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Tagebuch des Exzellenten Sommers 2016

... endlich ist es soweit! Hier können Sie die Erlebnisse der 24 Studenten mitverfolgen. 

Um zwischen den einzelnen Tagen wechseln zu können einfach auf die kleinen Buttons am Ende der Seite drücken.

  • die Anreise der Fernfahrer am Freitag, 05.08.2016

    Erlangen, 15:00. Unser Auto startet in Richtung Bayerischer Wald. Wir fünf Studenten im Auto sind im gleichen Semester und kennen uns schon. Im Auto werden erste Überlegungen angestellt, was genau uns erwarten wird; alle sind schon gespannt.

    Die Nacht auf Samstag verbringen wir in der Studentenwohnung der Gemeinschaftspraxis Bayerwald, die für insgesamt 4 Personen ausgelegt ist. Die Wohnung ist wirklich schön und man hat einen tollen Ausblick – der uns leider nicht komplett gewährt wird, weil es schon den ganzen Tag regnet. Katja und Maria sind auch schon da und gemeinsam besorgen wir noch schnell das Nötigste zum Pizzabacken und fürs Wochenende in der Norma im Dorf. Die ersten Pizzen sind schon im Ofen, als die restlichen vier eintreffen, und es wieder ein großes Hallo gibt. Nach dem Essen erzählen wir noch eine Weile und versuchen die ersten Namen zu lernen, bis langsam alle schlafen gehen. Bei elf Leuten müssen die Betten etwas überbelegt werden und zwei schlafen auf Isomatten auf dem Boden. Für uns kein Problem.

    Schon ist der erste Tag vorbei... Wie morgen wohl wird?
  • Samstag, 6. August 2016



    Ganze elf Leute waren schon früher angereist und nächtigten in Kirchberg im Wald. Ein Wunder, dass dabei nur zwei von uns für die eine Nacht mit dem Boden vorliebnehmen mussten! So wachten (fast) alle ausgeschlafen und fit für unseren zweiten Tag im Bayerischen Wald auf. Nachdem wir gefrühstückt, die letzten Pizzareste und unser Gepäck in den Autos verstaut hatten, ging es per Autokarawane los Richtung BLSV Regen zum Teambildung. blsv

    Dort empfingen wir neugierig die restlichen 13, die mit uns das Abenteuer „Exzellenter Sommer 2016“ wagen wollten. Nach einer kurzen Einführung durch unseren Teamleader Tobi ging es los mit einem spaßigen Kennenlernspiel und so werden uns der brabbelnde Björn, die einbeinhüpfende Eva oder der drollige Daniel wohl noch etwas im Gedächtnis bleiben.

    Nach dem Mittagessen starteten wir mit der versprochenen Bergwanderung von Bodenmais auf den großen Arber und auch da werden wir uns zumindest noch für die nächsten Tage (dank unserer schmerzenden Oberschenkeln und Waden) an die vielen Treppenstufen und etwas steileren Teilstücke erinnern. Auch das Panorama und vor allem die Rißloch Wasserfälle machten einen mächtigen Eindruck auf uns. Letztendlich haben alle 24 nach 8,5 km und drei Stunden auf steinigen und weniger steinigen Wegen den Aufstieg nach oben geschafft.
    Wanderung 1wanderung 3wanderung 2 Frisch geduscht und hungrig von der Bergluft genossen wir dann einen gemeinsamen Abend, den wir ganz im Berghütten-Flair mit Schafkopf und anderen Kartenspielen, Kaiserschmarrn und alkoholischen und weniger alkoholischen Getränken verbrachten.

    Ein, wie ich finde, sehr gelungener Auftakt für die nächsten vier Wochen hier im Bayerischen Wald!
    Wanderungklein
  • Sonntag, 07.08.2016

    Während einige von uns den Beginn des Exzellenten Sommers 2016 am Samstag auf der Chamer-Hütte noch bis in den Sonntag hinein feierten, waren für ein paar motivierte Wanderer unter uns die Stunden des Schlafes schon gezählt, denn bereits um 5 Uhr morgens ging's los zur Sonnenaufgangswanderung.
    SonnenaufgangDie wohlverdiente Stärkung für die Frühaufsteher (und natürlich auch für den Rest der Gruppe) gab's dann um 8 Uhr mit Brötchen und Kaffee auf der Chamer-Hütte.

    Nach dem ausgiebigen Frühstück wurden die Rucksäcke gepackt, die Wasserflaschen nochmal mit kühlem, frischen Quellwasser gefüllt und unter blauem Himmel und Sonnenschein ging's wieder bergab zum Parkplatz und Ausgangspunkt der Wanderung in Bodenmais. Zurück im BLSV Sportcamp stand das Mittagessen schon für uns bereit: Ein leckeres Salat-Buffet, Reis mit Rahm-Geschnetzelten und Käse-Spätzle sowie eine große Obstauswahl warteten auf unsere knurrenden Bäuche. Anschließend gab's sogar noch ein Eis für alle!

    Da es sich bekanntlich mit vollem Bauch nicht gut arbeiten lässt, haben wir in den ersten Stunden des Nachmittags zunächst eine kleine Mittagspause eingelegt: manche nutzten die Gelegenheit für ein Mittagsschläfchen, andere für eine Runde Volleyball. Daneben wurde auch jongliert und geplaudert.

    Gegen 14:30 Uhr war dann Flossbauen angesagt: aus Rundhölzern, Seilen und 2 aufblasbaren großen "Luftkissen" haben wir (mit etwas Hilfe unseres Betreuers) ein stattliches Floß gebaut, das dann anschließend fast die gesamte Gruppe einige hundert Meter auf dem Regen transportieren konnte. Einige von uns schreckten vor den kühlen Temperaturen des Wassers nicht zurück und gönnten sich nach den Anstrengungen des Tages eine Abkühlung im Regen.
    floss1floss2floss3floss4
    Schnellverging die Zeit im BLSV-Sportcamp und gegen 17 Uhr machten wir uns dann auf zur Bayerwald-Akademie: unsere Unterkunft für die nächsten 4 Wochen. Nach Einführung in die Hausordnung, Küchenordnung, Hygieneordnung, Praktikumsabläufe, ecct...wurde der Gasherd in der Küche aufgedreht und gegen 21:30 Uhr hatte dann jeder Hungrige noch einen Teller Nudeln mit Tomatensauce / Pesto als letzte Aufgabe des Abends zu bewältigen. Gespannt auf den morgigen ersten Praktikumstag und gesättigt mit Nudeln und vielen vielen tollen Eindrücken des Tages fielen wir schließlich alle müde in unsere Betten.
  • Tagebuch 8.8.16

    Mehr oder weniger ausgeschlafen starteten wir heute nach einem gelungenem ersten gemeinsamen Wochenende in unsere Famulaturen und Pflegepraktikas. Für 10 der 24 Studenten, darunter auch ich, ging es in verschiedene Hausarztpraxen rund um Regen. Andere dagegen werden die nächsten vier Wochen ihre  Famulaturen in der Inneren oder Chirurgie der Krankenhäuser in Viechtach und Zwiesel verbringen.

    Trotz kleinem Umweg aufgrund von Bauarbeiten, den so manche Gruppe mit ihrem Auto zum Opfer fiel, erreichte ich pünktlich um kurz vor 8 Uhr meine Hausarztpraxis und wurde sogleich herzlich vom Praxispersonal willkommen geheißen. Der Warteraum war schon bei meiner Ankunft fast komplett gefüllt und sollte sich auch über den gesamten Vormittag kaum leeren.

    Im Laufe des Vormittags sah ich an der Seite meines Hausarztes viele Patienten mit verschiedensten Beschwerden und Anliegen. So konnte ich schon am ersten Tag einen guten Überblick über die Arbeit eines Hausarztes gewinnen. Neben Anamnesegesprächen kam ich zB. auch zu Blutabnahmen, zum Sonographieren und EKG-Auswerten.

    Zum Mittag wurde ich zu meiner Überraschung von meinem Hausarzt zu sich nach Hause zum Essen eingeladen. An dieser Stelle Lob an die Köchin für das leckere Essen.

    Anschließend war es Zeit für Hausbesuche. Unser Weg führte uns zuerst zu einigen Anwohnern des örtlichen Altenheimes. Danach ging es in einige Privatwohnungen. Auch eine im Sterben liegende Patientin befand sich unter unseren Hausbesuchen. Für mich waren die Hausbesuche eine neue spannende Erfahrung.

    Am Abend kamen wir zusammen, um den ersten Tag noch einmal Review passieren zu lassen und die gewonnen ersten  Eindrücke miteinander zu teilen. Im Anschluss wurde noch das ein oder andere Organisatorische besprochen.

    Zum Abschluss des Tages konnte ich zumindest Zwei unter meinen müden Kommilitonen für ein kleines Workout hinterm Haus begeistern.

    Schnell ging unser erster „Arbeitstag“ vorbei. Wir alle freuen uns auf die nächsten vier Wochen hier im bayrischen Wald!
  • Dienstag, 09.08.2016

    Unser 2. Arbeitstag begann für einige von uns schon sehr früh: Die Pflegepraktikanten mussten jetzt bereits um 6:00 Uhr in den Kliniken sein. Wir Famulanten durften hingegen geradezu ausschlafen; los ging es um 8:00 Uhr in Klinik oder Praxis.
    Wir drei Famulanten der Inneren Medizin im Kreiskrankenhaus Viechtach sind auf die beiden Inneren Stationen und die Ambulanz aufgeteilt. In den kommenden Wochen, werden wir durch die verschiedenen Arbeitsbereiche rotieren, um möglichst einen kompletten Überblick über die Tätigkeit in der Inneren Medizin zu bekommen.
    Bei mir in der Ambulanz besteht etwa eine Hälfte der Arbeit aus endoskopischen Untersuchungen (Gastro- bzw. Koloskopien) und die andere Hälfte aus Patienten, die angemeldet oder unangemeldet die Ambulanz aufsuchen und dabei Erkrankungen von verschiedenen Organsystemen (allen voran Magen-Darm-Trakt, Herz, Lunge, Blutgefäße) aufweisen. Sie werden mittels Befragung, EKG, Ultraschall und Blutentnahme untersucht, eine Diagnose gestellt und - sofern nötig - eine Therapie eingeleitet. Besonders aufgefallen ist mir in den ersten zwei Tagen die vielseitige Einsetzbarkeit des Ultraschallgeräts zur Diagnostik, die mir vorher nicht bewusst war. Ob Darminfektion, Herzschwäche, Lungenentzündung, Verschlüsse der Beingefäße, Nieren- oder Gallensteine, fast jeder Patient landet zuerst auf der Ultraschallliege und wird gründlich untersucht.

    Am Nachmittag stand nach dem Mittagessen eine Fallbesprechung mit den Pflegepraktikanten auf dem Programm. Eine Famulantin hatte sich einen der stationären Patienten ausgesucht, seine Vorgeschichte und seinen Krankheitsverlauf erarbeitet und zusammengefasst und ihn auf unseren Besuch vorbereitet. Wir gingen also auf sein Zimmer, befragten und untersuchten ihn und versuchten, gemeinsam eine Diagnose zu finden. Danach ging es in einen Konferenzraum, zur weiteren eingehenden Besprechung des Falls und Klärung offener Fragen.
    untersuchung klinikkleinDr Nadine klein
    Abschließend erklärten und demonstrierten wir Famulanten den Pflegepraktikanten die Technik der Blutabnahme. Dann kam der große Augenblick, es selbst zu probieren...
    Alle waren auf Anhieb erfolgreich!

    Blutabnahme all kleinblutabnahme klein

    Nach der Rückkehr auf die Bayerwald-Akademie war für 4 Hartgesottene noch etwas Zeit, um trotz nicht so besonders hoher Temperaturen im Freibad Regen Schwimmen zu gehen. 
    Zu Abendessen gab es (nach österreichischem Geheimrezept) leckere Tomatensuppe mit überbackenen Brötchen. Der Abend klang mit Spielen im Speisesaal aus.
    Kücheofen

    Auto defektEin erstes Opfer hat die hügelige Landschaft des Bayerischen Walds leider schon gefordert: Das geliebte Auto einer Teilnehmerin überhitzte, der Kühler kochte. Sie schafften es zwar noch nach Hause, allerdings musste das Auto dann in die Werkstatt.
    Unsere Gedanken sind bei der Hinterbliebenen. Wir hoffen, dass die Diagnose der Werkstatt gut ausfällt, die Reparatur bald möglich ist und Mensch und Auto dann wieder vereint sind.
  • Tagebucheintrag 10.8.16

    Um 7 Uhr machte ich mich mit meiner Fahrgemeinschaft auf den Weg zu meiner Hausarztpraxis. Es handelt sich um eine Gemeinschaftspraxis mit 4 Ärzten, was zum Vorteil hat, dass ich bei allen mal mitschnuppern und die doch sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen kennenlernen kann. Heute begleitete ich eine Ärztin, die viele Kinderuntersuchungen macht, aber auch Erwachsene betreut.
    Mich überrascht immer wieder die intensive Arzt/Patienten-Beziehung. Meistens kennen die Ärzte ihre Patienten und deren Privatleben sehr genau. Es kann auch schon mal vorkommen, dass die Patientin eine Freundin der Ärztin ist, die herzlich zur Begrüßung umarmt wird. Somit wird auch neben dem Medizinischen viel über Gott und die Welt geplaudert.
    Den heutigen freien Nachmittag nutzte ich zuerst für einen ausgiebigen Mittagschlaf und erkundete anschließend mit einer Freundin die Umgebung. Nach dieser intensiven Recherche waren wir bereit, folgenden brandneuen Werbespot zu schalten:
    PFAHL
    Suchen Sie einen Ort, wo Sie Ihre Seele baumeln lassen können und wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen? Wollten Sie schon immer mal mit einem urbayerischen Pilzesammler unbekannte Gefilde durchstreifen? Sind Sie schon mal durch frisch gedüngte Felder gestapft und haben die Landluft genossen?
    Hier im Bayerwald finden Sie eine reizende Landschaft, die zum Verweilen einlädt, und so manch hungriger Wanderer wird im 5-Sternehotel der Bayerwaldakademie mit leckerer Pizza verköstigt.
    Neben einer idealen Work/Life-Balance finden Sie hier die perfekten Bedingungen, um Ihre persönlichen Qualifikationen auszubauen: Organisationsfähigkeit, Koordination mit den anderen Teilnehmern, spielerisches Erlernen einer neuen Sprache ;-), Kochen für eine Fußballmannschaft, die sichere Navigation eines unbekannten Autos durch die hügelige Landschaft und vieles mehr…...
    Falls wider Erwarten Probleme auftreten sollten, stehen stets die sehr hilfsbereiten, freundlichen Ortsansässigen bereit, die es eher gemütlich angehen.
    Aber machen Sie sich im Vorfeld nicht so viele Gedanken … kommen Sie und haben Sie Spaß! Es wird Ihnen gefallen!!!
    aNTONIAbEST FREINDS
  • Donnerstag 11.08.2016


    Der Vormittag verlief bei allen wie gewohnt und jeder ging seiner Arbeit im Krankenhaus oder der Praxis nach. Gegen 14 Uhr haben sich dann alle in Viechtach in einem kleinen Nebengebäude für den heutigen EKG-Kurs eingefunden. Unsere Gruppe wurde gleich am Anfang aufgeteilt in Anfänger und Fortgeschrittene. Unter den Anfängern befanden sich neben den Teilnehmern des EXS auch andere Pflegepraktikanten aus den Krankenhäusern Viechtach und Zwiesel.
    Die Anfängergruppe bekam zunächst mal eine kleine Wiederholung in Anatomie zum Thema Herz und Erregungsweiterleitung. Nach einer spontanen planänderung durften wir dann in der Ambulanz sogar selber den Umgang mit dem EKG erproben.

    Im Anschluss daran haben wir dann die Theorie dazu besprochen. Da wir alle sehr müde waren, war es etwas schwierig so viel komplexen Stoff auf einmal abzuspeichern, wobei sich unsere Tutorin aber wirklich sehr viel Mühe gegeben hat den Kurs so spannend und interessant wie möglich zu gestalten. Ich glaube jeder von uns hat jetzt (auch ohne jegliches Vorwissen) ein gutes Grundverständnis im Interpretieren eines EKGs bekommen und für die Famulanten war es eine sehr gute und anschauliche Wiederholung.

    Die Fortgeschrittenen konnten die ganze Theorie natürlich weglassen und haben sich in kleinere Gruppen aufgeteilt, um dann gemeinsam mit den dort anwesenden Ärzten und Tutoren EKGs auszuwerten.
    Ekg kleinEKG klein2
    Zwischendrin hat jeder ein Stück von dem leckeren Kirschkuchen bekommen, den Katja und Daniel gemeinsam am Vorabend gezaubert haben. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Kurs wirklich anschaulich und sehr interessant gestaltet war. Die Tutoren haben sich total viel Mühe mit uns gegeben. Den Abend haben wir dann bei einem gemeinsamen Pfannkuchen-Essen ausklingen lassen.
  • Freitag 12.08.2016

    Wie jeden morgen reißt mich der Wecker zu früher Stunde aus dem Tiefschlaf und ein neuer spannender Tag im grünen, wenn auch etwas nebligen, bayerischen Wald erwartet mich. Nach dem Frühstück mit dem Lebensgeist erweckenden Kaffee geht es ab in die Arztpraxis. Dort untersuche ich Patienten, erhebe die Anamnese, ziehe Fäden und lerne allerhand neue interessante Dinge und somit vergeht der Vormittag wie im Fluge und schon geht es wieder ab ins Auto und ins Krankenhaus von Viechtach.

    Dort warten schon vier Sonographiegeräte, ein jedes betreut von einem Arzt oder Tutor/in, auf die 24 Mitglieder des Exzellenten Sommers und einige Mitglieder des Programms "Exzellent Dahoam". Nach einer kurzen Einführung in die Thematik geht es daran, die Studenten in Kleingruppen an die Technik des Schallens heranzuführen und ihnen zu zeigen, wie man die einzelnen Organe in dem Gewirr von Schwarz und Weiß erkennt. Nachdem jeder an einem "Schallmodel" = geduldiger Student, dem auf dem Bauch herumgedrückt wird, erfolgreich Leber, Pancreas, Milz, Nieren, Dickdarm und Blase geschallt hat, kann man die frisch erlernte Technik auch gleich an zwei Patienten anwenden, die sich netterweise dazu bereit erklärt haben. Bei einigen Studenten/innen kommt dann der Forschungsdrang durch und es wird prompt geschaut, wie es auf dem Ultraschall aussieht, wenn ein Brezenstück zerkaut wird und sich anschließend den Weg durch den Ösophagus bahnt, was viele Ohs und viel Gelächter auslöst. =)

    Nach einem lehrreichen Tag geht es auf zum Einkaufen für das Abendessen: Salat mit Brot und leckeren Dips, wie selbstgemachter Guacomole. Auch gibt es Pilzragout, gekocht aus selbstgesammelten Pilzen, die im Wald hinter der Bayerwald Akademie nur so aus dem Boden sprießen. Gut gesättigt wird der Abwasch erledigt, wobei dies, aufgeheitert durch das ein oder andere Späßchen, leicht von der Hand geht.

    Nun geht es ins Bett, denn morgen erwartet uns wieder ein interessanter Tag.
  • Samstag 13.August 2016

    Heute ging es für uns nach dem EKG-Kurs am Donnerstag und dem Sonographie-Kurs am Freitag darum die Künste des Nähens zu erlernen. Das aber erst um 9 Uhr, was uns die Möglichkeit gab wenigstens etwas Schlaf nachzuholen und ausnahmsweise in Ruhe zu frühstücken. Treffpunkt war dann die Klinik in Zwiesel. Im Seminarraum angekommen, wurden wir wie am Donnerstag in Anfänger und Fortgeschrittene aufgeteilt, wobei dieses Mal die Anfängergruppe deutlich größer ausfiel.
    Dieser wurde in den Gynäkologie-Räumen erst einmal der doch recht beschwerliche Weg in den OP näher gebracht - vom richtigen Händewaschen über Händedesinfektion bis zum Anlegen von steriler Kleidung und Handschuhe. Was nicht so einfach ist, wie es klingt:
    received 662003830631021Als wir zurück zu übrigen Gruppe stießen, bot sich uns ein ganz und gar beeindruckendes Bild:
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    Mit Hilfe der 30 zur Verfügung gestellten Schweinshaxen konnten wir Teilnehmer des Exzellenten Sommers uns gemeinsam mit weiteren lokalen Studierenden in den verschiedenen medizinischen Nähtechniken ausprobieren. Von Einzelknopfnaht bis Subkutannaht war alles dabei - mal mehr, mal weniger erfolgreich.
    Für die Anfänger hieß es aber erst einmal Trockenübung mit Knoten für das Nähen von tiefer liegenden Schichten, wie der Faszie:
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    Doch dann hieß es auch für uns "Ran an den Speck!" und üben, üben und nochmals üben!
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    Die gute Laune wurde durch Kaffee, Tee, Kuchen, Muffins und Brezen sicher gestellt! Die Tutoren beantworteten alle Fragen geduldig und zeigten jeden Knoten zur Not auch noch ein 10tes Mal. Nach insgesamt 4 Stunden, einigen verbogenen Nadeln und Stichen in die Finger hatten alle ein paar passable Nähte hinbekommen und es ging zurück Richtung Akademie.

    Auf dem Weg wurden die Großeinkäufe für das lange Wochenende erledigt und dann der Nachmittag verschieden genutzt - von Joggen bis Mittagsschlaf und einfach quatschen war alles dabei.

    Zum Abendessen versammelten sich dann wieder alle zu Spaghetti Aglio e Olio und ließen den Abend gemeinsam beim Sternschnuppen schauen in der Grauzone ausklingen.
  • Tagebucheintrag Sonntag, der 14.08.2016

    Exzellent in Prag
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    Für den heutigen Tag hat sich ein Teil der Studenten dazu entschieden, das lange Wochenende für einen Ausflug nach Prag zu nutzen. Um 9 Uhr starten wir unseren Trip. Mit Navi und guter Laune kommen wir nach 2,5 Stunden Fahrt in der wunderschönen Hauptstadt Tschechiens an. Das Hostel, Sir Toby’s, in dem wir heute Nacht unterkommen sollen liegt etwas nördlich der Innenstadt und ist ohne Probleme mit der Tram zu erreichen. Da wir leider nicht so viel Zeit haben, machen wir uns nach einer kurzen Verschnaufpause direkt auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Mittagessen gibt es in einem vom Hostel empfohlenen Restaurant namens Lokàl, in dem wir tschechische Spezialitäten probieren können. In der Innenstadt angekommen schlendern wir etwas durch die Gassen und bestaunen die schönen Häuser und treffen ganz unverhofft auf eine kostenlose walking-tour, der wir uns spontan anschließen und so noch einige interessante Geschichten über Prag erfahren. Nach der Tour gönnen wir uns noch ein Eis in einer der besten Eisdielen der Stadt, namens Angelato, bei der wir Eissorten wie Basilikum, Kokosnuss und Jasmin-Reis schlemmen. Später am Abend gehen wir noch mit neuen Bekanntschaften aus unserem Hostel etwas essen und erkunden das Prager Nachtleben. Ziel ist das Captain Morgan Schiff ein ganzes Stück südlich der Karlsbrücke auf der Moldau. Dort können wir entspannt an Deck den Abend ausklingen lassen oder auch unter Deck das Tanzbein schwingen. Wunderschön ist auch der nächtliche Anblick der vielen sich im Wasser spiegelnden Lichter der Altstadt sowie der Karlsbrücke. Diesen genießen wir noch auf unserem Rückweg bevor wir nun doch sehrgeschafft in unser Hostel zurückkehren und erschöpft in unsere Betten fallen. Der heutige Ausflug hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich hoffe bald mal wieder nach Prag zurückkehren zu können.

    Auf jeden Fall kann ich es jedem Reisefreudigen nur empfehlen, der Stadt mal einen
    Besuch abzustatten. :)
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  • Montag, 15. August 2016

    Da heute Feiertag im katholischen Bayern ist (Maria Himmelfahrt), haben wir ein langes Wochenende genossen. Die Hälfte unserer Gruppe fuhr von So./Mo. nach Prag (der Ausflug musste von den Teilnehmern selbst organisiert und finanziert werden). Die andere Hälfte hatte freies Programm.
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    IMAG7447Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir Richtung Lindberg (bei Zwiesel) gestartet. Ab einem Parkplatz bei der Weißen Brücke geht es steil bergauf zum Falkenstein Schutzhaus (1.315 m) über das Höllbachspreng (Wasserfälle). Ein wunderschöner Waldweg entlang der Wasserfällen und über Wurzel- und Felsenstufen, der laut Wanderführer als „leicht“ bezeichnet wurde. Für diejenigen die nicht in den Bergen aufgewachsen sind, würde ich empfehlen dass sie mit gutem Schuhwerk und ein bisschen Ausdauertraining an den Start gehen. Der Anstieg dauerte offiziell 2,5 h – wir haben etwa 2h gebraucht.

    Dafür konnten wir eine schöne Jause auf dem Plateau machen, wo jeder sein mitgebrachtes Brot und Obst vernichten konnte. An der Hütte angekommen, kann man noch die paar Meter bis zum Gipfelkreuz gehen. Dort entlohnt die Aussicht für die Mühe des Anstiegs – rund herum naturbelassene Laubwälder, soweit das Auge reicht, und in den Tälern, wie Perlen an einer Schnur gereiht, die kleinen Ortschaften der Region, inklusive Zwiesel.
    IMAG7461 Nach dem Mittagessen mit Spätzle, Speck und Zwiebel, sind wir wieder aufgebrochen. Diesmal haben wir einen anderen Weg ausgesucht. Der Rundweg führt uns wieder zum Ausgang zurück, ohne dass man über die Landstraße laufen muß.
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    Der Ausflug endete am Parkplatz wieder, von wo wir in ca. 15 Min. wieder in der Bayerwald Akademie zurück ankamen.Abends wird wieder zusammen gekocht, diesmal asiatisch mit Curry und Kokosmilch. Aus Zeitgründen und aus Rücksicht auf die Vegetarier unter uns, verzichten wir auf Fleischgerichte. Den Abend lassen wir noch beim Kartenspielen ausklingen, bis die Zurückgereisten aus Prag auch die Runde vervollständigen. Müde, aber voller neuen Eindrücke, gehen wir die 2. Woche in der Hausarzt- bzw. Krankenhausfamulatur bzw. Pflegepraktikum an.
  • Dienstag 16.08.2016

    Aufstehen am ersten Tag nach dem langen Wochenende: eine erdrückende, geradezu unmögliche Aufgabe. Doch das Pflichtbewusstsein zieht mich aus dem Bett und treibt mich in Richtung Auto. Immerhin strahlt der Morgen, und auch die Aussicht auf den weiteren Verlauf des Tages macht die Beine leichter. Denn heute ist Dienstag und das heißt „Teaching“! Zunächst will jedoch die Morgenbesprechung mit müden Augen überwunden werden.

    Halb so wild! Und schon geht es in den OP. Eine Schulter hier, die Fistel dort und viele Fragen später ist bereits der halbe Tag herum.

    Mit den Pflegepraktikanten von fern und von dahoam treffen wir uns deshalb in einer Zwiesler-Teeküche und besprechen erst mal alles rund um das Abdomen. Ein praktischer Teil –sowie manch theoretischer Fall- darf auch nicht fehlen. Wir zücken das Stethoskop und hören Daniel ab, tasten ab und klopfen gründlich...

    Etwa zwei Stunden später steht für uns alle fest: Scheint gesund.

    Insgesamt ein wirklich schöner und langer Tag; weshalb sich der Kreis auch schon wieder schließt:
    Das Bett ruft.
  • Mittwoch 17.8.2016

    Nach einem kurzen gemeinsamen Frühstück ging es auch heute Morgen wieder in die Krankenhäuser und Praxen. Für Magdalena und mich war es heute der zweite Tag in der Ambulanz. Der Oberarzt nahm sich Unserer an und wir durften bei interessanten Patientengesprächen zuhören. Dabei erklärte er uns unter Anderem die verschiedenen Leistenhernien, indem er die Unterschiede der direkten und indirekten Leistenhernie auf der Patientenliege skizzierte. Einer der Höhepunkte unseres Vormittags waren die beiden Blutabnahmen, die wir unter Auffsicht des Oberarztes durchführen durften.

    Es war eine tolle Erfahrung für uns als Pflegepraktikanten den ambulanten Alltag eines Krankenhauses mitzuerleben.

    Um 14 Uhr startete dann bereits der „Depressionstag“, an dem wir von Frau Dr. Schlenk, Neurologin, Fachärztin für Psychiatrie & Psychotherapie, Frau Dr. Lippmann, Fachärztin für psychosom. Medizin & Psychotherapie und Dr. Werner, Psychotherapeut und Internist, begleitet wurden. In der ersten Stunde erarbeiteten wir uns die Grundlagen von Depressionen. Die restliche Zeit nutzten wir, um verschiedene Fälle depressiver Patienten durchzusprechen.
    17.08. depression17.08. depression2
    Nach 3 Stunden im Seminarraum freute ich mich heute besonders auf eine abendliche Laufrunde in den letzten Sonnenstrahlen. Begleitet wurde ich von Alina, Lia und Sebastian. In der verbleibenden Zeit bis zum Essen schnappten wir uns den Volleyball und genossen das exzellente Wetter des heutigen Tages.

    Frisch geduscht ging es jetzt in den Speisesaal. Dort wurden wir von Paula und Anna mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt: Zur Auswahl stand heute eine vegetarische und eine mit Fleisch verfeinerte Spinatquiche.
    küche 17 Mit vollen Bäuchen stürzten sich einige noch in eine spannende Wizzard-Runde.
    wizzard





    In Österreich wüad ma song: A herrlichs Tagal, sche haumas do :-)!
  • Donnerstag 18.08.2016

    It's the second week as my day begins at 6 a.m. The work starts at 7:30 and I even do manage to come punctually. (Thanks to my neat colleagues.) I am doing my practice in Regen by a general practitioner dr. Glaser.

    At 7:30 the first clients are already waiting and so we start with the regular check-up's. I think it is the best way for a student like me to actually train the physical examination: lymph node, abdominal and rectal palpation, neurostatus, lung and heart auscultation, cancer check-up and many more. After that I am allowed to do the ultrasound examination. Yes, with my own hands :) This is a total highlight for me and in these two weeks the mysterious shadow pictures start to talk to me and I can already recognize some "common pathologies" like steatosis hepatis, pancreatic lipomatosis or gallstones.

    Then begins the consultation time.We have 15 to 20 min for one patient, what, according to the official numbers, is quite a lot. Most of the patients come with very common problems like back pain or sore throat. In these cases it is sometimes even enough to clear that the situation is not dangerous. Here the homeopathic treatment might also bean option. Nevertheless, there is another group of patients who bring long stories of difficult diseases and need medical supervision or recommendations for certain situations. I find it sometimes complicated not to lose attention and to capture the essential moments in the anamnesis. It is nice that I am not alone.

    What I've learned during this time is that communication is one of the most important work tools for the GP. In the hospital doctor does not necessarily have time to ask, how does the situation affect ones life or if the disease seems to be threatening for the patient. You don't learn it in the university that an operation leaves not only scars but also psychological traumas.

    At 1 p.m. the first half of the workday is coming to an end and I am glad to have a pause. Today is Thursday and the plan shows that we don't have any special activities in the afternoon. Some of us are planing to go swimming and I will bake a cake for the coworkers in our office. Tomorrow is my last day here and next week I will start with another doctor.
    auste1auste2
    auste3
  • Freitag 19.08.2016

    Der Tag beginnt für uns alle wie gewohnt sehr sehr früh. Doch Gott sei Dank ist es bereits Freitag. (WOCHENENDE in Sicht!!!) Also geht es für die Mädels und mich als Pflegepraktikanten wieder ab in die Klinik. Diese Woche sind wir der Chirurgischen Ambulanz zugeteilt und dürfen bei zahlreichen verschiedenen Untersuchungen mit dabei sein. Der Warteraum ist voll, nicht alle Patienten haben einen Termin und dann kommen auch noch die Notfälle dazu. Ich kann wirklich nicht sagen wie man es dabei schafft einen kühlen Kopf zu behalten und den Ausbruch des Chaos‘ zu verhindern. Hut ab vor den Ärzten und den Schwestern!!!
    Gegen zwölf rufen die Kolleginnen von der Intensiv-Station an: eine Tracheotomie steht bevor, bei der wir zuschauen dürfen. Im Anschluss gibt es noch ein leckeres Mittagessen und wir machen uns wieder auf den Weg zurück nach Regen.
    Am liebsten würde ich ja jetzt in mein Bett fallen, welches ungefähr 10 Meter vom Seminarraum entfernt ist, aber der Gelenkkurs steht erst noch an. Einige der anderen Studenten haben sich mit der Vorbereitung auch echt Mühe gegeben und Kuchen und Pizza-Brötchen gebacken. Es kommen sogar zwei Physiotherapeuten, die uns nach der Theorierunde zeigen, wie man Knie, Hüfte und Schulter richtig untersucht. So wiederholen wir erst die Grundaspekte und wenden die gelernten Praktiken an uns selbst an. Insgeheim hofft ja jeder, dass er noch eine professionelle Massage abgreifen kann, doch leider bleibt dieser Wunsch unerfüllt…
    gelenke1gelneke3gelenke4gelenke2
    …was uns aber nicht davon abhält einen Amateur-Massagekreis aufzumachen im Anschluss. Bestimmt nicht die wirkungsvollste Anwendung aber wirklich tiefenentspannend.
    Zuerst wird nochmal das Grundprinzip erklärt….
    …dann wird untersucht.
    gelenke5
    Richtig leckeres Essen!! Ofenkartoffel mit Gemüse und Tsatsiki
  • Samstag 20.08.2016

    Auch wenn wir hin und wieder schon das Gefühl haben, im Urlaub zu sein – lange ausschlafen und gemütlich frühstücken gehört nicht dazu: Schon um 8 startete der Notfalltag in der Unterkunft der BRK Bereitschaft in Regen.
    Zunächst bekamen wir von einem Notfallsanitäter des BRK alles Wichtige zum Thema Reanimation erklärt, anschließend ging es „ran an den Mann“ bzw. an die Reanimationpuppe, die uns freundlicherweise ihren Torso für die Herzdruckmassagen und Luftröhre für Intubationversuche zur Verfügung stellte.
    Mit einiger Verzögerung standen dann die Fallbeispiele von Stefan und Johannes, zwei Medizinstudenten und Rettungssanitäter, die für den Tag extra von München angereist waren, auf dem Plan. Aufgrund der straffen Zeitplanung und unseren knurrenden Bäuchen blieb leider nur Zeit für ein Fallbeispiel, in unserer Gruppe war das ein Reitunfall.
    Das Mittagessen, was wir mitgebracht hatten (Reissalat mit Brezeln), wurde von der „BRK- Partyanlage“ musikalisch untermalt (siehe Bild).
    Generell war es sehr beeindruckend, was mit welchem Aufwand das BRK Regen diesen Tag gestaltet hat! Das zeigte sich besonders deutlich am Nachmittag , wo wir zusammen mit dem Jugendrotkreuz und Rettungsdienstpersonal an einer Übung teilnehmen durften. Dazu hatten sich die Verantwortlichen vom BRK mehrere Fallbeispiele ausgedacht, die örtlich als auch optisch möglichst realistisch dargestllt wurden. Ich war zum Beispiel das Opfer eines Verkehrsunfalls und bekam blaue Lippen geschminkt. Zusammen mit 4 weiteren sogenannten „Miemen“ warteten wir dann neben einem Maisfeld auf im PKW (bzw daneben) auf unsere Rettung. Andere von uns durften wiederum im Rettungswagen mitfahren oder Notarzt spielen.
    Anschließend gab es Schnitzel mit Kartoffelsalat aus der BRK Küche und sehr viel Lob und Dank an die Organisatoren dieses Tages!
    Abends waren wir dann noch auf der Kirchweih in Frauenau mit den Teilnehmerinnen vpn Exzellent Daheim verabredet. Mit Bierkrügen, Autoscooter, einem unglaublichen Flashmob von ca. 100 Einheimischen im Festzelt (natürlich in Dirndl und Lederhose) ließen wir diesen tollen Tag ausklingen!
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  • Sonntag auf dem Regen

    Endlich: heiß ersehntes Ausschlafen nach kurzer Kirmesnacht. Ein mancher müder als ein anderer. Genüßliches Deluxe - Frühstücken mit favorisierten Nougat Bites.
    Der Plan war Kanustart um 11. Dezentes Verspäten um eine Stunde wegen euphorischem Küchenputz. Blitzeblank wie nie!
    Die Autokolonne (Dank sei dem Nissan für seine Hügel-bewältigung!) wird kurz vor Mittag von Tobi am BLSV empfangen. Gesammeltes Stapfen zum Einstiegsufer.
    Jeder ein Padel, zwei in ein Boot, auf ins Vergnügen.

    Die Kanufahrt in Worte zu fassen – doch schwer möglich.

    Wild, waghalsig, wässrig, wankelmütig.
    Gelegentlich weniger waagerecht als wünschenswert.
    Wahrhaftig wunderbar waldig.
    Weitläufig, weltlich, windig.

    Ich fürchtete nicht um mein Leben, aber um unsere Stimmlippen.
    Rufe im Sekundentakt wie "Hilfe, Stein" und "STEIN, Hilfe!" waren die Hintergrundmusik einer abendteuerlichen Kanutur.

    Man lernte zu lenken, grazil nicht zu kentern und elegant den Bogen zu bekommen.
    Man lernte es zu schätzen, im Boot auf dem Fluss zu fahren, statt im Boot auf einem Stein stecken zu bleiben.

    regenWitzig, wuschig und wohlbehütet wieder heimgekehrt.

    Danke an Tobi, ohne dessen Hilfe wir wahrscheinlich noch immer im tösenden Wellenschaukeln hängen würden.
  • Montag 22.08.2016

    Nach einem viel zu kurzen und ausgefüllten Wochenende starten wir in die neue Woche. Dank Anne's äußerst starkem Kaffee fällt mir das Augenöffnen schon etwas leichter und so kann der Tag im Krankenhaus Zwiesel beginnen.
    Ich freue mich, dass wir heute den ganzen Tag in der Klinik sind und nicht mittags schon gehen, denn so kann ich Patienten, die notfallmäßig im Laufe des Dienstes in die Ambulanz kommen und bei deren Aufnahme ich helfe, auch bis in den OP begleiten.
    Außerdem bekomme ich heute einen richtig guten Eindruck von dem Ablauf des Tagesdienstes in der Viszeralchirurgie. Um halb 8 beginnt er für mich mit der Röntgenbesprechung mit allen Chirurgen, anschließend ist Visite auf Station und dann heißt es für mich ab in den OP. Nach zwei kleineren Eingriffen darf ich sogar steril mit an den Tisch und helfe den beiden Oberärzten bei einer nicht ganz so einfachen Hernien-OP. Sprich, Haken halten, mit dem Bauchtuch tupfen und natürlich ganz viel lernen dabei! …ich glaube ich hab irgendwann mal gehört falsch beantwortete Fragen merkt man sich besser. Hoffe das trifft auch hier zu!
    Doch schlussendlich sind die Oberärzte mit meinem Wissen und Können doch ganz zufrieden und ich darf als Highlight des Tages meine durch den Nahtkurs bestens aufgefrischten Kenntnisse und Fertigkeiten anwenden und die Bauchwand zuknoten und -tackern.
    Nach abgeschlossener Operation bekomme ich trotz fortgeschrittener Zeit noch ein Mittagessen, wonach es meinem eigenen Bauch gleich viel besser geht. Nach kurzer Stationsarbeit und einer Aufnahme in der Ambulanz gehe ich zur zweiten Röntgenbesprechung und bald danach ist die Schicht auch schon beendet.
    Dank Antonias exzellenten Taxidienstes kommen wir Zwieseler Famulanten wohlbehalten in die Akademie zurück und ich drehe noch eine kleine Runde durch den Bayerwald mit wunderbarem Panorama - inklusive Blick auf den großen Arber.
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    Doch so richtig abgerundet ist der Tag aber erst nach dem Essen und ganz wichtig: Nach dem Spielen‼! Diesmal ist es wieder das satirische Kartenspiel Munchkin, von dem ich selbst nach dem zweiten Spielen noch weit davon entfernt bin es ganz verstanden zu haben.
  • Dienstag, 23.08.2016

    6:30 Uhr – es kommt Leben in die Bayerwald Akademie. Leben? Das ist doch sehr relativ. Das zombieähnliche Treffen am Frühstückstisch lässt nicht erahnen, dass wir alle in weniger als einer Stunde „Leben retten“ könnten. Ob Hausarzt-, Klinik-Famulanten oder Pflegepraktikanten wir alle leiden in der Früh.
    Um 7:00 Uhr geht’s dann für die meisten los zu den Arbeitsstätten. Manche Autos warten auch noch ein paar Minuten länger um die Nachzügler nicht zu vergessen, die das Frühstück gegen Schlaf getauscht haben und es mit der Pünktlichkeit nicht ganz so genau nehmen.
    Mein Auto, beladen mit Zwiesler-Pflegepower, lässt diese „Power“ auf der Fahrt meist noch vermissen. Wir sind doch eher ein kläglicher Haufen zu dieser frühen Stund. Umso mehr Elan zeigen wir dann aber, nach der kurzen Fahrt, im Krankenhaus. Magdalena und Anna sind diese Woche auf der Intensiv Station, während Kerstin den OP unsicher macht und ich, Daniel, mir Aufgaben in der chirurgischen Ambulanz suche.
    Die Ambulanz zeigt sich bis 10 Uhr von einer ungewohnt ruhigen Seite, sodass ich mir zeitweise, doch etwas mehr Action gewünscht habe. Das war dann doch etwas verfrüht wie sich herausstellte, da sich ab dann das Wartezimmer schlagartig füllte und aus der vorherigen Akutversorgung eher eine tardive Behandlung der Patienten wurde, deren Wartezeiten sich immer weiter verlängerten. Für Ärtze und Pfleger bedeutete das Stress pur. Für mich stellt sich erneut heraus, dass ich mir offensichtlich immer das wünsche, was ich nicht habe. Denn ich wollte meinen ruhigen Morgen zurück!
    Nach dem gemeinsamen Mittagessen gingen wir vier Pflegepraktikanten dann mit Björn, Sonja und Julia, unseren drei Famulanten in Zwiesel, zum nachmittäglichen Teaching zurück in die Ambulanz um die Hektik und den Stress, dem ich zuvor entflohen war, unverändert vorzufinden.

    gipsWir halfen alle noch aus, soweit wir konnten, um dann, mit 1,5 Stunden Verspätung, als der Ansturm bewältigt war, von Pfleger Bernhard gezeigt zu bekommen, wie man richtig gipst. Vom klassischen Gips, über den etwas moderneren Delta-Cast, bis hin zum modernen ökologischen Woodcast wurde uns alles präsentiert, was das junge Mediziner-Herz begehrt.

    freiadNach einem unerwartet langen Tag kamen wir gegen kurz vor 17:00 Uhr wieder an der Akademie an. Nach kurzer Regenerationszeit schleppten sich vier von uns um 18.00 Uhr sogar noch für zwei Stunden ins Regener Freibad. Anne, Annika und Doris schwammen ihre Bahnen, während ich im Rutschen Pool vor mich hin plantschte und das Traumwetter genoss. Der Großteil der Gruppe zelebrierte jedoch den Nachmittag auf der Couch.

    Den Team Gedanken lebend, gönnten wir uns aber ALLE nach dieser „gemeinsamen“ sportlichen Höchstleistung eine Pizza vom örtlichen Lieferservice. Dem Credo des Nachmittags treu bleibend konnte die letzte logische Station für die Gruppe dann auch nur noch das eigene Bett sein.
    Und so ging ein weiterer Tag im schönen Bayerwald mal wieder viel zu schnell vorbei!
  • Mittwoch 24.06.2016

    Der Tag beginnt mit dem erbarmungslosen Klingeln des Weckers um 6.00 Uhr. Nach dem ersten Kaffee kommt das sogenannte Partyauto in die Gänge und bahnt sich unter Bayern3-Hitmix-Dauerbeschallung seinen Weg durch die Dörfer Teisnach, Bad Kötzting und Arrach bis nach Lam. Den Vormittag verbringen wir Hausarzt Famulanten mit Blutdruckmessungen, EKGs, Ultraschall, Blutentnahmen, orthopädischen Untersuchungen, Fäden ziehen, in die Ohren gucken, Medikamentenplan kontrollieren und vor allem viel Zuhören und Lernen.
    Gegen Mittag sammle ich alle meine Schäfchen wieder an ihren Hausarztpraxen ein und wir düsen nach Untermitterdorf zum Kinderuntersuchungskurs. Frau Dr. Pinker erklärt uns die Basics zur Untersuchung eines Säuglings und demonstriert diese am bestens gelaunten 10 Monate alten Michael und unter anderem auch an Dr. Blank. Michael lässt sich völlig unbeeindruckt, gut beschützt von seiner großen Schwester, von 24 Studenten auf Herz und Lunge hören und pinkelt zum Abschied auf die Untersuchungsliege.
    An der eintreffenden Horde Kindergartenkinder dürfen wir Studenten uns und dann selbst in der Untersuchung von Kindern üben. Das bedarf teilweise ziemlicher Überredungskünste oder geschickter Bestechung mit Gummibärchen.
    Nach getaner Arbeit gibt’s für die Kinder Eis und Spielzeug zur Belohnung und für die Mamas und Papas Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Wir Studenten erarbeiten mit Frau Dr. Pinker und Julia Friedel von Coxitis fugax bis Scharlach die Klassiker der Pädiatrie anhand von Fallbeispielen.
    Im Anschluss arrangieren wir Häppchen und Tische und nach einer kurzen Verschnaufpause in der Sonne starten wir in den Sponsorenabend. Wir verbringen mit diversen Tischwechseln à la Speed Dating nette Stunden mit einem Teil unserer zahlreichen Sponsoren. Die Gespräche drehen sich um die Region, Möglichkeiten auf dem Land, Elektroautos und unsere Erfahrungen im Projekt.
    Ziemlich müde setzt sich das Partyauto in Richtung Bayerwald Akademie in Bewegung und wird bei der Fahrt über einen der zahlreichen Hügel mit einem gigantischen Sonnenuntergang für den langen anstrengenden Tag belohnt.
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  • Donnerstag 25. 08. 2016

    Der Tag begann wie immer recht früh mit der Fahrt zum Krankenhaus in Zwiesel gemeinsam mit den anderen Pflegepraktikanten. Diese Woche verbringe ich gemeinsam mit Magdalena auf der Intensivstation, wo wir die Möglichkeit haben den Pflegern, Schwestern und Ärzten über die Schulter zu schauen. Da es auf der Station vergleichsweise ruhig zu geht, haben die Pfleger viel Zeit alles ausführlich zu erklären, so dass man einen guten Einblick in den Stationsalltag erhält. So verging die Zeit bis zum Mittag sehr schnell, wobei der Höhepunkt unseres Vormittags eine Kardioversion war. Da heute unser freier Nachmittag war, fiel die Freizeitgestaltung sehr unterschiedlich aus. Die Mehrheit unserer Gruppe ging ins Freibad in Regen um sich dort abzukühlen. Ich blieb mit einer kleineren Gruppe in der Akademie, wo wir nach einem kleinen Ausflug nach Regen zum Einkaufen auf dem Gelände die Sonne genossen.
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    Blick von der Bayerwald Akademie
    25.8.2016Während ein Teil unserer Gruppe eine kleine Wanderung unternahm, aßen wir zuhause zu Abend, quatschten und entspannten uns.
    Alles in allem zwar kein unglaublich ereignisreicher, aber dennoch sehr schöner Tag.

  • Freitag 26.8.2016

    Ein neuer Morgen bricht an in der Bayerwaldakademie. Es ist Freitag, und obwohl das Wetter einen herrlichen Tag verspricht, fällt mir das Aufstehen noch schwerer als sonst – mir scheint, dass der „Exzellente Sommer“ auch ein Trainingsprogramm für zukünftige ärztliche Nachtdienste ist. Glücklicherweise schlafe ich in einem Hochbett und Antonia weckt mich – wie immer – sanft und kocht mir einen Tee, sodass ich beinahe pünktlich abfahrbereit bin. Die Landschaft während der Autofahrt ist fantastisch und weckt in mir auch nach drei Wochen eher noch ein Urlaubsgefühl als eine Einstimmung auf den anstehenden Famulaturtag auf der Inneren in Viechtach.
    Während ich vor der Chefarztbesprechung noch schnell ein Auge auf die Kurven unserer Patienten werfe, werde ich ein bisschen wehmütig, weil dies mein letzter Tag auf Station sein soll. Meine vierte Woche werde ich in der Ambulanz verbringen und neben dem Stationsalltag mit Blutentnahmen, Nadellegen, Visiten und Aufnahmen auch spezifischere diagnostische Maßnahmen wie Koloskopie oder vielleicht sogar eine ERCP kennenlernen. Schade, dass die Zeit so schnell vergeht! Mit den mehr als freundlichen Assistenzärztinnen und Pflegerinnen hätte ich es wirklich noch länger ausgehalten und in meinem Lern-Curriculum ist noch nicht alles abgehakt, was ich mir vorgenommen hatte. Na ja, zumindest habe ich ein paar Gründe, wieder zurückzukehren!
    Der Vormittag verläuft erstaunlich ruhig und so bleibt mir am Ende noch Zeit, mich mit den Ärztinnen über den Berufsalltag auszutauschen, und höre wertvolle Tipps aus deren Erfahrung. Merke: Vergiss nie, dass du als Ärztin immer verantwortlich bist für das, was du tust. Führe einen bedside Test immer selbst vor einer Bluttransfusion durch! Bist du alleine für zwei Stationen à 40 Betten inklusive Ambulanz zuständig, ist das stressig…. „Das Leben ist kein Ponyhof“ – wer zweifelt unter den Umständen noch daran?
    Nach einem ausgezeichneten Mittagessen verzichten Nadine, Michael und ich auf die Mittagsbesprechung und machen uns auf zur VHS Regen, wo ich mit Sebastian und Antonia das anstehende Teaching zum Thema Brustschmerz organisiert habe. Nach Erarbeitung von Kennzeichen einer KHK und leitliniengetreuer Behandlung in Gruppen diskutieren wir reale Fälle aus unserem Praxisalltag. Der Ausgang so manchen Falles steht noch in den Sternen…
    Zurück in der Bayerwaldakademie brauche ich erst einmal eine kleine Verschnaufpause mit selbst fabrizierter Musik und drehe anschließend mit Helma und Antonia eine kleine Runde über Weißenstein und genieße die späten Sonnenstunden. So ein schöner Sommertag!
    Zum Abendessen hat Doris einen leckeren Kartoffelauflauf gezaubert, der einen gemütlichen Abend mit dem ein oder anderen Schlückchen Obstwasser, Weißwein oder Bier einleitet.
    Jeden Tag fragen wir uns aufs Neue, wie die Zeit nur so schnell vergehen kann. Gleichzeitig kommt es uns so vor, als würden wir schon ewig zusammen mit dem Auto fahren, essen und Ausflüge machen.
    Bayerischer Wald, ich schätze, wir werden uns wiedersehen! :-)
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  • Samstag 27.08.2016

    Radtour mit Höhen und Tiefen
    Nach einer weiteren intensiven Woche in den Praxen und Kliniken haben sich alle auf einen längeren Schlaf am Samstagmorgen gefreut. Dies klappte auch hervorragend, bis Anne zum Morgenschmaus – Grießbrei mit Obst – rief. Nach einer üppig gefüllten Schüssel haben wir uns auf den Weg zum Radsport Leitl gemacht. Mit den neusten Beats und guter Stimmung schwebte das Partyauto auf den Straßen Richtung Zwiesel.
    Dort erhielt jeder von uns 24 Studenten ein schnittiges Radl – fünf hatten das glückliche Los und erhielten ein E-Bike. Mit Dr. Blank und zwei Radbegeisterten, welche uns motivierten und den Weg bahnten, sind wir losgefahren in Richtung Frauenau. Nach einer guten Stunde gemütlichen Fahrens erreichten wir einen der schönsten Plätze im bayerischen Wald – die Trinkwassertalsperre Frauenaus – und wurden dort mit einer kleinen, sonnigen Pause belohnt.
    Die Tour wurde steiniger, steiler und schwitziger. Hinter jeder Ecke kam der nächste Aufstieg und die Blicke wurden sehnsüchtiger in Richtung E-Bikes, welche uns im Turbo-Gang überholten, aber auch glücklicherweise mitzogen. An einer lang ersehnten, kalten Quelle kühlten wir unsere Muskelfaserrisse und füllten unsere Wasserspeicher auf, während wir auf ein verschollenes E-Bike warteten, das leider den Steigungen nicht standhielt. Doch dem nicht genug – the tour must go on. Ein paar steile Hänge später entschied sich der Großteil der Gruppe dem Tourbegleiter Christian ins Tal zum Gasthaus „Zwieseler Waldhaus“ zu folgen und den Gipfel Falkenstein nicht mehr zu betouren. So lange die Fahrt rauf war, umso kürzer war die Abfahrt zum Biergarten des Waldhauses, wo uns ein deftiges Abendessen erwartete. Satt und ausgeruht gingen die letzten Kilometer nach Zwiesel zurück uns leicht von den Hüften trotz einiger Wehwehchen.
    Bester Dank geht an das Radsport-Zentrum Leitl in Zwiesel für die professionelle Ausstattung sowie unseren geduldigen Begleitern Christian und Wendelin.
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  • Sonntag 28.08.2016

    Die Fahrradtour vom Samstag steckt uns heute morgen noch ordentlich in den Knochen, sodass es ein bisschen dauert, bis ich es aus dem Bett schaffe. Für ein großes Frühstück bleibt demnach keine Zeit mehr, sondern jeder packt noch schnell ein bisschen Brotzeit ein, sofern er noch was ergattern konnte. Und schon sitzen wir mal wieder alle im Auto und kurven durchs Arberland. Diesmal geht's nach Sankt Englmar, denn dort werden wir im Klettergarten schon erwartet. Nach Riemen-Entwirren vom Klettergeschirr und kurzer Einweisung zu den High-Tech-Karabinern, die auf KEINEN Fall am Boden landen dürfen, schwärmen wir hochmotiviert wie die Kletteräffchen in die Bäume aus. Zum Aufwärmen sind die rote, gelbe und orange Route ideal und die Hindernisse sehr kreativ (inkl. Snowboard oder Kuh-Kletterwand). Ein paar sind mit dem schon zufrieden, viele streben aber nach Höherem. Doch allein schon der Aufstieg zur grünen Route wird zur Herrausforderung und die Muskeln zittern schon, bis man mal oben ist. Dafür belohnt einen die Aussichtsbank in 11.5m Höhe. Doch dass Höhe nicht alles ist, merke ich spätestens bei Route Lila und Grau, denn die Aufgaben werden immer anspruchsvoller. Wer dann sogar die blaue Tour geschafft hat, kommt einem mit zufriedenem Grinsen entgegen und zum Glück kann man auch immer mit den Flying-Fox-Rollen ein bisschen betrügen, falls einen die Kraft verlässt.
    Nach drei Stunden Muskelarbeit genießen wir den deutlich entspannteren Wald Wipfel Weg in schwindeliger Höhe, können uns aber dann bei der Kletterwand doch wieder nicht zurückhalten. Das Haus auf dem Kopf sorgt ebenfalls für Schwindel und ist für lustige Fotos gut. Trotzdem siegt dann irgendwann die Erschöpfung und ich freue mich auf eine ordentliche Dusche und einen Power Nap. Der Hunger treibt dann alle wieder zusammen und wir überfordern den Döner Imbiss mit einer Riesenbestellung und dutzenden Sonderwünschen.
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  • Montag 29.08.2016


    Kindertränen und Kinderlachen. Das beschreibt meinen Tag in der Kinderarztpraxis sehr gut. Bunte Bauklötze. Tetanusimpfungen. Asthmasprays. Buntstifte. Kuscheltiere. Blutabnahmen. Vorsorgeuntersuchungen. Schnuller. Kinderwägen. Hüftultraschall. Nierencheck. Stethoskope. EKG-Geräte. Das alles gibt es hier in der Praxis meines Kinderarztes in Zwiesel. Ob die Kinder Windpocken, Scharlach, Asthma, ADHS, Bauchschmerzen oder Immundefekte haben, für alle haben wir Zeit und ein offenes Ohr. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie brauchen ganz besondere Zuwendung. Oft verstehen sie Untersuchungen nicht, verweigern sich, haben Angst vor dem großen Arzt mit den komischen Werkzeugen. Weinen. Schreien. Kreischen. Festklammern. Tränen. Doch mein Kinderarzt weiß das alles zu managen. Marienkäferpflaster, Spielzeugautos und Kuscheltiere als Tröster helfen ihm dabei. Und dann: Ein Anflug eines Lächelns. Ein neugieriger Blick. Kinderlachen. Zum Abschied sogar ein freundliches Winken. Das ist der höchste Lohn, den man für die Arbeit als Pädiater bekommt. Das nehme ich als Erkenntnis meines ersten Tages aus der Kinderarztpraxis mit.

    Abends lasse ich beim gemeinsamen Essen und dem anschließenden wilden Ligrettospiel den Tag mit all seinen Eindrücken noch einmal Revue passieren. Gelbe zwei. Rote drei. Blaue eins. Rote neun. Ligretto Stopp.

    Tschüss. Bis morgen. Ein neuer Tag voller neuer Erlebnisse wartet.
  • Dienstag 30.08.2016

    6:00 Uhr: "Piep, piep, piep...", ertönt schrill der Weckruf aus dem Handy: ein neuer Tag in der 4. Famulaturwoche im Krankenhaus Zwiesel auf der Chirurgie steht mir bevor.
    7:00 Uhr: Aufgrund der (für mich) üblichen morgendlichen Zeitknappheit wird das Frühstücksbrötchen während der Autofahrt nach Zwiesel verspeist.
    7:30 Uhr: Der Tag im Krankenhaus beginnt und bis ca. 13:00 Uhr (abzüglich 30 min Mittagspause) wird ganz schön viel geboten. Denn obwohl bereits ein wenig Routine den Arbeitsalltag bestimmt, bringt jeder Tag seine Überraschungen mit sich.
    Zunächst werden in der morgendlichen Besprechung die aktuellen Röntgenbilder der teils stationären, teils ambulanten Patienten diskutiert. Anschließend folge ich einem Rudel von Ärzten, Azubis, Pflegern auf die viszeral-chirurgische Visite. Verbandswechsel und Blutabnahmen stehen an. Nach einem kurzen Telefonat werde ich zur Assistenz bei einer Hysteroskopischen Polypektomie in den OP gerufen. Im Anschluss nimmt mich der Chefarzt der Gynäkologie mit zu einem Ultraschall einer schwangeren Patientin. Das 14 Wochen junge Leben zeigt bereits rege Bewegungen auf dem Schwarzweißbildschirm. Erfreut von dem schönen Anblick mache ich einen kurzen Abstecher in die chirurgische Ambulanz zur Aufnahme eines Patienten und wechsle dann in die Endoskopie zu den Gastroenterologen, die gerade eine Koloskopie zur Darmkrebsvorsorge durchführen. Kurz darauf folgt die Anlage einer PEG, also einer perkutanen endoskopischen Gastrostomie zur künstlichen Ernährung eines Patienten mit Schluckproblematik. Nach der Mittagspause steht noch eine transösophageale Echokardiographie, kurz TEE, an. Ziemlich vielseitig so ein Vormittag in Zwiesel, oder?

    14:00 Uhr bis 17:00 Uhr: Kaum ist der Tag im Krankenhaus vorbei, folgt im VHS Regen ein spannendes Teaching zum Thema Kreuzschmerz. Bei leckeren Köstlichkeiten und Kaffee werden zunächst in Kleingruppen die Leitlinien erarbeitet und besprochen. Im Anschluss steht ein Facharzt für Orthopädie für die Fallbesprechung und Klärung unserer Fragen zur Verfügung. Neben der medikamentösen Therapie erfahren wir viel über die orthopädischen Untersuchungstechniken und lernen die Möglichkeiten der manuellen Therapie durch geübte Handgriffe kennen.

    Abend: Der Bewegungsmangel tagsüber wird in den frühen, noch sonnigen Abendstunden sofort wieder wettgemacht: mit Joggen, WorkOut, Yoga, Krafttraining...
    Beim Abendessen finden dann alle wieder zueinander und wie jeden Tag wird noch gequatscht, gespielt und genascht bis sich dann nach und nach die Gruppe verkleinert und nur noch einige Nachteulen übrig bleiben, die wohl die letzten Tage des exzellenten Sommers noch voll und ganz auskosten wollen.
  • Mittwoch 31.08.2016

    Heute stand ein weiterer aufregender Tag in der Innere in Viechtach auf dem Plan. Pünktlich um 8:15 geht es zur Frühbesprechung in das Chefarztzimmer, wo sich über die neuen Patienten und die neuen Befunde ausgetauscht wird. Manchmal ist es für mich noch etwas schwierig zu folgen, aber Fragen können immer nachher mit meinem betreuenden Assistenzarzt geklärt werden, weshalb ich mir Notizen mache, wenn etwas unklar sein sollte.
    Nach der Besprechung geht es auf Station. Dort gehören zu meinen täglichen Aufgaben das Blutabnehmen und neue Nadeln legen. Gerne beschäftige ich mich auch mit einem ausgesuchten Patienten etwas genauer und schaue mir seine Unterlagen an und lese etwas über seine Krankheit nach.
    Kurz vor der Visite setze ich mich mit Dr. Klein zusammen, um jeden Patienten durchzusprechen und mir die Fälle näher zu bringen, bevor wir ihn dann persönlich treffen. Ich bin wirklich sehr angetan von der Art und Weise, wie er mit seinen Patienten redet und wie viel Zeit er sich nimmt, um mit dem Patienten zusammen eine gute Lösung für das weitere Vorgehen zu finden.
    Oft bekomme ich später noch die Möglichkeit Neuzugänge aufzunehmen und die Anamnese selbstständig durchzuführen und erste Untersuchungen am Patienten zu üben. Dabei lerne ich besonders viel, da es mich herausfordert dem Patienten die richtigen Fragen zu stellen und auf alles zu achten, was wichtig sein könnte. Zusammen mit Dr. Klein beraten wir dann, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit wir unserem Patienten helfen können.
    Am Nachmittag haben wir unser Peer-Teaching. Dabei bringen die Klinikfamulanten den Pflegepraktikanten einige Fälle durch eine Vorstellung und Besprechung etwas näher. Heute haben wir die Chance eine Patientin mit Leistenbruch kennen zu lernen und das Bild der Leistenhernie mit den Pflegepraktikanten zu erarbeiten. Im Anschluss zeigen wir ihnen noch wichtige Untersuchungstechniken des Abdomens, der Reflexe und der Hirnnerven. Es macht wirklich Spaß sein Wissen an jüngere Studierende weiterzugeben und sich damit das Thema selber noch einmal zu erarbeiten.
    Wieder zu Hause angekommen gehe ich noch etwas auf die Wiese hinter dem Haus, um meine tägliche Stunde Yoga zu genießen, bis es dann auch schon essen gibt und die Mädels uns mit leckeren Köstlichkeiten überraschen. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welche einer Kreativität und Liebe abwechselnd jeder mal für die Gruppe abends kocht.
    Ein anstrengender, langer, aber auch sehr interessanter Tag geht zu Ende und wir lassen ihn mit ein paar Kartenspielen und Erzählungen ausklingen.
  • Donnerstag 01.09.2016

    Es ist 19 Uhr abends. Gerade ist mir eingefallen, dass ich heute Tagebuch schreiben muss, dabei befinde ich mich gerade schon in akuter Fressnarkose, verursacht durch Couscousgemüse und Nussecken ...Aber von vorn!

    Die zweitgrößte Herausforderung des Tages nach dem Aufstehen: (Ausnahmsweise) mal pünktlich losfahren. Ich muss nämlich heute schon um zwanzig vor an meiner Hausarztpraxis sein. Grund: Mein Hausarzt nimmt mich mit zu einem Firmenbesuch. Neben seiner allgemeinärztlichen Tätigkeit hat er nämlich auch eine Zusatzbezeichung als Betriebsmediziner.
    Wir packen die Gerätschaften zum Seh-, Hör- und Lungenfunktiontest aus und nach dieser Anstrengung genehmigen wir uns erstmal ein Käffchen, den uns eine Angestellte der metallverarbeitenden Firma vorbeibringt.

    Der Morgen geht ähnlich entspannt weiter. Wir machen abwechselnd Seh-, Hör- und Lungenfunktiontests. In einer Pause werde ich als Mitarbeiterin der Firma “Musterfirma” durchgecheckt. Enttäuchenderweise scheitere ich, 22, jung, gutaussehend, mit Abitur desaströs am Lungenfunktionstest - und das im Vergleich zum Ex-Raucher vor mir…

    Anschließen werden wir durch die Werkshallen der Firma geführt. Im Betriebsmedizinerlatein nennt sich das “Betriebsbegehung”. Dabei muss man insbesondere auf die Arbeitsbedingungen und potentiellen Gefahren wie Hitze, Giftstoffe und Lärm achten. Sobald wir die Werkshalle betreten ist letzteres allgegenwärtig. Mein Hausarzt weist mich auf einen Arbeiter hin, der in gebückter Haltung tätig ist und somit ein potentieller Kanidat für orthopädische Probleme ist.
    Alles in allem finde ich Betriebsmedizin nach diesem Vormittag gar nicht mehr uninteressant wie immer gedacht!

    Nachmittags steht “Balintgruppe” auf dem Programm. Dies ist eine Möglichkeit für ÄrztInnen sich im Kollegenkreis über schwierige Arzt-Patienten-Beziehungen auszutauschen. Anwesend dabei ist immer ein psychotherapeutisch ausgebildeter Arzt, heute leitet Dr. Schoder unsere erste Balintgruppe!
    Nach Ende hetzen wir ErlangerInnen in die Akademie, da wir uns um Punkt 6 Uhr zu unseren Kursen für das kommende Semester anmelden müssen. Die anderen bemitleiden uns ein bisschen, fangen aber netterweise schonmal mit Kochen an. Heute gibt es unter der Regie von Sonja leckeres Couscousgemüse.
    Später wollen ein paar noch zu einer Cocktailbar nach Frauenau ( Insider wissen um die Bedeutung dieses Ortes - ich sag nur Kirwa) fahren.

    Bevor es Essen gibt, verarbeiten ein paar von uns noch eine Armada von Nussecken, die morgen am letzten Tag mit in die Praxen bzw. die Krankenhaustationen mitgenommen werden sollen. Großzügig werden “kaputte” Nussecken an die Umstehenden verteilt. Obwohl wir doch nicht die unglaubliche 16(!)fache Menge der Zutaten des Rezepts für 32 Nussecken verwendet (aber eingekauft) haben, bleiben im Schnitt 23 Stück für jeden der 10 Beteiligten. Aber auch ohne große analytische Mathematik oder Psychologie ist mir mein Diagnose klar: Völlige Überfressung.
    Donnerstag 01.09.2016xDonnerstag 01.09.2016xx
    Donnerstag 01.09.2016
  • Freitag 02.09.2016

    (K)ein Freitag wie jeder Andere.

    Scheinbar ganz gewöhnliches Aufstehen.
    Das goldene Lenkrad geht an Caro, die heut zum letzten Mal das Auto
    fahren statt im Auto schlafen konnte und uns jetzt einen Monat immer
    sicher nach Viechtach chauffiert hat.
    Pflegepraktikanten beginnen diese Woche erst halb 8.
    Vorher werden weder Menschen operierit noch die Ambulanz eröffnet.
    Deswegen müssen wir leider länger ausschlafen. Wie Schade.

    Im Einsatzbereich gibts wiederwieder mehr zu sehn als gedacht. Langsam
    sind wir echt reich beschenkt an Erfahrungen und Augen-blicken.
    Wortwörtlich im OP, wo einige sogar steril mit angezogen sind und mehr
    als die Klammer halten.

    Die Ambulanz hingegen nimmt heute einen Notfall aus: Gesürzter
    Motorradfahrer. Schlüsselbeinfraktur. Lunge abhorchen, Infusion geben,
    Fall verlegen. Leider darf er aus rechtlichen Gründen nicht bei uns im
    Krankenhaus operiert werden. Nicht alles läuft so, wie die Ärzte es
    immer gern hätten - auch das ist mal sehr lehrreich zu sehen.

    Rückblickend auf die 4 Wochen - ein unglaublich gutes Pflegepraktikum,
    ja gut triffts kaum, denn es stach über all unsere Erwartungen hinaus.
    Wir lernten und sahen, wir lauschten und taten.
    Dank diesem wunderbaren Team und Krankenhaus, das mit vollster
    Bereitschaft unsere große Unwissenheit mit immer mehr Wissen ersetzte.
    Nicht nur in praktischen Fähigkeiten, auch im Handeln und Halten, im
    Wandeln und Gestalten eines Berufsbildes, was sich uns da gerade
    langsam, in Umrissen zu erschließen begann.

    Den Abend verbrachten wir gebührend - mit Spielen (von Ligretto bis
    Ring of Fire alles dabei!), und je dunkler die Nacht wurde, desto mehr
    Menschen versammelten sich auf dem (Party)parkplatz um im gemütlichen
    Nissanauto auf ausgeklappter Rückbank ein letztes Mal die Sterne überm
    Bayrischen Wald anzuschauen und hoffnungsvoll nach einer Sternschnuppe
    Ausschau zu halten oder sich in tiefgründige Gespräche fallen zu lassen.
  • Samstag 03.09.2016

    Heute Morgen stand Sebastian strahlend vor unserer Tür und motivierte uns um 8 Uhr morgens nach einer kurzen Nachtruhe zum Brombeerpflücken vor der Akademie. Nach Füllen der Schüssel nicht nur mit Brombeeren, sondern auch mit hungrigen Würmchen, kehrten wir in die Küche zurück zur Vorbereitung des großen Samstagbrunchs. Während des Wartens bis sich die letzten aus dem Bett geschält hatten, wurden wir von der laufenden Lia musikalisch am Klavier unterhalten.
    Nach einem üppigen Frühstück empfing uns Wolfgang im Speisesaal zur Abschlussevaluation.
    An dieser Stelle möchten wir uns im Namen aller Studenten recht herzlich bei Wolfgang, Mandy und allen Beteiligten, Sponsoren, Hausärzten, den Kliniken Zwiesel und Viechtach, der Bayerwald-Akademie sowie dem BLSV Regen für ihre Mühe und ihr Engagement danken.
  • Sonntag 04.09.2016

    Der zweite Tag im Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst ist auch zugleich unser letzter Tag im Bayerischen Wald. Und so habe ich doch bei der Versorgung einer Grippe-Patientin den bevorstehenden Abschied im Hinterkopf. Nichtsdestotrotz waren die beiden Tage noch eine wertvolle Ergänzung zum Praktikum, denn auch das gehört zum Alltag eines Arztes. Vor allem die abwechslungsreichen Fälle, die sich zum Glück meist als harmlos herausstellten, zeichnen die Tätigkeit aus. Mich persönlich hat es beeindruckt, wie souverän ein erfahrener Mediziner ernste Erkrankungen von harmlosen unterscheiden kann.
    Nach den ereignisreichen letzten Wochen sieht man nun doch jedem die Erschöpfung an, aber trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, noch ein letztes Mal das gemeinsame Essen zu genießen. Auf dem Speiseplan steht ganz dick "RESTE" und ein jeder findet sich noch was schmackhaftes. Dann müssen noch schnell die Zimmer geräumt und gesaugt werden, Mülleimer werden noch geleert, die übrigen Lebensmittel aufgeteilt. Aber nun geht's doch an den gefürchteten Abschied, denn wir sind uns alle so ans Herz gewachsen und 4 Wochen zusammen wohnen, arbeiten und so tolle Aktionen zu erleben, schweißt ganz schön zusammen. Es wird gedrückt, gequatscht, gelacht und ein jeder klammert sich an die Ausicht, dass wir uns im November zum Treffen aller Ehemaligen wiedersehen.

 

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