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Tagebuch des 

Gipfelstürmerexs

 

der Exzellente Sommer 2017 hat endlich begonnen, hier können Sie das Projekt "live" mitverfolgen!

  • Heute geht es also los - auf in den Bayerischen Wald! Nachdem für unsere bunt gemischte Mediziner-Truppe verschiedenster Semester aus ganz Deutschland für's erste alle Prüfungen geschafft, alle Auslandsaufenthalte beendet und alle Vorbereitungen getroffen sind, ist es jetzt soweit: der Exzellente Sommer ruft.

    Wir "Fernfahrer", die weitere Strecken auf uns nehmen müssen, um das schöne Bayerische Land zu erreichen, treten diese Reise schon heute an, obwohl das offizielle Programm erst morgen beginnen soll. Los geht's also aus jeglichen Ecken Deutschlands - von allen Himmelsrichtungen her werden Busse besetzt, Züge gebucht und Autos gestartet, um in unsere gemeinsamen vier Wochen zu starten, wobei einige von uns eine recht turbulente Reise mitmachen. Denn trotz vorheriger Organisation, wer wen wann in welchem Zug antreffen würde, führen diese Pläne durch zahlreiche Verzögerungen verschiedener Bahnen letztendlich eher zu aufgeregten Handy-Konversationen und Verspätungs-Vergleichen zwischen den noch Unbekannten, als zu tatsächlichen Zusammenkünften der Teilnehmer.

    Schließlich erreichen spät am Abend aber doch noch alle ihre heutige Bleibe - sei es, anders als geplant, in Form eines von der Deutschen Bahn finanzierten Hotelzimmers, oder aber, wie vorgesehen, in unserer "Fernfahrer-Wohnung" in Kirchberg. Ich habe das Glück, nach der langen Fahrt (inklusive außerplanmäßiger Abholung mit dem Auto wegen verpasstem Anschluss in Plattling) die für uns organisierte Unterkunft tatsächlich noch zu erreichen und hier auch schon einige weitere Teilnehmer des Exzellenten Sommers kennenzulernen, welche schon am Nachmittag eingetroffen sind. Insgesamt zehn von uns haben sich hier nun zusammengefunden, doch nach ersten Namensrunden und Austauschen über Studienort, Semesterzahl und die bevorstehende Famulatur sowie kurzer Organisation von Frühstück und Badbelegung am nächsten Morgen, geht es für uns auch schon ab ins Bett (bzw. auf die Isomatte) - schließlich haben wir alle einen aufregenden und ereignisreichen Monat vor uns!
    Erster Eindruck der bayerischen Idylle Ausblick der Fernfahrer Wohnung in Kirchbergzähne
  • Unser erster kompletter Tag im bayerischen Wald!
    Der Morgen bei der Matratzenlager-Fraktion begann dank Sabrina gleich perfekt mit frischen Semmeln vom Bäcker und Kaffee aus dem Soßentopf.
    kaffeefrühstück
    Nachdem wir das ganze Chaos beseitigt und unsere Koffer gepackt hatten, holten uns Mandy und Dr. Blank mit seinen Töchtern und Hundeverstärkung ab und brachten uns und den Gepäckberg zum BLSV.
    Dort trafen wir die anderen "Landärzte in Spe" und versuchten mit Spielchen der Namen-Merk-Schwäche entgegenzusteuern.
    Als dann auch der letzte hergefunden hatte, wurden wir nochmal offiziell von den Organisatoren des Projekts begrüßt und bekamen ganz viele Infos zu Ablauf, Aktionen und "Geist" des exzellenten Sommers und wie wir das beste aus den kommenden Wochen machen können - bei einem so abwechslungsreichem Programm mit zahlreichen Möglichkeiten, uns als angehende Ärztinnen und Ärzte zu verbessern und dazuzulernen, sind wir alle sehr gespannt und freuen uns auf das was vor uns liegt :)
    begrüßung
    Gestärkt vom Mittagessen machten wir uns dann auf den Weg zur Arberwanderung. Bei schönstem Sonnenschein wanderten wir am Flüsschen entlang durch den Sommerwald immer höher, bis wir schließlich den Gipfel des großen Arbers erreichten. Der Ausblick dort oben war definitiv eine tolle Belohnung für die ein oder andere Schweißperle, die uns der Aufstieg abverlangt hatte. Außerdem war der Weg eine super Möglichkeit, mit vielen der anderen Studenten ins Gespräch zu kommen und sich kennen zu lernen. Nachdem wir genügend Gipfelphotos geschossen hatten, stiegen wir zur Chamer Hütte am kleinen Arber hinab, wo das deftige bayerische Abendessen nach der ganzen frischen Luft gleich noch viel besser schmeckte.
    wandern1 rissloch Arber1 abend1
    Die tapferen (oder verrückten) unter uns stellten den Wecker schon mal auf 4:45 für die Sonnenaufgangswanderung.
  • Für die hochmotivierten von uns beginnt der Tag schon um 5.00 Uhr – Aufbruch zum kleinen Arber um den Sonnenaufgang zu bestaunen. Für die „Schlafmützen“ folgt um 7.30 Uhr das Frühstück.
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    Der Abstieg von der Hütte ist recht gemütlich. Wir laufen auf einer Forststraße, die im Winter als Rodelstrecke genutzt wird und man lernt noch den einen oder anderen bei einem netten Gespräch besser kennen.
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    Es geht zurück zum Regener Sportcamp, wo wir uns erst einmal an Kartoffeln, Backfisch, einem herrlichen Salatbuffet und Wassermelone satt essen. Nach dem Mittagessen darf sich noch jeder für das Freizeitprogramm der nächsten Wochen eintragen- von Kanufahren und Mountainbiken bis Mittelalterfest und dem ominösen Bauerngolf ist hier alles geboten!

    Die Mittagsträgheit verfliegt bei der Aussicht auf den nächsten Programmpunkt: Floßbau mit anschließendem Wettrennen auf dem Regen. Es werden zwei Teams gebildet, abhängig von der Unterkunft in der man wohnt. Team Regen wohnt im Berggasthof Waldmann und Team Cham in Neunussberg. Wir bekommen aufblasbare Bananen, lange Holzstangen und verschiedene Seile zur Verfügung. Team Regen hat sofort eine gute Idee für die Konstruktion und lässt sein Floß als erstes zu Wasser. Team Chams Floß ist etwas abenteuerlicher (und wackeliger) gebaut, trotzdem können sie nach anfänglichem Rückstand Team Regen überholen und Sieger des Rennens werden. Danach sind alle erhitzt und kühlen sich im eiskalten Regen ab.
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    Gegen 16.00 Uhr beziehen wir dann voller Vorfreude unsere Unterkünfte. Team Regen bekommt von der nette Hausbesitzerin Doris und ihrem urigen Mann Sepp (ein Bayer wie aus dem Märchenbuch) eine Hausführung.
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    Wir dürfen sogar die Kaninchen streicheln und es gibt Eier von den eigenen Hühnern. Im Anschluss werden Verpflegungs- und Einkaufpläne geschmiedet, die Zimmer eingeräumt und die Mägen mit Nudeln und Pesto gefüllt. Der Abend geht mit Gitarrenklängen und Süßigkeiten auf dem Teppichboden des gemeinsamen Flurs zu Ende. Alle sind gespannt auf den ersten Arbeitstag!

     

  • 6 Uhr: Der Wecker klingelt. Beim Frühstück trifft man erstmal noch auf verschlafene Gesichter, aber diese veränderten sich schnell, sobald man realisiert hatte, dass heute der erste Tag war und es gleich losgehen wird! Voller Aufregung und Neugier auf den Tag starteten wir zwischen 6.45 und 7.30 Uhr zu den Hausarztpraxen und Kliniken los.

    Um 19.30 Uhr kam Dr. Blank zu uns nach Waldmann und Fr. Kölbl nach Neunussberg, um über die Erlebnisse des Tages und die kommende Woche zu sprechen. Dabei haben wir nochmal einige nützliche Tipps von Dr. Blank erhalten, die uns dabei helfen sollen, möglichst viel bei den Famulaturen/Pflegepraktika und Teachings zu lernen. Außerdem hat jeder kurz von seinem Tag und den Ereignissen erzählt, wie zum Beispiel bei mir:  
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    Ich hatte heute meinen ersten Tag bei Dr. Veit in der Praxis in Schönberg. Nach einem kurzen Rundgang und einem netten Kennenlerngespräch, ging es auch gleich voll los – denn das Wartezimmer war voll! Ich begleitet Dr. Veit bei allen Patienten und konnte so einen guten ersten Einblick in den Alltag eines Allgemeinarztes gewinnen. Ein paar Mal durfte ich auch schon selber ran und z.B. ebenfalls die Lunge abhören oder in die Ohren schauen, aber erstmal ging es vor allem darum, anzukommen und zuzuschauen. Obwohl so viele Patienten da waren und es wirklich stressig war, haben sich Herr Veit und sein Team Zeit genommen, meine Fragen zu beantworten und viel zu erklären.
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    Am Nachmittag fuhren wir dann zu einem Hausbesuch, was sehr interessant für mich war, da ich noch nie bei einem mit dabei war. Im Anschluss ging es wieder zurück in die Praxis, denn die nächste Sprechzeit stand schon auf dem Plan. Ziemlich erschöpft von dem langen, aber schönen Tag, kam ich wieder im Gasthof Waldmann an, wo wir noch gemeinsam Brotzeit gemacht haben, bevor Dr. Blank bei uns eintraf.
    Zusammengefasst war es bei Allen ein sehr ereignisreicher und schöner Tag und wir sind schon gespannt, was uns noch erwarten wird!
  • Der Tag startete wie der letzte mit dem Weckerklingeln um 6:00 Uhr. Aber wenn die Sonne schon ins Zimmer scheint, ist es eigentlich einfach aufzustehen. Außerdem wartete ein weiterer spannender Tag auf uns! Obwohl wir nun zum zweiten Mal in unsere jeweiligen Praxen fahren, wissen wir nicht, was uns erwartet. Denn eines haben wir am ersten Tag sicher gelernt: von Ausschlag bis Zecke ist beim Hausarzt alles dabei!

    Um 7:30 war ich dann vor Ort in Geiersthal, wo ich in der Praxis von Dr. Stauber-Stern und Dr. Stern Praktikantin bin. Wie erwartet war der Tag voller Erkenntnisse und spannender Erfahrungen. Heute durfte ich zum Beispiel zum ersten Mal bei einer Patientin Blut abnehmen. Natürlich war ich total aufgeregt, doch unter Anleitung und mit Zuspruch von Herr Dr. Stern und seinen Arzthelferinnen hat es gleich geklappt! Auch eine neurologische Untersuchung durfte ich durchführen. Abgerundet wurde der Vormittag dadurch, dass ich das erste Mal bei einer Patientin mit Harnwegsinfekt eine Niere mit dem Ultraschallgerät begutachten durfte.

    Am Nachmittag ging es mit einem interessanten Teaching weiter: Wir lernten, wie man sich als Medizinstudent und später Arzt am besten über Krankheitsbilder und Therapieoptionen informieren kann.
    Klingt einfach, jeder denkt sofort: Das google ich! J
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    Das ist aber bei der Fülle an Ratschlägen, Anweisungen und Studien die es gibt, gar nicht einfach und kann zu Fehlentscheidungen führen!
    Deshalb haben wir in Gruppenarbeit auf verschiedenen Internetseiten wie „Deximed“, „Cochrane Library“, „UpToDate“ oder in den Leitlinien der „Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften“ -kurz AWMF- nach einer Therapie für Gicht (das war unser Fallbeispiel) gesucht und die Seiten verglichen. Wir haben an diesem Nachmittag dank unseren engagierten Tutoren wirklich praktische Tipps zur Informationsbeschaffung erhalten.
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    Den späten Nachmittag haben manche von uns beim Joggen durch den Wald, beim intensiven Workout (siehe Bild J ) oder andere beim Freibadbesuch genossen.
    Am Abend haben wir uns zum gemeinsamen Abendessen getroffen und wirklich super leckeres Risotto gegessen. 
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  • Regen in Regen

    Bayrischer Wald, 5.30 morgens. Der Blick aus dem Fenster zeigt nur dunkle Wolken. Heute wollte ich eigentlich mit dem Fahrrad zu meinem Praktikum fahren. Beim Frühstück auf dem Balkon werden wir dann jedoch vom Regen eingeholt und so startet unser erster Regentag hier. Deswegen werde ich gemeinsam mit den anderen Hausarztfamulanten im Auto zur Praxis fahren. Dort angekommen startet der 3. Tag und so langsam findet sich Routine, da man schon einige Abläufe kennt. Heute haben wir unseren ersten freien Nachmittag und pünktlich zum Arbeitsschluss kommt auch die Sonne hervor. Daraufhin beschließen wir kurzerhand ins Freibad Regen zu gehen und unsere rauchenden Köpfe zu erfrischen. Von Rutschen über Springen vom Sprungturm und tauchen, Nichts wird von uns ausgelassen. Nach dem Schwimmbadbesuch statten wir noch dem Pichelsteiner Fest einen Besuch ab um den Abend bei deftigem Essen ausklingen zu lassen.
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  • Der heutige Tag begann wie inzwischen schon gewohnt in aller Frühe. Beim Frühstück in der Sonne tanken wir Kraft, dann starten nacheinander alle Fahrgemeinschaften in ihre Praxen.

    Bei spannenden Fällen und lehrreichen Diskussionen mit meinem Arzt vergeht der Vormittag wie im Flug, mittags gibts eine schnelle Brotzeit auf der Terrasse und dann gehts auch schon weiter zum nächsten Programmpunkt. Für die unerfahrenere Gruppe steht heute der EKG Kurs an während die Fortgeschritteneren die Grundlagen der Sonographie kennenlernen. Neben einem theoretischen Teil gibt es viel Zeit zum Üben und für Fragen.
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    Danach geht’s zurück in unsere Unterkunft und während die einen noch fleißig sporteln beginnen die anderen mit der Zubereitung des Abendessens.
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    Beim gemeinsamen Essen haben wir Gesellschaft von einem ehemaligen exzellenten Sommer Teilnehmer und Sepp dem unterhaltsamen Hausherren, der uns von seinen Hunden und Hühnern erzählt. Wir lassen den Abend in Gemeinschaft mit Erzählungen über den Tag und Medimeisterschaften-Hits ausklingen, bevor alle müde ins Bett fallen.
  • Regen, 04.08.2017, 06:15 Uhr: Der Wecker klingelt und wir Hausarztfamulanten springen wahlweise voller Elan aus dem Bett oder krallen uns in die Decken und versuchen krampfhaft deren Anziehungskraft zu zu überwinden. Im Endeffekt landen wir trotzdem alle beim Frühstück und der Kaffee weckt dann auch bei den letzten die Motivation für einen neuen Tag – während die Pflegepraktikanten seit geraumer Zeit arbeiten.

    Von 07:30 – 12:00 waren wir in den Hausarztpraxen tätig und haben von Wespenstichen und Rückenschmerzen, über mehr oder weniger einsichtige Diabetespatienten, bis hin zu Jugendschutzuntersuchungen die verschiedensten Patienten und Krankheitsfälle kennengelernt. Ich durfte bei einer Patientin testen, ob ich nach einem halben Jahr Pause noch Zugänge legen kann (ich kann – und sogar auf Anhieb ). Mein persönliches Highlight war, die Kenntnisse aus dem Sonokurs gestern bei einer Patientin vertiefen zu können. Das hat heute nach dem Kurs auch wesentlich besser funktioniert als die Tage zuvor.

    Nach der Heimfahrt und einer halben Stunde Pause in der Unterkunft ging es dann auch schon weiter mit dem EKG-Kurs in Regen. In kleinen Gruppen haben wir nach einer kurzen Einführung die Analyse von EKGs bei verschiedenen Krankheitsbildern intensiv geübt. Nach vier Stunden voller Konzentration war zumindest für den Kopf Feierabend.
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    Die fünf, die dann noch zu viel Energie übrig hatten, konnten die bei einer halben Stunde Workout noch problemlos loswerden. Beim gemeinsamen Grillen mit der Neunussberger Gruppe am Fuß der Burgruine haben wir den Abend und die sehr schnell vergangene erste Woche ausklingen lassen.
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  • Die erste Woche ist schon vorbei!

    9.00 Uhr: Der Landgasthof Waldmann liegt das erste Mal seit unserer Ankunft noch ruhig und schlummernd da! Nach einer eindrucksvollen ersten Woche und dem gemeinsamen Grillen letzten Abend in Neunussberg, freuen sich alle über den freien Vormittag! Ausschlafen, frühe Radtouren, einkaufen...

    Um 11 versammeln wir uns alle um den Tisch und genießen einen herrlichen Wochenendbrunch mit himmlischer Aussicht. Für unseren gemütlichen Morgen bringt uns der Hausherr sogar extra frisch gelegte Eier von den hauseigenen Hennen. Ein super Start in das erste Wochenende in unseren Unterkünften!
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    Entspannt starten wir um 13.30 Uhr zu dem geplanten Nahtkurs im Krankenhaus Zwiesel. Die Gerüchteküche, dass wir an Schweinefüßen nähen würden, brodelte schon den ganzen Morgen. Ausnahmen bestätigen die Regel: das Gerücht erweist sich als wahr.
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    Dank der engagierten Tutoren, die extra unter anderem aus München angereist kamen, lernten wir viel Neues zu Knoten- und Nahttechniken. In der Pause erfreuen wir uns dann richtig an den frisch gebackenen Kuchen (Danke an die lieben Bäcker aus unseren Teams! 😊), die wir uns auch wirklich verdient hatten! Gegen 18 Uhr wurden wir dann nach Hause entlassen.

    Zurück im Gasthof genießen wir das Zitterspiel von Sepp (unserem Hausbesitzer) auf der Terrasse, während unser fleißiges Kochteam in der Küche beim Pizza backen schwitzt. Ein paar von uns spazieren noch auf den Berg vor unserem Haus. Mit dem gemeinsamen Essen klingt der Tag mit viel Gelächter aus 😊
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  • „Brr, Brr, Brr.“ Mein Handywecker klingelt wie jeden Morgen um 6:00 Uhr morgens. Schlaftrunken will ich schon zu meiner weißen Hose und dem Stethoskop für einen neuen Arbeitstag bei meinen   Hausärzten in Grafenau greifen, als mir auffällt: heute kommen gar keine Patienten in die Praxis! Es ist ja schließlich Sonntag! Habe ich einfach vergessen meinen Wecker umzuprogrammieren, damit wir am Wochenende mal ausschlafen können? Nein, so unaufmerksam war ich dann doch nicht. Heute Vormittag steht nämlich ein Bergwachttraining in Lam an.

    Unsere Regener Truppe tröpfelt deshalb nach und nach in der Küche ein. Wir versorgen uns mit Joghurt, frischem Obst und Müsli, welches dann anschließend mit einem starken Kaffee bei aufgehender Sonne noch schnell gegessen wird.
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    Pünktlich erreichen wir um 7:30 Uhr die Rettungswache der Bergwacht Lam. Dort erhalten wir zunächst eine kurze Einführung in die Arbeit der ca. 35 Ehrenamtlichen der Bergwacht. Diese sind immer zur Stelle, wenn es im Lamer Winkel im Sommer zu Wanderunfällen, oder im Winter zu Problemen bei Skifahrern und Langläufern kommt. Wir begutachten die Einsatzfahrzeuge, bevor uns die Gipfeltrage für die terrestrische Rettung gezeigt wird. Jedem wird klar, dass eine Bergung von Verletzten über Stock und Stein in unwegsamem Gelände sowohl Fitness als auch die Zusammenarbeit der Bergwachtler bedeutet. So wird die Bereitschaft der Bergwacht nur aus ehrenamtlich Aktiven gestellt, 24 h, 7 Tage pro Woche an allen 365 Tagen. Unseren allerhöchsten Respekt! Nun kommt es allerdings zum Highlight: uns wird an einer Drehwinde im Treppenhaus der Bergwacht eine Luftrettung demonstriert. Bereitwillig stellt sich Nico, der Enkel eines Mitglieds als Opfer zur Verfügung. Er wird in den Luftrettungssack verpackt, damit uns allen mal gezeigt werden kann, welche Schwierigkeiten mit einer solchen Rettung über den Helikopter in unwegsamem Gelände verbunden sind. Die Bergwachtler stellen ihre Arbeit so anschaulich dar, dass der ein oder DIE andere direkt mit einsteigen möchte. Danach fahren wir alle zusammengequetscht in den Einsatzfahrzeugen in Richtung Osser. Die letzten Meter zur Osserwiese legen wir dann doch noch zu Fuß zurück. Bei schönstem Wetter bekommen wir noch interessante Fakten zur Geschichte des Lamer Winkels erklärt, umgebende Berge werden mit Eselsbrücken benannt, Pflanzen am Wegrand beschrieben, und „Hoiwa“ (hochdt: Heidelbeeren) gepflückt, sodass der Aufstieg bis zum Gipfelkreuz im Flug vergeht. Leider müssen wir bald schon wieder absteigen, da die Bergwacht Lam bei einem Fest in Lam ab 12 Uhr vertreten sein soll.
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    Wir kehren deshalb mittags zu unseren Unterkünften zurück. Dort stärken wir uns erstmal noch mit Brot und etwas Pizza vom Vorabend. Anschließend wird der Nachmittag dann auf verschiedene Arten verbracht: der ein oder andere holt sich nochmal eine Mütze voll Schlaf, andere recherchieren auf dem Flur liegend einige Dinge für die nächste Woche (denn nur dort haben wir ein bisschen W-Lan), die Gegend um Regen wird von den sportlich-aktiven auf dem Mountainbike erkundet, während die letzten in der Küche stehen, um das heutige Abendessen für die gesamte Gruppe vorzubereiten.
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    Gemeinsam lassen wir den Abend bei einer leckeren Gemüselasagne im Berggasthof ausklingen, um voller Energie in die nächste Praktikumswoche zu starten!
  • Arzt: „Wissen Sie welcher Tag heute ist?“ Patient: „Mei, Freitag glab i. Stimmt des? Freitag is!“
    Auf diesen kurzen Gesprächsausschnitt folgen am heutigen Montagnachmittag in einem schönen Garten beim allgemeinärztlichen Hausbesuch verschiedene Reaktionen: der Arzt überlegt sich fieberhaft weitere Fragen um den 80-Jährigen auf dementiellen Abbau zu testen, während die Famulantin innerlich den Patienten verteidigt, da es schließlich ein gängiger Wunsch ist den Montag durch den Freitag zu ersetzen. Der Patient trinkt entspannt einen Schluck Bier.

    Montag Teil 1: Was für ein Wetter!
    Die verschiedenen Wecker klingelten gut verteilt gegen 6 Uhr morgens und mehr oder weniger müde Gesichter schlichen unter die Dusche, in die Küche oder an die frische Luft.
    Schon nach einer Woche im bayrischen Wald sind wir wettertechnisch ziemlich verwöhnt, denn bis auf einen Morgen konnten wir immer den schönen Ausblick aus dem Gasthof Waldmann genießen. Ausgerechnet heute war der Ausblick aber geprägt von einer beeindruckenden Nebeldecke über dem benachbarten Dorf.
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    Montag Teil 2: Wo ist der Kaffee?
    Noch von der Bergwachtübung gestern - die uns alle sehr früh aus den Betten geschmissen hat - bzw. dem nachmittaglichen gemeinen Schlafnachholen völlig übermüdet finden sich nach und nach die Famulanten und Pflegepraktikanten in der Küche ein. Nachdem in etwa die Hälfte gefrühstückt hat kommt die Frage auf: Gibt’s noch irgendwo Kaffee? – Leider nein. Den ein oder anderen trifft das an einem Montag besonders hart.
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    Montag Teil 3: Die Patienten vom Wochenende
    Gegen 7 Uhr verteilten sich die Studenten auf die verschiedenen Autos und ich mache mich zusammen mit Christine auf den Weg über die Glasstraße in Richtung Nationalpark. Meine Allgemeinarztpraxis liegt in St. Oswald-Riedlhütte in der Nähe von Spiegelau. Mit eines der kleinsten Dörfer dessen Praxis beim exzellenten Sommer teilnimmt. Und noch dazu eine sehr gut besuchte Arztpraxis! Schon bei meiner Ankunft um 7.35 Uhr ist der Parkplatz im beschaulichen Dörfchen rappelvoll und das Wartezimmer prall gefüllt. Nach vielen Blutabnahmen morgens, Patientengesprächen in den beiden Sprechzimmern am Vormittag folgen die Hausbesuche am Nachmittag. Gegen 17.20 Uhr gabelt mich Christine nach einem langen Tag wieder in Riedlhütte auf und wir machen uns auf den Weg zurück nach Waldmann.
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    Montag Teil 4: Lieber zu viel Essen als zu wenig!
    Kaum angekommen in der Unterkunft geht es in der Küche heiß her: Yaron und Isabel kochen heute Kartoffelgratain mit Spinat, dazu Kräuterquark. Mehr als nur einmal stellt sich dabei die Frage: Sind da eigentlich Zwiebeln drin? Aber die Frage darf jeder morgen Früh für sich beantworten, wenn wer das Zimmer kurz verlässt und nach dem Frühstück nochmal betritt 😊
    Da von gestern noch Lasagne übrig ist, gibt es auf den Tellern einen bunten Mix aus Grün und Rot. Und damit morgen Mittag niemand verhungert: Es ist noch ein ganzer „Bottich“ Gratain in der Kühlung!
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    Montag Teil 5: Organisation ist alles
    Noch während des Essens fährt Mandy mit Hund auf dem Parkplatz vor. Einige Studenten legen schon gespannt die Ohren an (Achtung Hundesprache), wie wohl die ortsansässigen Hausbewacher auf den Eindringling reagieren werden. Zum Glück bleibt bis auf leises Geknurre alles ruhig. In einer zunächst noch schlemmenden, dann etwas frierenden Runde besprechen wir mit Mandy die organisatorischen Dinge der kommenden Woche bzw. die abgelaufenen Dinge der letzten Woche. Und um den Abend noch abzurunden folgt noch kurz eine Team-Besprechung. Neben der Gruppeneinteilung für den Politikerbesuch morgen und die Abrechnung der ersten Woche der Gemeinschaftskasse steht auch die Planung des Essens in der nächsten Woche auf der Tagesordnung.
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    Montag Teil 6: Viel geschafft und super müde
    Ein langer Tag neigt sich jetzt dem Ende zu. Die letzten Studenten räumen noch singend die Küche auf, andere nutzen das letzte bisschen WLAN im Flur. Dadurch dass wir montags den ganzen Tag in den Praxen oder der Klinik sind, sind alle ziemlich k.o. und schleichen sich genauso leise wieder zurück in die Zimmer, wie sie diese heute Morgen verlassen haben.
    Ein so langer Tag fühlt sich tatsächlich ein wenig so an als wäre schon Freitag.
  • Die meisten Teilnehmenden sind ja schon als Famulantinnen oder Famulanten unterwegs, aber heute gibt es mal einen Eintrag aus der Sicht eines Pflegepraktikanten:

    Natürlich geht es auch für uns früh am Morgen los, aber immerhin nicht mehr zu ganz so nachtschlafender Zeit wie in der ersten Woche. Außerdem kommen wir in den Luxus der etwas spannenderen Stationen: während Isabel in der chirurgischen Ambulanz und Yaron auf der Intensivstation untergebracht ist, sind Nora und ich in der Anästhesie, was definitiv schon jetzt ein Highlight ist! Grundsätzlich gibt es viel spannendes im Arbeitsbereich der Anästhesisten und Anästhesistinnen zu sehen und alle sind sehr erklärfreudig. Und sollte da gerade mal nicht so viel zu sehen sein, ist man ja schon im OP und kann sich direkt anschauen ob die Chirurgen auch so nähen wie wir es im Nähkurs gelernt haben (Überraschung: es gibt leichte Abweichungen).

    Um 12.30 war der Teil des Tages, den wir in der Klinik verbringen, dann auch schon vorbei. Nach einem gemeinsamen Mittagessen (das Essen in der Klinik Zwiesel ist umsonst, reichlich und ausgezeichnet) ging es zur AOK in Regen, wo der nächste Programmpunkt anstand: ein Treffen mit drei Bundestagsabgeordneten aus den Landkreisen der Region und einigen Vertretern und Vertreterinnen der AOK. Sinn dieses Treffens war es sich zusammenzusetzen und den Herren und Damen zu erläutern was unserer Ansicht nach sinnvolle Maßnahmen wären um die Region attraktiver für junge Ärztinnen und Ärzte zu machen. Auch das werbewirksame Foto durfte natürlich nicht fehlen.
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    Anschließend fand unser erstes “Peer-Teaching“ statt. Dort sollen die erfahreneren Famulanten und Famulantinnen den Pflegepraktikanten und Pflegepraktikantinnen und sich gegenseitig Fälle von ihren Stationen vorstellen. Da sich dies in unserer Kleingruppe diese Woche von den Stationen her eher schwierig gestaltete, übten wir stattdessen unter Anleitung der Famulantinnen und einer netten Hausärztin miteinander Untersuchungstechniken wie z.B. die Lunge abzuhören oder zu ertasten ob jemand eine Appendizitis hat.

    Zu hause im Berggasthof Waldmann ließen wir dann den Tag mit unserem Gastgeber Sepp und unserer Gastgeberin Doris bei einem gemeinsamen Grillabend, beschienen von einem orangeroten vollen Mond, ausklingen. 
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  • An diesem Morgen mit kristallklarer Luft hat Linus sich, Yaron und mich mit E-wald (der von den Landarztmachern gestellte Elektromietwagen) zur Klinik in Zwiesel gefahren. Immernoch gestärkt von dem zünftigen Grillabend, den unsere Gastherren Doris und Sepp uns am Vorabend haben angedeihen lassen haben wir uns auf unsere jeweiligen Stationen verteilt. Diese Woche steht für mich die chirurgische Ambulanz an. Bisher war die Zeit dort sehr lehrreich, da sehr divers. Vom hospitieren in der handchirurgischen und orthopädisch-/ unfallchirurgischen Sprechstunde, bis zur Aufnahme akuter Notfälle hält diese Station ein breites und interessantes Spektrum an Aufgaben bereit. Die Ärzte und das Pflegepersonal sind wunderbar darin meine Fragen zu beantworten und es besteht immer die Gelegenheit den Profis über die Schulter zu schauen.

    Nach dem stärkenden Mittagessen in der Klinik ging es weiter zu den Tagungsräumen der AOK in Regen.

    Dort fand das Teaching zum Thema ''Notfälle in der Orthopädie'' statt. Präsentiert wurde dieses von Herrn Buvar von der SpOrthoMed-Praxis. Schwerpunkt dabei waren Rückenschmerzen in ihren verschieden Ausprägungsformen. Dabei hat Herr Buvar uns hilfreiche Hinweise gegeben welche Praxisrelevanz die verschiedenen orthopädische Tests haben und wann eine Operation der Wirbelsäule indiziert ist. Schwerpunkt in der Behandlung von Rückenschmerzen sollte dabei ein frühzeitiges Erkennen von entstehenden Rückenbeschwerden sein und die konservativ-präventive Behandlung. Es wurden die Leitlinien zur Behandlung von Rückenschmerzen besprochen und klinische Beispiele erläutert.
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    Am Abend dann gab es von Teilnehmern gehaltene Yoga-Kurse, köstlichen Apfelstrudel, die allabendliche WLAN Party im Flur und eine gemeinsame Lesestunde.
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  • Der Tag begann einmal mehr recht früh. Bei der durch Nebelfelder führenden Fahrt zur Klinik konnte ich jedoch nochmal etwas wegträumen. Diese Woche bin ich Pflegepraktikant auf der Intensivstation und bin auch heute wieder erstaunt wie offen und hilfsbereit die Schwestern und Pfleger sowie ein Assistenzarzt mir Sachen erklären und auf Fragen -nicht gestresst- antworten. Sehr hilfreich ist dabei natürlich, dass die Station pflegepersonaltechnisch gut aufgestellt und nicht komplett ausgelastet ist. Ich konnte heute unter anderem sehen wie man bei nicht fühlbarem Puls mit Hilfe von Ultraschall eine Arterienpunktion durchführt.

    Unser Nachmittag war ausnahmsweise nicht mit Programm gefüllt so beschlossen wir beim Mittagessen Zwiesel, der Glasstadt, einen Besuch abzustatten. Wir starteten bei der Kristallglaspyramide, die mit 93 665 Weinglaesern die höchste der Welt ist. Bei der benachbarten  Schott Zwiesel Kristallglas AG konnten wir im Werkverkauf einige Mitbringsel ergattern.
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    Anschliessend erkundeten wir das Städtchen, dabei fanden wir Zwieseler Streetart, die Kirche, die man auch von der Klinik aus sieht und ein paar Läden.
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    Leider fanden wir kein ruhiges geöffnetes Cafe, welches nicht direkt an der Strasse ist, so dass wir mit einem kleinen Supermarkt-Zwischenhalt nach Hause fuhren. Nach einer erholsamen Pause gab es leckere Spaghetti Carbonara mit Salat, Gesellschaft leisteten uns dabei Doris und Sepp, die ein paar ihrer Lebenserfahrungen teilten. Der verregnete Abend wurde gemütlich von Sepps Zittermusik begleitet.
  • GKV oder PKV ? Wo sehe ich mich in der Zukunft?

    6 Uhr morgens. Der Wecker klingelte. Die Dusche hat mich schon erwartet. Papamobil stand schon vor der Tür und hat auf mich ungeduldig gewartet.
    7:15 Uhr. Gemeinsam mit meinem Kollegen standen wir als grün verkleidet und vermummte Praktikanten in den Op-Räumen, unterstützten die liebenswerten Pfleger und nahmen an den Einleitungs- und Ausleitungsprozessen teil.
    Während den heutigen Operationen blickte ich mit einem Auge auf das Geschehen am OP-Tisch und mit den anderen Auge hatte ich das Handeln des Anästhesisten im Blick.
    Zwischendurch haben wir unsere wohlverdiente Kaffee- und Kuchenpause bei dem Chefarzt und der Sekretärin verbracht.

    Für mich war es eine sehr ereignisreiche und super interessante Woche, in der ich einen super Überblick über die Arbeit eines Pflegers und eines Anästhesisten bekommen habe. Das Personal hat mir sehr motiviert versucht, viel beizubringen und zu erklären.

    Nach einer kleinen Mittagspause im Waldmann, ging es im im E-Waldauto zum Versicherungsteaching in der AOK-Regen.
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    Wir hatten vier verschiedene Themen, die von meinen Kollegen super und ernsthaft erarbeitet wurden. Somit war es möglich, tolle Diskussionen zu führen, egal ob auf normaler Art und Weise oder anhand eines Rollenspiels. Das Rollenspiel fand ich spitze ! Nochmal herzlichen Dank für eure Bemühungen!
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    Fast hätte ich sie schon vergessen, unsere Vertreter des GKV und der PKV, die sich extra Zeit genommen haben, um unser Teaching als Spezialisten zu unterstützen. Sie waren sehr aktiv dabei und waren uns eine tolle Stütze!
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    Zum Schluss unseres heutigen Programmes durften wir uns glücklich schätzen einen Vortrag zu hören, der uns über Arbeitsmöglichkeiten hier im Bayerischen Wald aufgeklärt hat.
    Nein, hier im Bayerischen Wald gibt es nämlich nicht nur Bauern und paar Ärzte!
  • Nach einem schönen gemeinsamen (und langem) Grill-Abend ging es heute früh los nach Bad Kötzting, wo uns der Bürgermeister Markus Hoffmann und ein Professor der TCM Klinik einen interessanten Vortrag über die aktuelle sowie in Zukunft geplante Gesundheitsversorgung in Bad Kötzting hielten. Eine besondere Rolle spielen in Bad Kötzting hierbei die traditionell chinesische Medizin sowie Kneipp-Behandlungen, ebenso liegt ein Schwerpunkt auf der Prävention von Krankheiten.
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    Anschließend machten wir eine schöne Wanderung durch den Kurpark und die angrenzende Natur bis zu einem idyllisch gelegenen See. Ein Kneipp-Fußbad im Kurpark und eine Abkühlung im See durften hierbei natürlich nicht fehlen.
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    Abends wartete dann ein weiteres Highligt der Woche auf uns: Ein Ausflug nach Waldmünchen zum „Trenk der Panduren“, bei dem die Geschichte von Waldmünchen sehr lebendig nachgespielt wird. Beeindruckend, wie viele Darsteller an diesem abwechslungsreichen Theater mitwirken!
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    Müde aber glücklich kamen wir spät zu Hause an und fielen gleich ins Bett.
  • Beim ersten Blick aus dem Fenster unserer Unterkunft in Neunussberg heute Morgen sank die Stimmung leider ein Stück: dicker Nebel und Regen, und das obwohl heute eine Kanutour auf dem schwarzen Regen anstand! Mit Wechselsachen und Handtüchern bepackt machten wir uns also auf den Weg zum Sportcamp in Regen.

     Als wir dort ankamen hatte es Gott sei Dank aufgehört zu regnen. Nach einer kurzen Einweisung verpackten wir unsere Wertsachen möglichst wasserdicht und bewaffneten uns mit Helmen und Schwimmwesten – schließlich würden wir auf dem 18 km langen Weg auch mit Wildwasser der Stufe 2 zu kämpfen haben.

    In Zweierteams kletterten wir in die Kanus und brauchten dann alle eine Weile um uns aufeinander einzustellen. Der erste Teil des Weges war einfach, der relativ langsam fließende Fluss war hier nur von wenigen Steinen gespickt. Obwohl der Wasserstand nach den heißen Tagen der letzten Woche nicht besonders hoch war kam es nur selten zu Aufsetzern mit dem Kanu– ganz im Gegensatz zur zweiten Hälfte der Strecke, dem „Bärenloch“. Die Stromschnellen und Steine hier waren eine größere Herausforderung für uns. Es brauchte viel Konzentration, Kraft und gute Kommunikation um nicht alle paar Meter zwischen Steinen hängen zu bleiben, aber genau das machte die Tour auch zu so einem tollen Erlebnis!
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    Nach insgesamt fast 6 Stunden erreichten wir Teisnach, und als wir die Boote aus dem Wasser zogen ließ sich auch zum ersten Mal an diesem Tag die Sonne blicken.

    Nach dem anstrengenden Tag ließen wir in Neunussberg den Tag mit Pizza, Uno und einem wunderschönen Sonnenuntergang auf der Burg ausklingen, ein gelungener Abschluss für eine ereignisreiche Woche.
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  • Heute Morgen ging es wieder früh raus aus den Federn. Nachdem wir ein erlebnisreiches Wochenende hinter uns hatten, ging es nun weiter mit dem Arbeitsalltag. Einer nach dem anderen machte sich bereit für die neue Woche. So wurde auch das E-Auto nach erfolgreichem Aufladen über Nacht, vom Strom abgestöpselt und die Fahrt zum Krankenhaus konnte beginnen. Als letztes verließen wie immer wir Famulanten aus der Inneren in Viechtach das Haus und sorgten dafür, dass alle Türen abgeschlossen waren.
    Pünktlich zur Morgenbesprechung saßen wir auf unseren Stühlen und lauschten dem Chefarzt, der Bilder von Patienten zeigte und Laborbefunde besprach. Danach ging es auf eine neue Station. Bisher hatten wir jede Woche rotiert und so war es heute auch wieder. Es folgte Stationsarbeit mit Blutabnahmen, Nadeln legen, Visite, Aufnahmen, etc. Übers Wochenende waren wieder neue Patienten aufgenommen, sodass man sich in neue Fälle einarbeiten konnte. Bei Fragen standen die Assistenzärzte parat.
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    Nach der Arbeit im Krankenhaus ging es dann fix zum Supermarkt, um noch die restlichen Dinge für das Abendessen zu besorgen und sich auch auf den Feiertag morgen vorzubereiten.
    Nachdem alle Pflichten erfüllt waren, genossen einige von uns die Sonne, andere nutzten die Zeit zum Lesen und wieder andere „sportelten“ etwas.
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    Die Burg war für Klimmzüge, etc. bestens geeignet.
    Am Abend wurde dann gekocht und wir trafen uns mit Mandy, um die letzte Woche zu besprechen.
  • "08.30 Uhr: Heute weckt mich mal kein Wecker. Es ist der 15. August, Maria Himmelfahrt – in Bayern ein Feiertag. Wir haben heute frei. Ich räkle mich aus dem Himmelbett, öffne die beiden Fenster: morgendlich-frische Luft strömt mir entgegen, die Vögel zwitschern, keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Der neue Tag mutet vielversprechend an: blauer Himmel, satter Sonnenschein, sommerliche Temperaturen - schönstes Bilderbuchwetter. Ideale Bedingungen, die Natur des Bayerischen Waldes zu erkunden.
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    09.00 Uhr: Theresa, Anne und ich frühstücken in der Küche, unserem Gemeinschaftsraum. Zusammen mit Rafael sind wir die letzten heute. Die anderen von uns „Neunußbergern“ haben sich bereits in aller Frühe auf den Weg gemacht, sind unterwegs nach Frauenau zum Mountainbiken. Unser Ziel ist heute der Geißkopf bei Bischofsmais. Dort wollen wir uns in der Kunst des Bogenschießens üben.
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    14.00 Uhr: Bogenschießen macht mächtig viel Spaß, will aber gelernt sein. Zu Füßen des Geißkopfs pirschen wir zusammen mit vier Mitstreitern aus dem Team Regen durch den Wald, spähen aus nach unseren „Jagdtieren“ aus Kunststoff, welche zwischen den Bäumen versteckt sind. Anne, im Bogenschießen ziemlich versiert, zeigt uns ahnungslosen Neulingen, wie wir den Bogen richtig halten und das Ziel am besten anvisieren. Von Station zu Station (insgesamt sind es 28) werden wir immer besser. Mittlerweile ist es ganz schön warm geworden, der Schweiß tritt uns aus den Poren. Im Schatten des Waldes lässt es sich gut aushalten.

    19.30 Uhr: Wir sitzen in Neunußberg vor unserer Unterkunft, essen gemeinsam zu Abend und erzählen uns von unseren heutigen Erlebnissen. Die Mountainbiker aus Frauenau hatten ebenso großen Spaß wie wir heute. Mit ihren E-Bikes waren sie unterweg zwischen Rachel und der Frauenauer Trinkwassersperre. Bergauf, Bergab. Puh, ganz schön schweißtreibend!

    20.15 Uhr: Gleich geht die Sonne unter. Die Nacht bricht mit lautem Getöse über uns herein. In der Ferne blitzt es, jenseits von Viechtach hängen Regenfäden über den 
    Bergenhügeln des Bayerischen Waldes. Bald wird es auch bei uns nass werden. Sommergewitter! Das große Finale des Tages! Eine Symphonie aus Lichtspielen und Donnergrollen!
    Es war ein unvergesslich schöner Tag heute!"
  • Nach dem schönen, aber auch körperlich anstrengenden Feiertag begrüßt uns ein neuer Morgen in Neunussberg.
    Da die meisten Hausarztfamulanten schon früher aufstehen müssen, um rechtzeitig vor Ort zu sein, ist der Kaffee bereits gekocht. Was für ein Glück. Wir frühstücken gemütlich, beklagen uns gegenseitig über unseren Muskelkater und fahren dann nach Viechtach hinab ins Krankenhaus.
    Nach einem kurzen Blick über die Stationen geht es zur täglichen Frühbesprechung mit dem Chefarzt.
    Hier werden die nächtlichen Zugänge besprochen - es war diesmal relativ ruhig - und die Röntgenbilder und Laboruntersuchungen des letzten Tages befundet. Nun geht es wieder auf Station. Obwohl ich im Blutabnehmen mittlerweile recht sicher bin, stoße ich heute bei einer dementen Patientin mit ausgeprägtem Tremor an meine Grenzen. Erst mit Hilfe eines Pflegers schaffe ich es den Arm so ruhig zu bekommen, dass ich die Vene treffe. Nachdem alle Röhrchen abgenommen worden sind, geht es auf Patientenvisite mit dem Stationsarzt.
    Heute freue ich mich besonders über einen sehr netten Patienten, der nach mehrmonatigem Krankenhausaufenthalt endlich entlassen werden kann und unglaublich glücklich ist, wieder nach Hause zu dürfen.
    Nach dem üppigen Mittagessen fahren wir weiter nach Cham zur Berufsfachschule für Physiotherapie. Unser sehr motivierter Dozent und Physiotherapeut Peter Bosl leitet heute das Teaching „Anatomie am Lebenden“. Im Fokus des heutigen Nachmittags steht die Palpation der knöchernen Strukturen der Wirbelsäule.  In zweier Teams betasten wir abwechselnd unsere Rücken und malen die Processi Spinosi und Transversin auf. Außerdem identifizieren wir wichtige Hilfsstrukturen, um uns zu orientieren an welchem Wirbelsäulensegement wir uns befinden.
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    Anschließend geht es an die Untersuchung des Iliosakralgelenks. Hier lernen wir verschiedene Tests um abzuschätzen, ob das Gelenk die Ursache von Rückenschmerzen sein könnte. Nach dem sehr spannenden und praktischen Nachmittag geht es zurück zu unserer Unterkunft nach Neunussberg und es wird fleißig gekocht und gegessen.
    Obwohl wir schon müde sind entschließen wir uns noch nach Viechtach in das alte Hospital zu fahren. Unser Lokalpatriot Markus hat uns den Tipp gegeben und wir treffen dort auch einen unserer Assistenzärzte. In dem alten Hospital steigt heute die Eröffnungsfeier eines neuen Kulturzentrums mit Livemusik und einer kleinen Kunstausstellung. 
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    Eine Band aus Buenos Aires ist gekommen und belohnt unsere Ohren mit feinstem argentinischem Tango. Wir sind alle sehr beeindruckt, wieviel Mühe die Macher in das alte Haus gesteckt haben. Es ist wirklich schön zu sehen wie motiviert sie sind, auf dem Land Räume für nettes Beisammensein und Kultur zu schaffen.

    Am Ende des überaus ereignisreichen Tages fallen wir ins Bett und freuen uns bereits auf den Nächsten.
  • Und nun die Wettervorhersage für heute“, säuselt die Gute-Laune-Stimme im Radio. Es ist sieben Uhr dreißig und meine Fahrgemeinschaft tuckert verschlafen über die Chamer Landstraßen, um zu unseren Hausarztpraxen zu gelangen. „Strahlende Sonne und warme Temperaturen, das perfekte Wetter für Badesee und Biergarten.“ Und das perfekte Wetter für Bedside-Teaching und Blut abnehmen.



    In meiner Hausarztpraxis von Dr. Holzinger und Dr. Etti kommt ein schmerzgeplagter, junger Mann in die Sprechstunde. „Ich kann kaum noch schlucken, Herr Doktor. Und hier an meinen Händen und Füßen wird der Ausschlag immer schlimmer.“ Und tatsächlich, das Exanthem breitet sich auf der Haut weiter aus, der Rachen ist gerötet und von Aphten übersät. Diagnose: Hand-Fuß-Mund-Krankheit, sehr selten bei Erwachsenen zu sehen und von daher hochinteressant.



    Am Nachmittag lädt uns der Hausarzt Dr. Enderlein zu hitzigen Fallbesprechungen und kaltem Aufschnitt ein. „So, Bluthochdruck.“, sagt er und blickt in die Runde. „Wenn wir den bei unserem Patienten diagnostizieren, was machen wir dann?“-„Lifestyle-Beratung und Verlaufskontrolle in drei Monaten?“, sagen wir vorsichtig. „Machen wir das?“, fragt Dr. Enderlein und bevor einer von uns Medizinstudenten seinen Senf abgeben kann, beantwortet der Arzt die rhetorische Frage selbst: „Nein, machen wir natürlich nicht.“ Blutabnahme und EKG seien sinnvoll. „Kannste auch abrechnen, 12 Euro.“, sagt der Arzt und nickt uns kollegial zu. Wir lachen verunsichert. Er lacht laut. „Schmarrn natürlich“, fügt er hinzu und wir lachen noch lauter, teils weil er ein witziger Typ ist und teils um uns davon zu überzeugen, dass es ein Witz ist.



    Die nächsten drei Stunden diskutieren wir über ACE-Hemmer und Beta-Blocker, reden über Sinn und Unsinn von Cannabis in der Schmerztherapie und fachsimpeln bei Zwetschgenkuchen und Cola über die Risiken des Diabetes. Ein bisschen Selbstironie gehört zum Medizinerberuf dazu, denke ich und sprühe mir eine große Portion Schlagsahne auf mein Stück Kuchen.



    Der Nachmittag vergeht in lockerer Atmosphäre, Dr. Enderlein plaudert aus dem Nähkästchen und scherzt herum, wir Studenten lachen und stellen unsere Patienten vor.
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    Am Abend sitzen wir bei Wraps mit Pilz-Feta-Soße, Hackfleisch und Gemüse gemütlich beisammen und philosophieren über das Leben, das Universum und den ganzen Rest. „Konkrete Kunst ist gar nicht konkret“, sagt Markus. Und abstrakte Kunst ist gar nicht abstrakt, denke ich. Ist das dann ein Fehler in der Definition oder im Inhalt, denke ich weiter, während Valerie sagt: „Betty, warum kann ein Wurstbrot nicht telefonieren?“. „Weiß ich nicht, warum denn?“, fragt diese zurück. „Weil es belegt ist.“



    Die Sonne schiebt sich hinter den Bergen zurück, der Himmel verfärbt sich orangerot. In Neunussberg 3 sind alle satt, außer den Wespen, die sich über den Rest des Hackfleischs und des Ketchups hermachen. Vom Gemüse hingegen ist nichts mehr übrig. Gesunder Lifestyle und so. Sind ja schließlich alle Mediziner hier.

  • Wecker, Duschen, Kaffee, Pfirsich, Banane und Stress.
    Der Tag beginnt wie jeder Wochentag in Neunußberg. Abgesehen von dem immerwährenden Eierskandal und einem überaus tragischen Anschlag in Barcelona scheinen die Nachrichten im August stillzustehen, ganz im Gegensatz zu unserem Hausarztauto, welches sich bereits zielstrebig auf die einzelnen Praxen in Cham und Furth zubewegt. Erste Station – meine Station – der Chamer Marktplatz. Das gelesene Buch der letzten Woche wird in den dort auf wissbegierige Besucher wartenden Bücherwurmschrank zurückgegeben und nach einem kurzen Besuch der einzigen nicht urlaubsbedingt geschlossenen Bäckerei geht es auch schon in meine Praxis.

    In dieser machen sich besagte Urlaubsbedingungen auch gleich bemerkbar. Da ein nicht unerheblicher Teil der Hausärzte beschlossen hat, den August lieber auf den Malediven statt im zugegebenermaßen beinahe gleichwertig charmanten Cham zu verbringen, ist das Auftragsbuch gefüllt und der Vormittag gestaltet sich als ein wenig stressig. Umso besser für mich natürlich, denn es gibt genug zu tun. Lungenfunktionsuntersuchung, Sono, EKG schreiben und auswerten, Blut abnehmen, Anamnesen machen und vor allem versuchen, die vielen neuen Informationen des Tages aufzunehmen.

    Mittags wartet der Chamer Marktplatz auf ein Neues. Diesmal leistet mir eine Leberkassemmel Gesellschaft. Da gibt es einmal nichts zu untersuchen, sondern vor allem etwas zu genießen. Anschließend das Nachmittagsprogramm mit Frau Weinhold: „Umgang mit dem alten Patienten“. Der Kuchentisch ist einmal mehr reichlich gefüllt, aber rückt durch das spannende Programm fast in den Hintergrund. Themen beinhalten unter anderem die typischen Krankheiten des alten Patienten, schwierige Gesprächssituationen und den Demenztest. Dieser wird sogleich in Kleingruppen durchgespielt, wobei einzelne Aufgaben mit Vorliebe dem in dieser Situation deutlich verjüngten Publikum angepasst werden. In lockerer Runde werden uns so die Probleme des alten Mannes und der alten Frau näher gebracht.
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    Genauso locker geht es weiter, weil die Fahrt gleich danach ins nahegelegene Straubing führt. Auf das Sightseeing in Straubing muss leider verzichtet werden. Es steht das Gäubodenfest auf dem Programm, das zweitgrößte Volksfest Bayerns. Zugegeben – mit der Größe des Oktoberfestes kann es nicht ganz mithalten, ist aber auch nicht weiter schlimm, weil es nach kurzem Ritt auf der „Wilden Maus“ auch schon ins Bierzelt geht. Dass im Mikrokosmos Bierzelt die Größe nicht entscheidend ist, sollte bekannt sein. Nach der ersten Maß auf den reservierten Plätzen erhebt sich dann auch die ganze Truppe und zeigt den Straubingern, was es heißt, eine gute Zeit zu haben und wie wir es in den verschiedenen Teilen Deutschlands gewohnt sind zu feiern. Teils mit und teils ohne Dirndl und Lederhosen.
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    Bei der Heimfahrt werden wir noch von einem Gewitter überrascht, das den Namen auch verdient hat. Trocken waren wir nach der Zeit im Bierzelt sowieso nicht mehr, pitschnass kamen wir im Auto an – und todesmüde fällt die Hälfte der Neunußberger ins traute Heim. Grund war das E-Auto, welches just in jener Nacht nicht mehr die nötige Kraft für die doch nicht allzu kurze Fahrt aufbringen konnte und nur durch zweimaliges Aufladen drei Stunden später seine Fracht ans Ziel schleppen konnte. So endet der Tag zwar wie er begonnen hatte – mit Stress – doch auch mit der Gewissheit, dass dies mit Sicherheit einer der unterhaltsamsten Abende unseres bisherigen Aufenthaltes war.
  • Samstagmorgen, „AUFSTEHEN, FRÜHSTÜCK“! Für manche schwieriger; das Gäubodenfest ist nicht spurlos vorübergezogen. Wie es sich gehört, wurde in der Nacht zuvor auf dem zweitgrößten Volksfest Deutschlands auf den Bierbänken getanzt und zur Musi gesungen. Für ein paar schier unglaublich: Es tragen die Menschen hier wirklich Dirndl und Lederhosen, und sogar ein Teil der Regener ist ausgestattet! Nach dem Fest die böse Überraschung: die Gruppe mit dem Elektroauto blieb bei 0% Akku in den Bergen des Bayerischen Walds hängen und rollte auf Notreserve zur nächsten Ladestation, leider keiner Schnellladestation und leider immer noch sehr weit weg von Zuhause. Es war kalt, ein Unwetter pfiff den Regen horizontal über die Straße und im Radio häuften sich die Meldungen von umgestürzten Bäumen auf den Straßen. Spät nachts erst kamen die tapferen Volksfestveteranen in Neunussberg an. Also, aufstehen, Frühstück. Aber die Müdigkeit verfliegt, denn es gibt selbst gemachte!!! Brötchen und Kaffee in rauen Mengen.
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    Dann macht sich eine Gruppe auf den Weg in den Klettergarten in St. Engelmar, und die andere Gruppe fährt über Teisnach nach Bodenmais ins Bergwerk des Silberbergs.
    In Bodenmais erwarten uns Anna-Marie und Konstantin von der Erlebnisakademie. Wir werden ausgerüstet, blaue Ganzkörperanzüge, Helme, Geigerzähler. In den Stollen des Bergwerks herrschen auch im Sommer kühle 5 Grad Celsius. Lampen, denn es ist dunkel in den Tiefen des Berges. Dann geht es los. Wir gehen vorbei an den Heilstollen, durch den regulären Besucherteil und biegen dann ab, eine Ebene tiefer in den Erlebnisstollen. Eine Übersichtskarte, gezeichnet vom Azubi und nicht maßstabsgetreu. „Findet die erste Station, Brücke über das Nichts“, so lautet die Aufgabenstellung. Wir bewegen uns durch die engen Stollen. Wasser tropft an den Wänden herab. Meterlange Stalaktiten. Dann taucht sie vor uns auf: Die Brücke über das Nichts. Eine wackelige Konstruktion aus morschem Holz. Wir meistern das Hindernis mit Bravour und erreichen das nächste auf den labyrinthischen Irrwegen der Welt unter Tage. Es folgen: eine anspruchsvolle Wippe, ein sehr kleines Loch in der Wand, ein hochkomplexes Rätsel, eine Klettereinheit. Einmal müssen wir nach einem letzten Blick auf die Karte die Lampen ausschalten und uns in absoluter Dunkelheit den Gang entlang tasten. Blindes Vertrauen in die Erste unserer Reihe. Bei allen Stationen wird unsere Gruppendynamik auf die Probe gestellt. Wir bestehen diese Prüfung und haben sehr viel Spaß.
    Eineinhalb Stunden später blinzeln wir auf den letzten Metern im Bergwerk dem fernen Tageslicht entgegen. Glück auf! gehabt, alle sicher wieder angekommen. Gold hat keiner gefunden.
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    Währenddessen klettert der andere Teil der Gruppe in den Bäumen von St. Engelmar in schwindelerregende Höhen. Kein ungefährliches Unterfangen. Zum Glück gibt es klare Anweisungen von der Basis: „So wird das nicht funktionieren! Zurück!“, ruft die Waldpädagogin in die Wipfel des Waldes. Die einzelnen Stationen werden progressiv schwieriger, bis hin zu einer hängenden Kletterwand, die bedrohlich schaukelt. Es sind schon Menschen verunglückt. Zum Glück haben sich alle mit dem 8er Knoten gesichert und kommen wohlbehalten wieder auf den Boden.
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    Zurück in der Ruine gibt es köstlichen Eintopf aus der Großküche. Kurz steht im Raum in Viechtach ins Alte Spital auf ein Konzert zu gehen, aber im Kamin knistert ein Feuer und die wohlige Wärme ist bestechend. Ein paar lesen, eine rätselt, ein paar spielen Karten. Eine schreibt das Tagebuch des Exzellenten Sommers. Und somit neigt sich der 24. Tag des Exzellenten Sommers dem Ende entgegen, ein aufregender und erfüllender Tag.
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  • Wir sitzen eng gekuschelt auf dem Sofa in der Küche bei einem heißen Kakao, Dunkelheit vor dem Fenster, wohlige Wärme vom Holzofen aus dem Raum. Der Tag klingt aus.
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    Wir sind gerade vom Further Drachenstich heimgekehrt. Der Drache hat uns alle fasziniert. Sein lautes Schnauben, das Feuerspeien und das beängstigende Maul können als Glanzleistung der Technik aus dem Bayerischen Wald bewertet werden.
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    Die Einwohner von Furth im Wald „brannten“ für das beindruckende Freilichtspiel auf dem Markplatz. Zu Beginn wurde unsere Gruppe „der jungen zukünftigen Landärzte aus der Region Cham“ explizit begrüßt. Zum Höhepunkt des Stücks wurde der Rathausturm beleuchtet und die Kirchglocken läuteten.

    Unsere bedeutsame Stellung in dieser Region des Bayerischen Waldes war uns schon nachmittags bewusst geworden. Beim Besuch der „Gläsernen Scheune“, in der Nähe unserer Unterkunft Neunußberg, bekamen wir eine Sonderführung vom Künstler und seiner Ehefrau. Das Ehepaar hatte nur für uns das Glaskunstmuseum zu diesem Zeitpunkt geöffnet.
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    Der Glaskünstler Rudolf Schmid hat regionale Sagen wie den Räuber Heigl und Mühlhiasl auf Glas gezeichnet und traditionelle Geschichten rund um die Rauhnächte detailreich in Holz geschnitzt.
    Als der Tag mit einem Frühstück in der Sonne begann, ahnten wir noch nicht wie begeistert, zufrieden und müde wir am Abend sein sollten.

    Es blieb nicht mehr als ein „Guad Nocht“ zu murmeln und ins Bett zu fallen.
  • Nach dem langen und schönen Abend beim Drachenstich läuten um 6:08 wieder die Trompeten.
    Einmal auf smooth gedrückt und dann ist aber alle höchste Zeit, außer für Janni, die schafft alles auch
    in 20 min. In der Küche erwarten uns schon die frisch gebackenen Haferkekse, die mit voller
    Motivation gestern Abend noch kurz vor Mitternacht von Sabrina und Fritzi gebacken wurden. Noch
    einen Kaffee und dann kann´s losgehen. Heute bin ich in einer neuen Praxis eingeteilt. Nach langem
    Suchen habe ich den versteckten Eingang doch noch rechtzeitig gefunden. In der Praxis wurde ich
    sehr freundlich empfangen, und dann ging´s schon zum ersten Patienten. Es war viel zu tun, und
    gegen halb zwei konnten wir Mittagspause machen. Danach ging es gleich weiter mit den
    Hausbesuchen, um dann wieder pünktlich zur Nachmittagssprechstunde zu erscheinen. Kurz vor 18
    Uhr wurde ich wieder von unserem Auto abgeholt. Zuhause angekommen, waren die anderen Autos
    schon fleißig am Schnippeln fürs Abendessen.
    Es gab Nudeln mit einer sehr leckeren Zucchini-Käse-Sahne-Soße.
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    Die Klinik-Famulanten und
    Pflegepraktikanten waren zum Grillen bei einem der Assistenzärzte eingeladen. Wenig später ging es
    für Janni, Markus, Tobi und mich ins Kino.
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    Noch schnell eine Tüte Popcorn gekauft, Plätze gesucht und dann ging auch schon der Vorhang auf. Die Standard Lagnese-Werbung „Gibt´s auch hier im Kino“ wurde unter den Tisch gekehrt, dafür wurde für regionale Produkte geworben. Nach einer sehr kurzen Filmvorschau, fing der Film „Griessnockerlaffäre“ an. Der Film war sehr gut, und durch unseren 3 wöchentlichen Sprachkurs in den Praxen war der Film recht gut zu verstehen. Wir haben nach bekannten Orten im Film Ausschau gehalten, aber nur ein kurz aufflackerndes Ortseingangsschild von Viechtach entdeckt. Das beste jedoch am Kinobesuch war die Stimmung im Kinosaal (Saal 1 von 1). Alle waren voll mit dabei, haben gelacht oder gelacht, weil die anderen gelacht haben. Nach zwei Stunden sind wir dann wieder Heim, die Klinik Praktikanten waren immer noch nicht da, schien also auch ein lustiger Abend bei denen gewesen zu sein. Sabrina hatte in der Zwischenzeit noch Äpfel von unserem privaten Bio-Bauern geholt. Noch kurz geschmatzt und dann gingen alle schon in ihre Zimmer.
  • Dienstag Morgen. Nach über drei Wochen pflichtbewussten Aufstehens meldet sich bei allen langsam der Schlafmangel. Entsprechend drehe auch ich mich nach Erklingen des ohrenbetäubenden Trompetenweckers meiner Zimmerbewohnerin noch einmal in meinem gemütlichen Himmelbett um und verlasse die Realität binnen weniger Sekunden wieder in mein Traumreich. Zu schön.
    Eine halbe Stunde später jedoch die Erkenntnis, das war ein Fehler. Wie vom Blitz getroffen springe ich beim flüchtigen Blick auf die Uhr auf und wecke mein Zimmer mit den gleichen Worten wie gestern „Aufstehen, schnell, wir haben verschlafen!“. In Windeseile brühe ich mir in der noch morgendlich kühlen Küche einen Ingwertee auf und schnappe mir Löffel und Pfanne. Nein, nicht um mir etwas Leckeres zu essen zu kochen, sondern um einen anderen Hausbewohner auf eigenen Wunsch aus dem Schlaf zu trommeln. Eine wahre Herzensangelegenheit, dafür muss die Zeit auch am stressigen Morgen noch reichen. An anderen Ecken wird gespart und schon brause ich mit meinen Mitstreitern zu unseren Hausarztpraxen. Die Landschaft ist im Tal noch in Nebel gehüllt, die Szenerie hat etwas Magisches. Der Gedanke, das schon sehr bald nicht mehr jeden Morgen zu sehen, stimmt mich traurig und so schiebe ich ihn schlaftrunken noch einmal beiseite.

    Angekommen in der Praxis erwartet mich ein Ansturm an Patienten, die sich in der Urlaubszeit meines Arztes angesammelt hatten. Belanglose und interessante Fälle geben sich die Klinke in die Hand und der Vormittag vergeht wie im Flug. Gegen 10 Uhr werden wir auch zu einer Wohnungsöffnung gerufen, Feuerwehr und Rettungswagen sind schon vor Ort. Im Kopf spiele ich schon durch, was der armen Patientin passiert sein könnte und weshalb sie nicht in der Lage ist, die Tür zu öffnen. Als wir ankommen, ist die Feuerwehr eifrig dabei, sich Zugang zum Haus zu verschaffen. Letztendlich werden insgesamt zwei Häuser zwangsgeöffnet und über Leitern auch die oberen Etagen zugänglich gemacht. Alleine das für mich schon eine Erfahrung. Nun beginnt der eigentliche Teil unseres Auftrages – Patient finden und behandeln. Leichter gesagt, als getan, vergeblich ist die Suche. Nach hektischen Befragungen von Nachbarn und Freunden, ist endlich auch der Hausarzt der Patientin erreichbar. Er hatte sie schon ins Krankenhaus eingewiesen und vergessen den Pflegedienst und die Nachbarn zu informieren. Man könnte meinen: ein unnötiger Einsatz, viel Wind um nichts. Nicht für mich!
    1. Der gleiche Fehler wird mir hoffentlich später einmal nicht passieren, weil ich jetzt weiß, was für Konsequenzen er haben kann. (Unabhängig vom Aufwand ist bei so etwas natürlich auch der durch die Wohnungsöffnung entstandene materielle Schaden beachtlich!)
    2. Davon abgesehen ist man als Arzt anscheinend immer gern gesehen. Wie aus dem Nichts taucht ein verwundeter Wanderer aus dem Wald auf, der Ast steckt noch in seiner Wade, entsprechende blutverdünnende Medikamente zeigen ihre Wirkung und sein Auftritt macht einem Tarantino Film echte Konkurrenz. Kurzerhand packen wir also unseren neuen Patienten ein und eilen zurück zur Praxis, wo noch immer Viele sehnsüchtig ihr Anliegen vortragen wollen.

    Doch die „Ruhe“ hält nicht lang, uns ereilt ein weiterer Notfall und so machen wir uns erneut auf zu einer Dame mit akutem Krampfanfall. Eingetroffen ist schnell klar, eine Einweisung in das nahegelegene Krankenhaus ist unumgänglich.
    Die noch immer wartenden Patienten in der Praxis bewerten unseren Einsatz anders als von mir erwartet. Sie sind froh, einen Hausarzt zu haben, der auch Ihnen vielleicht einmal im Notfall zu Hilfe eilen würde und nehmen dafür gerne die Wartezeit in der Praxis in Kauf.
    Im Team schaffen wir es die letzten Patienten vor der Mittagspause zu behandeln und ich eile weiter zu einer lehrreichen Fallbesprechung in der Hausarztpraxis Dr. Etti in Cham.
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    Zur Belohnung gibt es vortrefflich angereichte Brötchen und daheim lassen wir den Tag bei Sonnenuntergang und Werwolf/Spieleabend ausklingen.
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    Rein fachlich gesehen für mich bisher einer der interessantesten, abwechslungsreichsten Tage!
  • Wie jeden Morgen um sieben rissen uns die Trompetenklänge auf Leas Handy aus dem Schlaf, träge kam Bewegung in das Himmelbettzimmer in Neunussberg. Hektisches Taschenpacken und Zähneputzen, zum Glück stehen in der Küche schon das feine Kümmelbrot und Kaffee bereit. Dann wird auch schon zur Abfahrt gehupt und unser Auto macht sich auf nach Furth im Wald. Zusammen mit Markus wurde ich dort bei Dr. Enderlein in den Praxisalltag eingearbeitet um auf den heutigen Ernstfall vorbereitet zu sein: Unser Famulaturbetreuer hat sich in den Urlaub nach Portugal verabschiedet. So dürfen wir uns heute richtig verausgaben und untersuchen Patienten vorbereitend vor OPs, behandeln grippale Infekte, schreiben EKGs, beimpfen Blutkulturen,  nähen Wunden, sonografieren Schilddrüsen und Oberbäuche und impfen gegen FSME. Da ist die von einem glücklichen Patienten spendierte Leberkässemmel am Ende des Vormittags redlich verdient!
    Die Mittagspause verbringen wir am Drachensee in Furth und kühlen uns noch mal etwas ab, bevor es dann in Cham mit dem Teaching über das kranke Kind weitergeht. Dr. Habash begeistert uns mit interessanten Fällen aus der Neonatologie, dann geht es etwas klassischer weiter mit typischen Infektionskrankheiten und dem Impfkalender.
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    Auf dem Nachhauseweg ging es dann für ein Auto zum teuren Souvenirshoppen in den Trachtenladen und Anna hat tatsächlich ein wunderschönes Dirndl gefunden, welches abends in der Küche von allen Seiten bestaunt wurde. Der Rest hat sich in unserem Haus beschäftigt, Spiele gespielt und sich dem Sport gewidmet.

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    Danach ging es in der Küche groß her, da einige Leute morgen schon den Abschiedskuchen in die Praxen bzw. Klinik  mitbringen wollten. Auch unsere Küchenfee Sabrina beglückte uns mit „dem geilsten, was sie je für uns gemacht hat“, einem Apfelstrudel.
  • „Wollen Sie mit an den Tisch?“. Da wird nicht lange überlegt, sondern ja gesagt, gerade wenn man Pflegepraktikant ist.

    Eigentlich ging der Tag ja los wieder jeder andere, Routine könnte man mittlerweile fast sagen. Nach fast 4 Wochen gibt es einen festen morgendlichen Ablauf. Mit einer kleinen Ausnahme. Ich bin in dieser Woche im Krankenhaus für die Anästhesie eingeteilt, und da verbringe ich die meiste Zeit im Op. Gleich nachdem ich mit Angie und Bernadette an der Klinik ankomme gehe ich zum Einschleusen und hänge mich an Anästhesisten oder deren Helfer. Die Arbeit ist spannend aber wirklich interessant ist für mich das, was sich auf der anderen Seite des Vorhangs abspielt. Und heute, nach Wochen des Pflegens, gibt es die Belohnung. Steril gemacht und ran an den Speck. Der operierende Chefarzt ist überraschend nett und erklärt viel. Bei den gelegentlichen Stichproben bin ich froh, den Präparierkurs noch nicht gänzlich vergessen zu haben. Die meisten seiner Fragen an mich beziehen sich auf anatomische Strukturen, manchmal gibt’s jedoch auch was zum Denken. Einige Stunden später bin ich schon wieder in Neunussberg und genieße die Sonne. Motiviert vom heutigen Erlebnis mache ich mich gleich daran meine Nahtkünste zu verbessern. Eine sehr nette Schwester hat mir einen Nadelhalter und Fäden zum Üben organisiert und so muss heute als Patient noch eine Banane herhalten.
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    Anschließend fahren wir zusammen nach Regen, wo das heutige Teaching auf uns wartet. Das Thema soll „Balin“ sein. Ein Konzept, das Ärzten durch Rekapitulation bestimmter Fälle mit Kollegen eine andere Sichtweiße ermöglichen soll. Ziel ist es auch die Arzt-Patienten Beziehung zu verbessern. Immer offen für neues lasse ich mich auf die 2 Stündige Diskussion ein. Auch wenn ich gegen Ende für mich entscheide, dass mir das Konzept nicht wirklich zusagt, waren wieder ein paar witzige und interessante Gespräche dabei.

    Jetzt aber genug Medizin für den Tag. Gemeinsam mit den Neunussbergern geht es zum Einkaufen für den Abend, denn wir sind bei der Regener Gruppe zum Grillen eingeladen.  Bei dem ein oder anderen Bier wird gelacht und gegessen.
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    Überraschung, die Gesprächsthemen drehen sich wieder Hauptsächlich um Medizin und die letzten Wochen im Krankenhaus. Das muss man wohl akzeptieren in dieser Gesellschaft und im Endeffekt stört es ja dann doch niemanden. Danach wird noch gemeinsam eine Runde Werwolf gespielt und dann ist auch schon die Zeit des Abschieds gekommen.
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    Zum letzten Mal verabschieden wir uns von der Regener Truppe, wünschen uns alles gute und schmieden Pläne von zukünftigen Treffen. Ein wenig traurig ist man dann doch, trotzdem war es rückblickend ein super Tag.
  • Ein vorletztes Mal klingelt der Wecker auf Neunußberg. Als Abschiedsgeschenk werden verschiedenste Kuchen in die Klinik und Praxen transportiert. Wir sind den Ärzten, Krankenpflegern und Praxisteams sehr dankbar für das Viele, das wir in diesem Monat von ihnen lernen durften. Zum Abschluss steht bei einigen von uns in der Klinik noch eine OP auf dem Programm.
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    Am Nachmittag wird gepackt, geputzt und die übrig gebliebenen Kleidungsstücke und einsamen Socken versuchen ihre Besitzer wieder zu finden. Ein Teil der Gruppe, der seine Hausarbeit schon erledigt hat, lässt es sich noch in den warmen Becken und Saunen der Bad Kötztinger Therme gut gehen. Unsere gemeinsame Zeit lassen wir im Sonnenuntergang auf der Burgruine und anschließend bei einem stimmungsvollen Abendessen bei Kerzenschein ausklingen.
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    Ein schöner Monat im bayerischen Wald geht vorbei und wir blicken zurück auf viele gemeinsame Erlebnisse, die wir miteinander geteilt haben. Wir sind alle etwas traurig wegen des bevorstehenden Abschieds, aber nehmen uns fest vor uns bald wieder zu sehen. Es gibt schon einige Vorschläge für Treffen in den jeweiligen Universitätsstädten.  kerzenschein




  • Voller Wehmut schlugen wir ein letztes Mal unsere Augen in Neunussberg auf. Um 8 Uhr erschienen Mandy, Corinna und Herr Fleckenstein, um sich zu verabschieden.
    Evaluation abschlussbild
    Auch wir haben uns mit einem kleinen Geschenk erkenntlich gezeigt - in den letzten Tagen wurde fleißig an dem "Exzellenten Magazin" gefeilt. Diesem hat es weder an Back-, Sport-, Reisetipps noch an Horoskop, Rätsel und Kleinanzeigen gefehlt.
    last Breakfast
    Gemeinsam posierten wir noch einmal für die Chamer Zeitung und danach gab es ein letztes gemeinsames Frühstück. Richtig schön bayrisch mit Brezeln, Weißbier und Weißwürsten, die am vorigen Tag noch in letzter Minute beim Metzger geschossen wurden.

    Mit voll bepackten Autos ging es für die meisten in verschiedene Richtungen.
    volles Auto
    Hoffentlich sehen wir uns bald wieder.
    goodbye
    Im Namen aller kann ich bestätigen, es war ein exzellenter Sommer.

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