpfen, aber die folgenden zwei Wochen sollen keinen Grund für Traurigkeit geben und mit dem gemeinsamen Tatort schauen fand man sich schon fast „ritualisiert“ wieder in der alten Truppe zusammen.
  • An allen Montagen arbeiten wir ganztags in den Praxen mit. Also Famulatur von 8 bis 18 Uhr. Deswegen fällt das sonst so üppige Freizeitprogramm am Montag weg – die Arbeit schafft einfach, da wir viel gefordert sind und aktiv mitmachen. So lernt man am meisten.

    Dieser Tagebucheintrag wird darum nicht in erster Linie von unseren Freizeitaktivitäten handeln, an denen es, wie in den anderen Berichten nachzulesen, nicht mangelt, sondern von meinen Erfahrungen bei der Famulatur selbst. Der Bayerische Wald bietet so viele Möglichkeiten, aber auch viele Patienten, die zu versorgen sind.

    Nach zwei Wochen fühle ich mich gut in den Praxisalltag und das Team eingebunden. Fast schon ein bisschen Routine, aber doch ist jeder Tag anders, da die Patienten und ihre Anliegen verschieden sind.

    In der Praxis angekommen beginne ich mit den Blutabnahmen. Das mache ich jeden Tag für eine knappe Stunde, damit ich diese Tätigkeit sicher beherrsche. Die Arzthelferinnen stehen mir dabei mit Rat und Tat zu Seite, und es ist immer angenehm, einen Trumpf in der Hinterhand zu haben, wenn es nicht direkt funktioniert. Danach geht es hoch ins Sprechzimmer und Anamnese üben. Da es meine erste Famulatur ist, ist die Arztrolle neu für mich, aber ich bin schon deutlich sicherer als zu Beginn, als ich oft nicht wusste, wie ich das Gespräch möglichst angenehm, aber doch strukturiert führen soll. Ansonsten schaue ich den ganzen Vormittag in Münder und Ohren, höre auf Lungen und Herzen, beuge Gelenke und löse Reflexe aus. Wenn ein Sprechzimmer frei ist, mache ich die Untersuchungen und die Anamnese selbst und stelle dann den Patienten vor, ansonsten schaue ich den Ärzten über die Schulter und vollziehe nach, was diese hören und tasten. Noch zwei Ultraschalls und der Vormittag war schon wieder vorbei.

    Nach einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause ging ich mit auf Hausbesuche. Privater kann man einen Patienten nicht treffen, aber es sind alle sehr freundlich und auch mir gegenüber offen.

    Am Abend stand noch die wöchentliche Besprechung mit Dr. Blank an, bei wir über unsere Ziele für die Famulatur redeten und inwieweit wir diese bisher erreicht hatten. Das gemeinsame Abendessen und die tägliche Dusch-Session (ja, bei 12 Leuten und einer Dusche ist auch hier Planung nötig) rundeten den Tag ab.
  • Tagebucheintrag für den 20.03.2018

    Schon wieder geht ein spannender Tag in der Landarztpraxis Dr. Vogl in Arrach zu Ende. Ich habe heute viele verschiedene Krankheitsbilder gesehen und darf mittlerweile auch eine Menge an praktischen Dingen erledigen. Der Tag ist mir besonders wegen den diversen Pathologien in Erinnerung geblieben. Mein Arbeitstag in der Praxis startet gegen 7:45h- 8:00h, je nachdem wann wir mit unserer
    Mitfahrgelegenheit ankommen. Das läuft alles sehr unkompliziert ab und die 40min Anfahrtszeit am Morgen sind immer ein lustiger und angenehmer Start in den Tag. Auf dem Rückweg von der Praxis zum Teaching oder der Unterkunft besprechen wir auch interessante Fälle und tauschen uns über den Tag in der Praxis aus.
    Heute früh kam eine junge Frau in die Praxis, die über starke Schmerzen im Nacken-Bereich klagte mit Ausstrahlung in die rechte Schulter. Therapeutisch wurde dann die Quaddeltherapie mit Lidocain im schmerzenden Bereich durchgeführt, sowie ein Akupunkturpunkt 
    (Dün 3) punktiert. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich alle praktischen Maßnahmen durchführen konnte.
    20312032
    Ein anderer interessanter Patient kam bereits am Vortag wegen einem eitrigen Abszess am Hals rechtsseitig. Den Abszess haben wir dann aufgeschnitten und den Pus entleert, sowie eine Iod- Tamponade eingesetzt. Dieser muss nun täglich neu versorgt und kontrolliert werde, weshalb der Patient vorstellig wurde.
    2033
    Des Weiteren wurde ein sogenannter Blue-Bloater (COPD- Patient) vorstellig, dessen Symptomatik fast dem Lehrbuch entsprach. Dr. Vogl animierte mich deshalb dazu, diesen in unserer Fallbesprechung vorzustellen, die in einigen Tagen stattfindet und deshalb führe ich diesen hier einmal kurz auf. Der Patient stellt sich akut zyanotisch mit stark eingeschränkter Respiration, produktiven Husten, Adipositas und Schlaf-Apnoe-Syndrom vor. Bei der Blutentnahme fällt ein stark erhöhte Hämoglobin-Wert von 20.2 g/dl und ein Hämatokrit-Wert von 63.5% auf. Auf
    Anweisung des Arztes hin bestelle ich den Patienten in die Praxis ein und wir führen einen Aderlass durch.

    203420352036Einige Patienten kommen extra in die Praxis, wenn Studenten vom Landarztprojekt dort sind. So auch beispielsweise diese Patientin. Ihr machte es unheimlich viel Spaß sich von uns untersuchen zu lassen und mit dem ein oder anderen Kommentar in die Irre zu leiten.
    Schließlich fand ich aber den Grund für ihr Amüsement heraus. Schaut euch doch einmal genauer die Augen der Patientin an. Was fällt euch auf?
    2037
    Hier noch eine kurze Auflösung: Das linke Auge ist ein Glasauge. Glaubt man vielleicht anfangs nicht, doch die Patientin nimmt dieses begeistert raus und demonstriert es. Echt spannend so etwas mal von nahem zu sehen und ich finde, dass das Glasauge wirklich sehr überzeugend aussieht.


    Zuletzt doch noch einmal ein Beispiel wie man auch mit einfachen Mitteln in der Hausarztpraxis in der Akutversorgung viel erreichen kann. Diese Patientin kam nach einem Fall-Trauma mit Verdacht auf Unterarmfraktur rechts zu uns in die Praxis. Der Verdacht erhärtete sich in
    der Untersuchung und so bastelten wir kurzfristig eine Schiene aus alten Prospekten. Extrem wirkungsvoll und günstig.
    2038
    Alles in allem hatte ich einen spannenden Tag in der Praxis und konnte wieder viel mitnehmen. Am Nachmittag dann konnten wir an einem extra für uns organisierten Sport- Kurs in der VHS in Cham teilnehmen und uns dort fast 1,5h austoben. Wir haben dort an einer Art Box-Workout mit anderen Fitness-Elementen mitgemacht. Danach fand noch das Teaching zum Thema Diabetes von 15h-18h statt, wo wir uns zuerst einmal mit den aktuellen Leitlinien in der Diabetes Therapie auseinandersetzten. Anschließend übten wir an uns gegenseitig Erhebung des Fußstatus, u.a. mit Einsatz des Doppler-Sonos. Zum Abschluss besprachen wir noch einige Fallbeispiele aus der Praxis und mussten uns in Kleingruppen Behandlungsstrategien überlegen.
  • Tagebuch Exzellenter Winter – 21.03.2018

    Ein ganz normaler Morgen im Blasihäusl: Es hat mal wieder geschneit als um sechs Uhr mehrere Wecker klingeln. Der Morgen ist inzwischen routiniert, Kaffeemaschine und Wasserkocher an, Frühstückstisch wird schon am Abend gedeckt, Axel macht sein legendäres Rührei, dann schnell essen und ab ins Auto. Im Morgengrauen fahren fünf Fahrgemeinschaften in alle Himmelsrichtungen in die Hausarztpraxen. Für mich geht es über Cham nach Stamsried. Der Morgen startet typisch mit Grippepatienten, dann muss bei Verdacht auf Vorhofflimmern ein EKG geschrieben werden und bei einem Sono sehen wir eine Fettleber und schließen Gallensteine aus. An mehreren Tagen die Woche hat auch die Zweitpraxis in Neukirchen-Balbini, einem kleinen Ort 15 Autominuten von Stamsried entfernt, offen. Dort müssen einige Patienten davon überzeugt werden, dass sie bei einem einfachen grippalen Infekt kein Antibiotikum brauchen. Dann plötzlich ein Notfall, eine Patientin, die neu in der Praxis ist, wird beim Gespräch langsam verwirrt und verhält sich komisch, zuerst vermuten wir einen Schlaganfall, dann faselt sie etwas von Diabetes und wir messen schnell den Blutzucker – 40 mg/dl – viel zu niedrig. Auch der Blutdruck ist niedrig.
    Schnell geben wir ihr einen Schokoladenhasen und eine Flasche mit Zuckerwasser, um den Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen und einen hypoglykämischen Schock abzuwenden. Nach und nach stabilisiert sich die Frau wieder und der Praxisalltag geht weiter.
    21031
    Der Nachmittag war heute frei, also ist eine Gruppe nach Taus (Domazlice) in Tschechien gefahren und ein anderer Teil wandern gegangen. Die Wanderung führte uns von Althütte über die Kammerfelsen zu einem Aussichtsturm (siehe erstes Bild). Von dort konnten wir bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel einen wunderschönen Blick über den bayrischen Wald und die tschechische Grenze genießen. Auf dem Rückweg haben wir uns dann leider einige Male verlaufen und mussten zwischendurch auch mal klettern
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    (Konstantin macht dabei eine besonders gute Figur- siehe Foto), sind dann aber letzten Endes leicht verfroren wieder am Auto angekommen. Abends gab es dann leckere Spinat- und Hackfleischlasagne. Nach dem Essen sind wir alle hundemüde in unser Matratzenlager gefallen. Alles in allem ein gelungener Tag! :D
  • Donnerstag, 22.03.18

    Inzwischen ist unsere frühmorgendliche Routine (die Wecker klingeln ab 6 Uhr) im Haus Rachelblick eingespielt und wir starten maximal effizient in den Tag: Frühstück herrichten, schnell Energie für den Tag schaufeln, Duschen etc.

    Um 7 Uhr fahren dann die ersten Autos los, damit wir alle pünktlich um 8 Uhr in unseren Praxen sind.

    Ich selbst bin gar nicht wirklich bei einem Landarzt, sondern in der Kreisstadt Regen im MVZ (Medizinischen Versorgungszentrum) bei einem hervorragenden Internisten untergebracht. So fahre ich zwar nicht mit auf Hausbesuche, habe aber dafür die Möglichkeit gleich in mehrere Fachbereiche Einblick zu gewinnen, da sich hier zwei Gynäkologinnen, zwei Internisten und eine Neurologin die Räumlichkeiten teilen.

    Nach fast drei Wochen Famulatur fühle ich mich immer sicherer im Umgang mit den Patienten und der klinischen Untersuchung. Mehrmals am Tag kann ich zudem das Sonografieren und Befunden von EKGs üben.

    Auch diesen Nachmittag gab es wieder ein Teaching, heute über das Thema „Der geriatrische Patient“. Uns wurden viele Tests zum Einstufen älterer Patienten vorgestellt, die wir im Anschluss mit Fallbeispielen und Schauspielpatienten aus unseren eigenen Reihen einübten. Interessante Informationen zu Möglichkeiten des Betreuens älterer Menschen wurden aufgezeigt. Gerade auch auf dem Land ist ein Netzwerk aus Hausärzten, Physio/Ergotherapeuten, Angehörigen und Vereinen notwendig um die Vereinsamung zu verhindern und die Pflege zu gewährleisten.2203
  • Samstag, 24.03.2018


    Um kurz vor 6:00 Uhr reißen uns die Wecker brutal aus dem Schlaf, aber diesmal nicht, um pünktlich zur Praxis zu kommen, sondern den Zug nach Prag zu erwischen. Bei einem Frühstück zwischen Vorfreude und Müdigkeit darf sich jeder reihum mal kurz beschweren, dass es noch so früh ist, dann werden die Rucksäcke geschultert und es geht los, erstmal mit dem Auto in die Weltstadt Furth im Wald zum Bahnhof. Nach einem kurzen Stoßgebet, dass am Wochenende niemand die Autos abschleppt, gehen wir zum Gleis und tatsächlich ist unser Zug sogar pünktlich und um halb elf sind wir dann in Prag, wo manche schockiert feststellen, dass hier alles fast 25mal so teuer ist wie in Deutschland.

    2431

    Nachdem wir Euro in tschechische Kronen umgetauscht haben, klärt sich aber alles und es macht irgendwie auch Spaß, solche Riesen-Beträge auszugeben. Wir boxen uns durch die Asiatenmassen auf der Karlsbrücke und können dann im Hostel Santini auf der anderen Moldau-Seite unsere Rucksäcke loswerden. Unsere Zimmer sind fast komfortabler (und sauberer sowieso) als die im Blasihäusl und eigentlich würden wir uns gerne gleich ein bisschen ausruhen, aber die Stadt wartet.
    2432Nach einer Tour auf den Aussichtsberg bewegen wir uns den ganzen Nachmittag von Café zu Café, dort gibt es Gulaschsuppe im Brottopf, viel Cappuccino und hausgemachte Limonade, die überall richtig lecker ist.
    2437
    Gegen Abend machen wir uns dann wieder auf den Rückweg zum Hostel, um uns für das Prager Nachtleben in Schale zu werfen, was mit einem Badezimmer für zwölf Leute gar nicht so einfach ist. Ein geniales Abendessen gibt’s im feinen Café Louvre für umgerechnet nicht mal zehn Euro inklusive Getränk und Nachtisch, einziger Nachteil dort sind die drei armen Schildkröten, die in einem viel zu kleinen Terrarium sitzen, aber unsere Rettungsmission scheitert leider an mangelnder Transportkapazität. 2436
    Es ist inzwischen halb elf und deshalb leider noch zu früh für einen Club, außerdem ist Dennis noch viel zu nüchtern. Also gucken wir in circa 20 Fenster, bis wir uns für eine Bar entscheiden, in der Live-Musik von Frauen ohne Gesichtsausdruck (Facialisparese?) gespielt wird und dazu Fünfzigjährige mit geschlossenen Augen von einem Bein aufs andere hüpfen. Allerdings gibt es einen Kicker und billiges Bier ja schließlich das Wichtigste. So langsam ist es auch endlich Zeit für einen Club, nur die Auswahl fällt uns sehr schwer, da es Meinungen von „mir egal, Hauptsache bald, mir ist kalt“ über „zu teuer“ und „Schlange zu lang“ bis hin zu „da gehen ja nur Typen rein, ich willl auch Frauen“.
    2434
    Letztendlich landen wir dann in einem Club, in den Frauen kostenlos rein dürfen, da wir sieben Mädels die Jungs einfach überstimmen… ähm umstimmen. Der Dance Floor ist mit uns dann richtig voll und wir hüpfen glücklich zur Musik herum - ehrlicherweise nicht viel eleganter als die Fünfzigjährigen vorher in der Bar. Um kurz vor Mitternacht wird unsere Freude ganz kurz getrübt von der traurigen Feststellung, dass die Zeit umgestellt wird und wir stehen vor der schwierigen Entscheidung: Eine Stunde weniger schlafen oder weniger feiern?
    2435
    Zu guter Letzt sollen noch fünf Auszeichnungen verliehen werden:

    Erstens und zweitens: Jannika für die wenigste Luft beim Auf-den-Berg-gehen und
    die meisten Cocktails trotz Paracetamol2433Drittens: Maxi für die schlechtesten Dance Moves, die aber die beste Stimmung gemacht haben
    Viertens und Fünftes: Passi, weil sie die Einzige ist, die wirklich tanzen kann und uns mit der Vorfreude auf ihre Zimtschnecken das frühe Aufstehen erleichtert hat 😊
  • Montag heißt wieder voller Praxistag bis 18 Uhr und anschließend Besprechung in
    der Unterkunft über die letzte Woche.
    Nun in der vierten Woche haben mein betreuender Arzt und ich uns gut
    eingespielt, ob beim Sonografieren (was ich nun immer vor dem Arzt einmal
    durchscanne), Herzparameter erfassen oder Anamnese führen. Auch im
    Praxisteam fühle ich mich eingearbeitet und bekomme meine üblichen Aufgaben
    und, wenn möglich, kleine Schmankerl wie Infusionen legen.
    Die Besprechung am Abend viel kurz und effektiv aus. Jeder war mit der
    vorherigen Woche zufrieden und schwelgte in den Erinnerungen des
    Wochenendes (anders als die Gruppe Cham sind wir „Regener“ in der Region
    geblieben, waren am Samstag klettern und nutzten am Sonntag unsere
    Gutscheine für das „Aquacur“ in Bad Kötzting).
    all tght
  • Erneut reißt uns der Wecker ab 6 aus unseren süßen Träumen. Nach einem schönen gemeinsamen Frühstück machen wir uns auf in unsere Praxen. Auf mich wartet heute ein relativ volles Wartezimmer mit vielen verschiedenen und interessanten Patienten. Zum Beispiel stehen heute zwei U-Untersuchungen an. Es hat mir viel Spaß gemacht dabei zu helfen, die Kinder zu untersuchen. Zu dem kamen ein paar Patienten für eine Gesundheitsuntersuchung und ich konnte meine Skills in der Ultraschall-Untersuchung verbessern. Nach diesem spannenden Vormittag fuhr ich in unsere Hütte wo wir zusammen schnell einen Couscous- Salat zauberten und uns für unser teaching stärkten. Nachmittags hörten wir dann einen interessanten Vortrag über das Thema "Sucht". Bei der Gelegenheit konnten wir auch miteinander Situationen aus den Praxen diskutieren. Da Nina sich vor zwei Wochen nicht so gut fühlte und leider nicht mit in die Therme konnte, "opferten" sich heute 5 tapfere Freunde und begleiteten sie schweren Herzens zu einem erneuten Besuch in der Therme in Bad Kötzting... 

    Was für ein entspannter Ausklang des Tages !
  • Um mich für die vier Wochen zu bedanken, in denen ich in der Praxis allen über die Schulter schauen durfte und auch viel selbst ausprobieren konnte hatte ich heute eine Schüssel mit Muffins für die Ärzte und MFAs dabei. Da unsere Küche ja nicht besonders groß ist haben wir das Backen ein bisschen aufgeteilt, damit nicht alle am letzten Tag die Küche blockieren. Deshalb backen jetzt jeden Tag zwei/drei Leute. Um so besser, weil dann fast jeden Tag noch was zum probieren für die anderen übrig bleibt.

    Am Nachmittag war wieder ein Teaching in der AOK Regen angesetzt, wo sich nach und nach alle einfanden. Dr. Egid Werner stellte uns das Prinzip der Balint-Gruppen vor, in denen sich etwa 8 bis 10 Ärzte unter psychotherapeutischer Leitung treffen, um über schwierige Patienten zu sprechen. Dabei stehen Reflektion und eine verbesserte Arzt-Patienten-Beziehung im Mittelpunkt. Wir teilten uns deshalb in zwei Gruppen auf und sprachen jeweils einen Fall unter der Leitung einer der Studentinnen durch. Nach einer Stunde, die erstaunlich schnell vergangen war, wurde das ganze nochmal mit allen besprochen.

    Wieder in Untermitterdorf ging es in der Küche/Backstube weiterhin geschäftig zu. Wer nichts mehr vorbereiten musste beschäftigte sich mit Spazieren gehen, Lesen oder Gesellschaftsspielen. Zum Abendessen gab es dann Kartoffeln mit Kräuterquark und anderen Dips, die unser Kühlschrank noch hergab.

  • Heute hatten wir Glück, denn es war Karfreitag. Somit ging es für uns heute nicht wie gewöhnlich in die Praxis, sondern wir konnten etwas länger schlafen. Man merkte allen an, dass sie diese zusätzlichen Stündchen Schlaf nötig hatten. Mit deutlich munteren Gesichtern trafen wir uns dann alle gemeinsam um 9 Uhr in unserer Küche. Heute Vormittag kam Mandy zu Besuch und es wurde kräftig aufgedeckt. Nachdem jeder zumindest einen Kaffee oder Tee zur Hand hatte, ging es aber auch los. Es stand die Abschlussbesprechung auf der Tagesordnung. Wie hat uns das Projekt gefallen? Was soll verbessert werden? Was nehmen wir mit aus dieser Famulatur? Können wir uns vielleicht sogar vorstellen, später einmal als Hausarzt und dann sogar auf dem Land zu arbeiten? Viele unterschiedliche Eindrücke erzählten wir 12 Studenten uns nochmal gegenseitig. Bei dem einen merkte man schon, dass er etwas mehr vom Leben auf dem Land begeistert war, andere wiederum zieht es dann doch wieder in die gewohnte städtische Umgebung. Bei einem Punkt waren wir uns aber sicher. Die Famulatur hier war spitze und sehr lehrreich. Bei weiteren netten Diskussionen schritt die Zeit schnell voran, sodass Mandy uns dann auch verlassen musste.
    Wir hatten uns für den Rest des Tages vorgenommen, die Gegend noch einmal zu erkunden. Motiviert zogen sich alle ihre Wanderschuhe an und verteilten sich auf die Autos. Nachdem wir den Großen Arber mit Schneeschuhen schon einmal bestiegen hatten, wollten nun noch einmal normal hochwandern. .


    Es ging gemütlich hinauf und man muss sagen...Der Aufstieg hat sich gelohnt. So einen schönen weiten Blick über den Bayrischen Wald bekommt man selten und hat uns alle ein bisschen in Wehmutsstimmung gebracht. Trotz teilweise nasser Füße, da hier immer noch Schnee herrschte, verbrachten wir etliche Zeit am Gipfel.
    view
    Doch irgendwann begannen die ersten sich über die Kälte zu äußern und der Abstieg wurde angetreten. Schneller als zuvor ging es nun bergab. Unten angekommen breitete sich die Müdigkeit und Kälte etwas aus. Daher ging es zuerst einmal in ein anliegendes Café. Bei Latte, Cappuccino oder Schwarztee wurde sich aufgewärmt und der ein oder andere gönnte sich auch ein Stücklein Kuchen.
    Anschließend ging es nach Hause. Nach einer kleine Pause aller fingen die ersten schon einmal an, das Abendessen vorzubereiten. Heute freuten wir uns alle besonders darauf, denn wem schmeckt schon keine Pizza ? :) Ganz nach Belieben durfte jeder die Pizza gestalten und satt konnten wir dann in unseren gemütlichen Spieleabend mit etlichen Runden Werwolf, Ligretto, Bonanza, ....starten.
  • Exzellenter Winter – Tagebuch 01.04.2018 – Abschied

    Nach vier Wochen ist nun der letzte Tag angebrochen – Abreisetag – Ostersonntag. Um acht Uhr regen sich die ersten und das Gewusel in der Küche beginnt. Wir bereiten einen leckeren Osterbrunch mit Kuchen, Obstsalat, Rührei, Croissants und natürlich selbst gefärbten Eiern vor. Die Eier müssen aber erstmal im weitläufigen Garten vom Blasihäusl gesucht werden 😉. Corinna und Dr. Fleckenstein kommen zum Brunch und für die Abschlussevaluierung vorbei und so sitzen wir zusammen in der Sonne und genießen unsere letzten Stunden im Bayrischen Wald. Dann noch ein letztes Mal Abspülparty in der Küche bevor dann der Abschied naht. Etwas wehmütig blicken wir auf vier tolle Wochen zurück: wir haben viel gesehen, gelernt, Sport gemacht, diskutiert, gelacht, gekocht und elf neue Freunde gefunden! Jetzt steigen wir in fünf Autos mit Kennzeichen aus ganz Deutschland und treten die Heimreise an. 0104

27.02.2018

Das Programm steht endgültig fest:

Woche 0

Freitag, 02.03.2018

ab 15 Uhr

Ankunft der Teilnehmer im BLSV

BLSV Regen

Raithmühle 2

94209 Regen

open End

Erstes Kennenlernen und gemeinsames Abendessen

Samstag, 03.03.2018

Bis 10 Uhr

Ankunft der Teilnehmer im BLSV zum Teambuilding

BLSV Regen, Raithmühle 2, 94209 Regen

10 - 12 Uhr

Große Kennenlernrunde und Vorstellung des Projektes

12 - 13 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

14 - 18 Uhr

Geführte Wanderung über die Rieslochfälle und den großen Arber zum Schutzhaus "Chamer Hütte"

19 Uhr

Abendessen und danach Hüttenparty mit open End

Sonntag, 04.03.2018

6 Uhr

Wanderung zum Sonnenaufgang

9 - 14 Uhr

Gemeinsames Frühstück danach Wanderung zum kleinem Arber

14 - 16 Uhr

Gemeinsames Rodeln ins Tal nach Bodenmais

16:30 Uhr

Bezug der Unterkünfte

Unterkunft Haus Rachelblick

16:30 Uhr

Bezug der Unterkünfte

Unterkunft Blasihäusl

Woche 1

Montag, 05.03.2018

8 - 18 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

19:30 Uhr

Besprechung   1. Tag und Ausblick auf die 1. Woche

Unterkunft Haus Rachelblick

19:30 Uhr

Besprechung   1. Tag und Ausblick auf die 1. Woche

Unterkunft Blasihäusl

Dienstag, 06.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Wissen in der Medizinischen Arbeit

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Wissen in der Medizinischen Arbeit

VHS Furth im Wald
Rosenstraße 6
93437 Furth im Wald

Mittwoch, 07.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

Ab 13 Uhr

Nachmittag und Abend zur freien Verfügung

Donnerstag, 08.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

EKG Kurs

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

SONO Kurs

Gemeinschaftspraxis Lam Marktplatz 24

93462 Lam

Freitag, 09.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

SONO Kurs

Gemeinschaftspraxis im Bayerwald
Sonnenwaldstraße 5
94572 Schöfweg

14 - 17 Uhr

EKG Kurs

VHS Cham

Pfarrer-Seidl-Straße 1

93413 Cham

Samstag, 10.03.2018

9 - 14 Uhr

NAHT Kurs

Arberlandklinik Zwiesel, Arberlandstraße 1, 94227 Zwiesel

Im Anschluss

Abholen der Langlauf Ausrüstung

Intersport Huber

Stadtpl. 47, 94227 Zwiesel

Freizeitvorschlag nach dem Kurs

Nationalpark Zentrum Falkenstein

Haus zur Wildniss

Steinzeithöhle

Tier Freigelände

Eingang über Besucherparklplatz an der B11 - Ludwigsthal

Sonntag, 11.03.2018

9 - 14 Uhr

Freizeit

Langlaufen mit Anna Sporkert und Sepp Bayerl

Bretterschachten

Aktiv Zentrum Bodenmais

Freizeitvorschlag nach dem Kurs

Weinfurtner Glasdorf

Glasmachern bei der Arbeit zusehen

Weinfurtner DAS GLASDORF Zellertalstraße 13, 93471 Arnbruck

19:30 Uhr

Besprechung der ersten Woche und Ausblick auf zweite Woche

Unterkunft   Haus Rachelblick

Woche 2

Montag, 12.03.2018

8 - 18 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

19:30 Uhr

Besprechung   1. Woche und Ausblick auf die 2. Woche

Unterkunft Haus Rachelblick

19:30 Uhr

Besprechung   1. Woche und Ausblick auf die 2. Woche

Unterkunft Blasihäusl

Dienstag, 13.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching KREUZSCHMERZ

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Teaching KREUZSCHMERZ

VHS Furth im Wald
Rosenstraße 6
93437 Furth im Wald

Mittwoch, 14.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching DEPPRESSION

VHS Regen

Amtsgerichtstraße 8

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Teaching UMGANG MIT DEM KRANKEN KIND

VHS Cham

Pfarrer-Seidl-Straße 1

93413 Cham

Donnerstag, 15.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

Ab 13 Uhr

Nachmittag und Abend zur freien Verfügung

Freitag, 16.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

FALLBESPRECHUNGEN

VHS Regen

Amtsgerichtstraße 8

94209 Regen

14 - 17 Uhr

TCM Klinik und Sinocur Bad Kötzting

Sinocur
Bahnhofstr. 15
93444 Bad Kötzting

Samstag, 17.03.2018

16 - 21 Uhr

FREIZEIT MIT PARTNERN

Schneeschuhwanderung St. Englmar mit anschließender Hütteneinkehr

Intersport-Geschäft Edbauer
Brauhausstraße 8
94379 St. Englmar

Sonntag, 18.03.2018

9 - 14 Uhr

FREIZEIT MIT PARTNERN

Freizeitvorschlag

Weinfurtner Glasdorf

Glasmachern bei der Arbeit zusehen

Weinfurtner DAS GLASDORF Zellertalstraße 13, 93471 Arnbruck

Woche 3

Montag, 19.03.2018

8 - 18 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

19:30 Uhr

Besprechung   2. Woche und Ausblick auf die 3. Woche

Unterkunft Haus Rachelblick

19:30 Uhr

Besprechung   2. Woche und Ausblick auf die 3. Woche

Unterkunft Blasihäusl

Dienstag, 20.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching KINDERKURS

Dorfkulturhaus Untermitterdorf, gegenüber der Kirche

15 - 18 Uhr

Teaching DIABETES

VHS Cham

Pfarrer-Seidl-Straße 1

93413 Cham

Mittwoch, 21.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching AUGENUNTERSUCHUNGEN

Augenärztliche Gemeinschaftspraxis
Bernhard Koch & Dr. med. Dorothe Lux

Angerstraße 28, 94227 Zwiesel

19 - 21 Uhr

FREIWILLIGE

Teilnahme am Journalclub

VHS Regen
Amtsgerichtsstraße 6
94209 Regen

14 - 19 Uhr

freier Nachmittag

19 - 21 Uhr

PFLICHT

Teilnahme am Journalclub via GotoMeeting

VHS Furth im Wald
Rosenstraße 6
93437 Furth im Wald

Donnerstag, 22.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching UMGANG MIT DEM ALTEN PATIENTEN

VHS Regen

Amtsgerichtstraße 8

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Teaching UMGANG MIT DEM ALTEN PATIENTEN

VHS Cham

Pfarrer-Seidl-Straße 1

93413 Cham

Freitag, 23.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

FALLBESPRECHUNGEN

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

FALLBESPRECHUNGEN

VHS Furth im Wald
Rosenstraße 6
93437 Furth im Wald

Samstag, 24.03.2018

10 - 14 Uhr

FREIZEIT

Klettern in den Rauchröhren mit anschließender Einkehr in der Kötztinger Hütte

Sonntag, 25.03.2018

FREIZEIT

Nach eigenen Wünschen

Woche 4

Montag, 26.03.2018

8 - 18 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

19:30 Uhr

Besprechung   3. Woche und Ausblick auf die 4. Woche

Unterkunft Haus Rachelblick

19:30 Uhr

Besprechung   3. Woche und Ausblick auf die 4. Woche

Unterkunft Blasihäusl

Dienstag, 27.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching DIABETES

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Teaching Umgang mit dem Suchtpatienten

Johannesbad Fachklinik
Eichertweg 37
93437 Furth im Wald

Mittwoch, 28.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

BALINTH Gruppe

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Teaching DEPRESSION

VHS Furth im Wald
Rosenstraße 6
93437 Furth im Wald

Donnerstag, 29.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

FALLBESPRECHUNGEN

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

FALLBESPRECHUNGEN

Rettungszentrum
BRK & Feuerwehr
Eschlkamer Str. 34,
93437 Furth im Wald.

Freitag, 30.03.2018

Karfreitag

09 - 12 Uhr

Abschlussbrunch und Evaluation

Ab 12 Uhr

Freizeit

Ab 12 Uhr

Freizeit

Samstag, 31.03.2018

9 - 12 Uhr

Mitarbeit im Kassenärztlichen Notfalldienst

9 - 12 Uhr

Mitarbeit im Kassenärztlichen Notfalldienst

13 - 18 Uhr

Nachmittag und Abend zur freien Verfügung

Sonntag, 01.04.2018

9 - 12 Uhr

Mitarbeit im Kassenärztlichen Notfalldienst

9 - 12 Uhr

Mitarbeit im Kassenärztlichen Notfalldienst

ab 14 Uhr

Abreise

 

17.10.2017

Die Unterkünfte stehen fest!! Wir freuen uns diesmal zwei neue Objekte für unser Projekt gefunden zu haben. Die Studenten der Gesundheitsregion Regen werden im Ferienhaus Rachelblick in Untermitterdorf  und die Studenten der Gesundheitsregion Cham werden im Blasi Häusl bei Furth im Wald übernachten.

13.10.2017 

Die Bewerbungsfrist des Projektes ist abgelaufen - es stehen alle Teilnehmer fest. Wir werden jetzt die Teilnehmer den entsprechenden Ärzten zuordnen. Dabei nehmen wir Bezug auf das Motivationsschreiben und den Ausbildungsstand der Studenten.

09.10.2017 

Die teilnehmenden Praxen stehen größtenteils fest. Nur noch wenige Teilnehmerplätze sind frei.

 

Gesundheitsregion plus Logo ARBERLAND Foerderung Logo StMGP 1Logo Cham

Kontaktadresse der Veranstalter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dauer: Freitag, 02.03. bis Sonntag, 01.04.2018
Unterkunft: wird gestellt
Verpflegung: Selbstversorgung
Mobilität: PKW (wenn möglich)

Wir erwarten von Ihnen:

  • Viel Freude an der Medizin und der ärztlichen Tätigkeit

  • Ausdauer und Power, wenn es mal mit der Sprechstunde oder dem Teaching länger wird

  • Engagement, sich beim Teaching auch einmal als "Experte" einzubringen

  • Freude an Bewegung - wir unternehmen mit Ihnen auch eine Menge in der Region

  • Spaß am Leben und Lernen in der Gruppe

Exzellente Ausbildung im Arberland

 

                                                                                                                                               

 

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Exzellenter Winter 2018

vom

03.03.2018 - 01.04.2018

Programm

 

 

 

Woche 0

Freitag, 02.03.2018

ab 15 Uhr

Ankunft der Teilnehmer im BLSV

BLSV Regen

Raithmühle 2

94209 Regen

open End

Erstes Kennenlernen und gemeinsames Abendessen

Samstag, 03.03.2018

Bis 10 Uhr

Ankunft der Teilnehmer im BLSV zum Teambuilding

BLSV Regen, Raithmühle 2, 94209 Regen

10 - 12 Uhr

Große Kennenlernrunde und Vorstellung des Projektes

12 - 13 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

14 - 18 Uhr

Geführte Wanderung über die Rieslochfälle und den großen Arber zum Schutzhaus "Chamer Hütte"

19 Uhr

Abendessen und danach Hüttenparty mit open End

Sonntag, 04.03.2018

6 Uhr

Wanderung zum Sonnenaufgang

9 - 14 Uhr

Gemeinsames Frühstück danach Wanderung zum kleinem Arber

14 - 16 Uhr

Gemeinsames Rodeln ins Tal nach Bodenmais

16:30  Uhr

Bezug der Unterkünfte

Unterkunft Haus Rachelblick

16:30 Uhr

Bezug der Unterkünfte

Unterkunft Blasihäusl

Woche 1

Montag, 05.03.2018

8 - 18 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

19:30  Uhr

Besprechung  1. Tag und Ausblick auf die 1. Woche

Unterkunft Haus Rachelblick

19:30 Uhr

Besprechung  1. Tag und Ausblick auf die 1. Woche

Unterkunft Blasihäusl

Dienstag, 06.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Wissen in der Medizinischen Arbeit

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Wissen in der Medizinischen Arbeit

VHS Furth im Wald
Rosenstraße 6
93437 Furth im Wald

Mittwoch, 07.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

Ab 13 Uhr

Nachmittag und Abend zur freien Verfügung

Donnerstag, 08.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

EKG Kurs

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

SONO Kurs

Gemeinschaftspraxis Lam Marktplatz 24

93462 Lam

Freitag, 09.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

SONO Kurs

Gemeinschaftspraxis im Bayerwald
Sonnenwaldstraße 5
94572 Schöfweg

14 - 17 Uhr

EKG Kurs

VHS Cham

Pfarrer-Seidl-Straße 1

93413 Cham

Samstag, 10.03.2018

9 - 14 Uhr

NAHT Kurs

Arberlandklinik Zwiesel, Arberlandstraße 1, 94227 Zwiesel

Im Anschluss

Abholen der Langlauf Ausrüstung

Intersport Huber

Stadtpl. 47, 94227 Zwiesel

Freizeitvorschlag nach dem Kurs

Nationalpark Zentrum Falkenstein

Haus zur Wildniss

Steinzeithöhle

Tier Freigelände

Eingang über Besucherparklplatz an der B11 - Ludwigsthal

Sonntag, 11.03.2018

9 - 14 Uhr

Freizeit

Langlaufen mit Anna Sporkert  und Sepp Bayerl

Bretterschachten

Aktiv Zentrum Bodenmais

Freizeitvorschlag nach dem Kurs

Weinfurtner Glasdorf

Glasmachern bei der Arbeit zusehen

Weinfurtner DAS GLASDORF Zellertalstraße 13, 93471 Arnbruck

19:30 Uhr

Besprechung der ersten Woche und Ausblick auf zweite Woche

Unterkunft  Haus Rachelblick

Woche 2

Montag, 12.03.2018

8 - 18 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

19:30  Uhr

Besprechung  1. Woche und Ausblick auf die 2. Woche

Unterkunft Haus Rachelblick

19:30 Uhr

Besprechung  1. Woche und Ausblick auf die 2. Woche

Unterkunft Blasihäusl

Dienstag, 13.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching KREUZSCHMERZ

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Teaching KREUZSCHMERZ 

VHS Furth im Wald
Rosenstraße 6
93437 Furth im Wald

Mittwoch, 14.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching DEPPRESSION

VHS Regen

Amtsgerichtstraße 8

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Teaching UMGANG MIT DEM KRANKEN KIND

VHS Cham

Pfarrer-Seidl-Straße 1

93413 Cham

Donnerstag, 15.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

Ab 13 Uhr

Nachmittag und Abend zur freien Verfügung

Freitag, 16.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

FALLBESPRECHUNGEN

VHS Regen

Amtsgerichtstraße 8

94209 Regen

14 - 17 Uhr

TCM Klinik und Sinocur Bad Kötzting

Sinocur
Bahnhofstr. 15
93444 Bad Kötzting

Samstag, 17.03.2018

16 - 21 Uhr

FREIZEIT MIT PARTNERN

Schneeschuhwanderung St. Englmar mit anschließender Hütteneinkehr

Intersport-Geschäft Edbauer
Brauhausstraße 8
94379 St. Englmar

Sonntag, 18.03.2018

9 - 14 Uhr

FREIZEIT MIT PARTNERN

Freizeitvorschlag

Weinfurtner Glasdorf

Glasmachern bei der Arbeit zusehen

Weinfurtner DAS GLASDORF Zellertalstraße 13, 93471 Arnbruck


Woche 3

Montag, 19.03.2018

8 - 18 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

19:30  Uhr

Besprechung  2. Woche und Ausblick auf die 3. Woche

Unterkunft Haus Rachelblick

19:30 Uhr

Besprechung  2. Woche und Ausblick auf die 3. Woche

Unterkunft Blasihäusl

Dienstag, 20.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching KINDERKURS

Dorfkulturhaus Untermitterdorf, gegenüber der Kirche

15 - 18 Uhr

Teaching DIABETES

VHS Cham

Pfarrer-Seidl-Straße 1

93413 Cham

Mittwoch, 21.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching AUGENUNTERSUCHUNGEN

Augenärztliche Gemeinschaftspraxis
Bernhard Koch & Dr. med. Dorothe Lux

Angerstraße 28, 94227 Zwiesel

19 - 21 Uhr

FREIWILLIGE

Teilnahme am Journalclub

VHS Regen
Amtsgerichtsstraße 6
94209 Regen

14 - 19 Uhr

freier Nachmittag

19 - 21 Uhr

PFLICHT

Teilnahme am Journalclub via GotoMeeting

VHS Furth im Wald
Rosenstraße 6
93437 Furth im Wald


Donnerstag, 22.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching UMGANG MIT DEM ALTEN PATIENTEN

VHS Regen

Amtsgerichtstraße 8

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Teaching UMGANG MIT DEM ALTEN PATIENTEN

VHS Cham

Pfarrer-Seidl-Straße 1

93413 Cham

Freitag, 23.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

FALLBESPRECHUNGEN

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

FALLBESPRECHUNGEN

VHS Furth im Wald
Rosenstraße 6
93437 Furth im Wald

Samstag, 24.03.2018

10 - 14 Uhr

FREIZEIT

Klettern in den Rauchröhren mit anschließender Einkehr in der Kötztinger Hütte

Sonntag, 25.03.2018

FREIZEIT

Nach eigenen Wünschen


Woche 4

Montag, 26.03.2018

8 - 18 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

19:30  Uhr

Besprechung  3. Woche und Ausblick auf die 4. Woche

Unterkunft Haus Rachelblick

19:30 Uhr

Besprechung  3. Woche und Ausblick auf die 4. Woche

Unterkunft Blasihäusl

Dienstag, 27.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

Teaching DIABETES

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Teaching Umgang mit dem Suchtpatienten

Johannesbad Fachklinik
Eichertweg 37
93437 Furth im Wald

Mittwoch, 28.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

BALINTH Gruppe

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

Teaching DEPRESSION

VHS Furth im Wald
Rosenstraße 6
93437 Furth im Wald


Donnerstag, 29.03.2018

8 - 12 Uhr

Hausarztfamulatur in den Praxen

Inkl. an die Praxiszeiten angepasster Mittagspause

12 - 14 Uhr

Mittagspause inkl. Transfer Nachfolgeveranstaltung

14 - 17 Uhr

FALLBESPRECHUNGEN

AOK Bayerwald

Bahnhofstrasse 33

94209 Regen

14 - 17 Uhr

FALLBESPRECHUNGEN

Rettungszentrum
BRK & Feuerwehr
Eschlkamer Str. 34,
93437 Furth im Wald.

Freitag, 30.03.2018

Karfreitag

09 - 12 Uhr

Abschlussbrunch und Evaluation

Ab 12 Uhr

Freizeit

Ab 12 Uhr

Freizeit

Samstag, 31.03.2018

9 - 12 Uhr

Mitarbeit im Kassenärztlichen Notfalldienst

9 - 12 Uhr

Mitarbeit im Kassenärztlichen Notfalldienst

13 - 18 Uhr

Nachmittag und Abend zur freien Verfügung

Sonntag, 01.04.2018

9 - 12 Uhr

Mitarbeit im Kassenärztlichen Notfalldienst

9 - 12 Uhr

Mitarbeit im Kassenärztlichen Notfalldienst

ab 14 Uhr

Abreise

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