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Exzellenter Sommer 2015

vom 01.08.2015 bis zum 31.08.2018 waren 22 Studenten aus ganz Deutschland bei uns im Bayerischen Wald um an dem Projekt der Landarztmacher teilzunehmen.
 

Hier sind Auszüge aus den Tagebüchern der Studenten

(auf die Punkte unten drücken um zwischen den einzelnen Tagen zu wechseln)
  • Die Ankunft im Bayerischen Wald

    Voller Vorfreude machten wir uns am Sonntag auf den Weg zum BLSV Sportcamp.  Teambuilding stand auf dem Plan, um unsere Mitstudenten kennenzulernen.

    Nach einer kurzen Einleitung durch unsere beiden Einweiser ging es auch schon hoch auf die Kletterwand, die sich unter dem Bogen einer Brücke befand, was sehr spektakulär war. 
         
    Anschließend mussten wir uns an dem Teamwall beweisen. Alle mussten ohne Hilfsmittel über eine 4m hohe Mauer, aber gemeinsam haben wir uns mit aller Kraft darüber gebracht.
    Nach einer kurzen Stärkung fuhren wir los zur Kanutour, womit keiner von uns gerechnet hat und somit auch keine Wechselkleider dabei hatte. Dennoch war keiner davor gefeit, nass zu werden ;). 

    Wir durften knapp 2 h die wundervolle Natur auf dem Regen genießen, wobei der Wasserstand sehr niedrig war und manche Kanus auch öfters auf Grund aufliefen. Aber als echter Gentleman lässt Mann die Dame ins Wasser steigen und das Kanu anschieben ;)   

    Abends waren wir dann wieder im Sportcamp und haben zusammen mit den Betreuern gegrillt und den Tag noch kurz ausklingen lassen, ehe es weiter zur Bayerwaldakademie ging, wo wir eine Einführung in das Programm “Exzellenter Sommer” bekamen. Ärzte und Pflegedienstleitung waren auch anwesend, sodass ein erster persönlicher Kontakt geknüpft werden konnte und man noch letzte Fragen klärte. 
    Insgesamt hatten wir einen sehr schönen ersten Tag hier im Bayerwald. Wir freuen uns jetzt schon auf die weiteren Tage hier und können es kaum erwarten, den Bayerwald in seiner Gänze kennenzulernen.
    all tght
    Ankunft
  • Die ersten Tage - jetzt gehts los

    Montag – unser erster richtiger Tag im Praktikum.
    Nach Teambuilding, Mutproben und dem ersten Willkommensgrillen gestern geht es jetzt also richtig los.
    Was heißt richtig – für uns Pflegepraktikanten „erst“ um 8 Uhr, die nächsten Tage wird es mit 6 Uhr ein kleines bisschen früher.
    Also erstmal zusammen gefrühstückt und uns mit Kaffee auf den Tag vorbereitet – los geht’s, für die rote Polo-Fraktion nach Zwiesel.
    Nach einem herzlichen Willkommen und etwas zu viel herzlichem Bayrisch für den Ein oder Anderen geht es endlich los. Unsere Mission: Ein bisschen Sonne auf die Stationen bringen mit unseren gelben Kitteln.
    Da wir erst recht spät auf Station ankommen, ist der größte Teil der praktischen Arbeit schon getan und ich bekomme noch nicht sehr viel zu sehen, da es jetzt an’s Protokollieren geht.
    Aber ich bin gespannt auf die nächsten Tage und nachdem das Glück beim Umziehen wieder auf meiner Seite war und ich nicht erwischt wurde (unsere Umkleidekabine ist der Wäscheraum – Spindmangel ;-)) geht es mit allen gemeinsam ab zurück in die Akademie und gleich darauf in’s Freibad in Regen.

    GemeinsamesEssenkleinWunderbar leer, „weiches“ Wasser wie der eine oder andere begeistert berichtet und sich gleich 5mal abduscht, ein Beachvolleyballfeld, Sea-World-Feeling durch „Bugaugen“ im Sprungbecken, eine Rutsche und eine Wasserspinne für die Junggebliebenen unter uns – kurz gesagt ein Traum. Hier sind wir sicher nicht das letzte Mal.
    Und den Drill-Instructor für angebrachtes Benehmen gibt es als Bonus obendrauf.
    In Bayrisch. Niederbayern-Bayrisch. Urlaubsfeeling pur!

    Da ein paar der Hausarztfamulanten heute Ihren längsten Tag haben, kochen hauptsächlich wir aus der Klinik abends für alle – Spaghetti Pomodoro im Riesentopf.
    Übervoll und überglücklich sinken wir alle nach einer Runde „Privacy“- das Kennenlernspiel der anderen Art – in unser Bett, da es morgen wieder früh raus geht.
    Ca. 4.30 Uhr für uns Pflegepraktikanten………..
  • Dienstag, 04.08.15

    Heute fängt der Tag für uns Pflegepraktikanten schon sehr früh an, da ab heute die Schicht immer um 6 beginnt. Nach der Übergabe gehe ich mit 2 Schwestern die morgendliche Runde und helfe beim Waschen der Patienten, Betten machen und Temperatur messen fleißig mit. Viele Patienten sind ziemlich selbstständig, aber ein paar brauchen unsere Hilfe bei der Körperpflege. 

    Später am Vormittag werde ich losgeschickt, um einige Betten in den Keller zu fahren und frische wieder mit hoch zu bringen, weil viele Patienten entlassen worden sind. So einfach, wie es aussieht, ist diese Arbeit nicht. Die Betten sind oft schlecht beweglich und die Aufzugtür bleibt nicht gerade lange offen, sodass es am Anfang eine Herausforderung war. Da ich über den Tag verteilt aber häufig Betten fahren muss, geht es gegen Ende schon etwas besser. 

    Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Diese Zeit nutze ich, um mich zu entspannen und etwas Schlaf nachzuholen. Das frühe Aufstehen ist doch ziemlich anstrengend.

    Am Abend kommt Dr. Blank vorbei, um mit uns über Wissensmanagement und Informationsbeschaffung zu reden. Er hält einen spannenden Vortrag, in dem er interessante Fragen aufwirft (z.B. „Darf eine Oma ihr neugeborenes Enkelkind besuchen, wenn sie gerade einen Herpes hat?“) und hat viele Tipps parat, welche Seiten sich besonders zur Informationssuche eignen. Die beste scheint uptodateonline.com zu sein. Hier findet man Antworten auf diverse Fragestellungen, die auf aktueller evidenzbasierter Medizin beruhen. Die Cochrane Library ist auch eine gute Adresse, um an aktuelle Reviews zu kommen. Möchte man sich über ein neues (oder auch bereits bekanntes) Arzneimittel informieren, eignet sich das Arznei-Telegramm. Durch den Vortrag wird deutlich, wie wichtig es als Arzt ist, sich ständig auf dem Laufenden zu halten und über die angewandten Medikamente und Behandlungsmethoden genau Bescheid zu wissen. Natürlich steckt sehr viel Arbeit und Zeitaufwand dahinter, allerdings profitieren die Patienten bestimmt davon. Doch auch dafür hat Dr. Blank eine Art Lösung parat: man tut sich einfach mit mehreren Ärzten zusammen, trifft sich regelmäßig und bespricht Fragen, die im Arbeitsalltag aufkommen. Er sensibilisiert uns auch dafür, dass manche Fragen recht einfach erscheinen, man die Antwort aber doch nicht immer sofort kennt. 

    Nach dem Vortrag besprechen wir noch unsere Erfahrungen der ersten beiden Arbeitstage. Die Famulanten sind ziemlich zufrieden und sehr begeistert von ihrer Arbeit. Bei den Pflegepraktikanten ist die Stimmung  stark abhängig von der jeweiligen Station. Im Großen und Ganzen ist das Feedback aber positiv und wir sind sehr gespannt, was uns in den nächsten Wochen noch alles erwartet.
  • Mittwoch, der 05.08.15

    Heute machten wir uns um 6:45 zu unserem dritten Famulaturtag im Zwiesler Krankenhaus auf. Auf dem Programm stand Blutabnehmen üben (ich bin schon ein kleines bisschen stolz über meine vier erfolgreichen Blutabnahmen;)) , die morgendliche Röntgenbesprechung und Patienten für unser erstes Peer-Teaching suchen. Heute ist vielleicht auch ein entscheidender Tag in meiner Arztkarriere gewesen. Ein Arzt auf meiner Station hat mir nämlich vorhergesagt, dass ich später mal Herzchirurgin oder Anästhesistin werde. Da bin ich mal gespannt ob sich das in der Zukunft bewahrheiten wird ;)

    Mittags ging es dann ab nach Viechtach zu unserem Sonokurs. Bevor wir unsere Bäuche mit Gel einschmieren konnten mussten wir aber erst den weiten Weg von Zwiesel nach UltrashallkleinViechtach auf uns nehmen. Nach knapp einer Stunde, ein paar Verirrungen und netten Passanten, die uns den Weg zeigten, kamen wir im Viechtacher Krankenhaus an und waren schon sehr gespannt auf unseren anstehenden Kurs. Nach einer kurzen Präsentation lernten wir dann zum Beispiel die "Walflosse", das "Auge" und die "Augenbraue" zu schallen, entdeckten ein paar Zysten und waren überrascht, wie groß bei manchen von uns die Blase ist. Wir ließen unserer Kreativität freien Lauf und schallten die Speiseröhre beim Kekse essen und Apfelsaft trinken. Dass man im Liegen lieber nichts trinken soll habe ich heute zu Genüge gelernt ;) Der Sonokurs war ein voller Erfolg. Ich fand es toll endlich mal etwas mehr auf dem Ultraschallbild erkennen zu können, grau-schwarze Strukturen bestimmten Organen und Gefäßen zuordnen zu können und zu wissen, wie man den Ultraschallkopf hält, um zum Beispiel das Herz oder die Nieren am besten darstellen zu können. Ein Patient mit Gallensteinen hat sich uns zur Verfügung gestellt. An ihm konnten wir gleich unsere neu erlernten Fähigkeiten erproben. Am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf den Heimweg zur Bayerwald-Akademie und ließen den Abend ruhig ausklingen.
  • Mittwoch der 06.08.15

    Ein trockenes Laugenbrezel vom Vortag, ein Apfel und Leitungswasser statt Müsli/ Brot und Milchkaffee... Beim Frühstück mussten wir heute ein wenig improvisieren - Küche und Speisesaal waren durch ein Missverständnis in der Frühe abgeschlossen. Wie sehr habe ich mich über den Kaffee am Morgen in der Praxis gefreut, den mir die freundlichen Arzthelferinnen anboten. 

    Der Vormittag in der Praxis war wie auch an den anderen Tagen unheimlich spannend. Eine bunte Mischung von Patienten mit den verschiedensten Persönlichkeiten, Altersklassen, Beschwerden und Sorgen - vom hartnäckigen Reizhusten, Dornwarzen, Depressionen, Schnittwunden, Infekten und Schulterschmerzen, Analekzeme bis über Impfungen, Check-up Untersuchungen. Mittlerweile darf ich die Patienten vorab alleine anamnestizieren und untersuchen, bevor einer der Ärzte einen "zweiten Blick" auf die von mir vorgestellten Patienten wirft, mit mir bespricht und nachuntersucht. Mir macht es unheimlich viel Spaß, direkt mit und am Patienten zu arbeiten, sich zusammen mit dem Patienten das Krankheitsbild zu erarbeiten und die für den einzelnen Patienten "besten" Therapiemöglichkeiten zu finden und abzustimmen. Es dauert sicherlich noch, bis ich alle gefährlich anwendbaren Verläufe im Kopf habe; aber ich merke, wie ich zunehmend differentialdiagnostisch denke und mich nicht direkt von "Häufiges ist häufig" bei der Diagnosenstellung verleiten lasse.
    Wenn ich gerade keinen eigenen Patienten untersuche, laufe ich bei einem der beiden Ärzte mit. Alleine durch das Zuhören beim Arzt-Patientengespräch habe ich in den ersten Tagen viel gelernt und ich bin begeistert, wie die beiden Ärzte mit den Patienten auf Augenhöhe kommunizieren, über Krankheiten und Nebenwirkungen von Medikamenten aufklären, ohne zu beunruhigen. Sorgenfalten oder großen Fragezeichen beim Verlassen der Praxis wird man sicherlich bei den wenigsten Patienten sehen. 
    Nach einer kurzen Teamsitzung am Mittag geht es mit einer Skype- Besprechung mit einer anderer Gemeinschaftspraxis weiter. Heutiges Thema: akuter Knieschmerz. Eine Stunde lang gehen wir zusammen strukturiert die verschiedensten Ursachen und Therapiemöglichkeiten von akutem Knieschmerz durch. Den Austausch zwischen Ärzten und Studierenden empfinde ich auf Augenhöhe und wertschätzend, wir ergänzen uns gegenseitig beim Versuch, einen breit gefächerten Überblick über die einzelnen Differentialdiagnosen zusammenzustellen. Spannend ist auch der Austausch über die teilweise unterschiedlichen Therapiemethoden. 

    Direkt im Anschluss geht es weiter in das Krankenhaus Viechtach zum Peer-Teaching. Zusammen gehen wir in der Kleingruppe einen außergewöhnlichen Laborbefund einer Patientin durch und erarbeiten uns hierzu gemeinsam Pathophysiologie, Therapieoptionen und überprüfen bisherigen therapeutischen Maßnahmen, die angeordnet wurden. Die Zeit vergeht wie im Fluge und für die noch eigentlich geplante Patientenvorstellung bleibt nur wenig Zeit. So beschränken wir uns darauf, nur noch bei einem Patienten mit Leberzirrhose die verschiedenen Leberhautzeichen zu untersuchen. 

    Beim gemeinsamen Kochen und Essen am Abend tauschen wir uns untereinander über unseren Tag aus; es wird viel erzählt und gelacht, bis es dunkel ist. Ein schöner Abend!
  • Freitag der 7.8.2015

    Heute begann der letzte Tag für uns Pflegepraktikanten auf der normalen Station, das hieß vorerst das Letzte mal um 4.40 Uhr aufstehen. Nach der normalen 30-minütigen Fahrt, durch noch im Nebel liegende Bayrische Landschaft, waren wir dann am Viechtacher Krankenhaus angekommen. Dort begann für jeden ein normaler Stationstag. Nachdem alle Patienten gewaschen, versorgt und gelagert worden und der ein oder andere von uns auch Fäden ziehen oder mit den Ärzten rumgehen durfte um Blut abzunehmen, endete der Dienst dann in der gemeinsamen Mittagspause um 12.30 Uhr in der Personalkantine. Besonders schön war, das Dr. Jana Riedel auch wieder anwesend war und man direkt mit ihr besprechen konnte, was an dem Tag gut oder schlecht gelaufen war und sie sich im Anschluss auch direkt um die Probleme kümmerte. 

    Nach einer etwas gehetzten Pause mussten wir schon wieder ins Auto springen und nach Zwiesel ins zweite Kreiskrankenhaus düsen, da dort der Naht- und Injektionskurs stattfand, den wir zum Teil selbst mitorganisiert hatten. Nach einem labyrinthartig ausgeschilderten Weg durch das uns unbekannte Krankenhaus, hatten wir dann auch endlich den Konferenzraum erreicht und betraten als letzte den Raum, auf dessen breiten Tisch schon für jeden Teilnehmer ein Schweinefuß und Nähbesteck bereit lagen. 

    Nahtkurs5Nachdem alle mit Getränken versorgt worden waren, konnten wir anfangen. Als erstes stellten sich die zwei Hauptorganisatoren Lisa und Alex vor, die im letzen Jahr selber am Program teilgenommen haben, und denen es so gut gefallen hat, dass sie noch mal als Tutor wieder gekommen sind. Dann übernahmen wir Pflegepraktikanten die Einführung zum Seminar mit dem Schwerpunkt auf das Verhalten im OP, das Anziehen von OP-Kleidung und das notwendige Nahtmaterial. Anschließend ging es auch schon los, unter Anleitung von Lisa und Alex. War das anfängliche Knotenmachen mit dicken Stricken ums eigene Bein noch einfach, so wurde es doch schon etwas kniffliger, als es um das Nähen mit Nadelhalter und anatomischer Pinzette am Schweinefuß ging. Aber allen hat es echt viel Spaß gemacht und nach anfänglichen kleinen Fehlern, konnte am Ende des Kurses jeder ein paar ordendtliche Nähte vorweisen. 

    Um 18.00 Uhr war der Kurs dann zu Ende und nach gemeinschaftlichem Aufräumen fuhren wir wieder echt erschöpft zurück zur Bayernwald Akademie. Der Abend klang dann im wahrsten Sinne noch schön aus, da wir 2 Gitarren und ein Cachon mitgebracht hatten und draußen im Freien (da es tagsüber die ganze Zeit ca. 30°C, war es auch abends noch echt angenehm) zusammen musizierten und sämtliche bekannte Lagerfeuerlieder zusammen sangen. Somit kam wieder einmal richtige Jugendfreizeitstimmung auf und der Abend wurde etwas später. Morgen geht es dann um 9.00 Uhr auf zum Arber, um auf den Berg zu wandern.
  • Samstag den 8.8.2015

    Am Samstag hieß es ausschlafen bis acht und dann ab in die Wanderschuhe und in die Autos, denn Martin Mülller erwartete uns schon um halb zehn am Großen Arber See. Die Route wurde ein paar Tage vorher wie folgt beschrieben:

    „ wir wandern dann links vom See den alten 5er Wanderweg durch die Seewand, zum Arbergipfel, dann über den Brozeitfelsen zur Arberebene dann zum kleinen See (Mittagspause, Einkehrmöglichkeit) und dann wieder hoch zum kleinen Arber und runter zur Chamer Hütte (...) dann nochmal rüber zum Wagnerkopf dort ist eine Abseilaktion geplant, dann zur Hütte und Abendessen, etc...“

    Gesagt, getan. Der erste Anstieg auf den Arbergipfel war anstrengend, doch dank regelmäßiger Verpflegung durch Brombersträucher, konnten noch letzte Reserven mobilisiert werden. Am Gipfel angekommen, wurde dann die Gitarre ausgepackt und ein Ständchen gesungen, was den ein oder anderen Gipfelstürmer wohl vergraulte. Wir allerdings waren wieder motiviert und machten uns auf den Weg zum Mittagessen. Auch zwei medizinisch sehr interessante Fälle möchte ich euch an der Stelle nicht vorenthalten. Die erste, die in den Büchern noch nicht beschrieben wurde ist eine sogenannte Frischluftvergiftung. Diese Krankheit kommt überwiegend bei Personen vor, die die Wälder und die Höhen nicht gewöhnt sind. Bis jetzt wird eine Behandlung mit gewöhnlichem Hopfen, wie es beispielsweise in Bier enthalten ist, empfohlen, wobei sich die offiziellen Leitlinien der JALACH (Junge angehende Landärzte auf der Chamer Hütte) ausschließlich auf empirische Studien beziehen.
    Der zweite Fall bestand in einer bläulichen Verfärbung der Lippen einer der JALACH Mitglieder. Der Fall stellte sich allerdings als sehr einfach heraus, da es sich bei der Verfärbung tatsächlich um Farbe handelte, nämlich die der Blaubeeren. 
    Nach so vielen anstrengenden Diagnosen der JALACH Mitglieder, hatte sich die Gruppe einen netten Ausklang des Abends verdient. 

    Insgesamt ein gelungenes Wochenende und ein großen Dank an Martin Müller!
    AusblickbeiderWanderunugklein
  • Sonntag, 09.08.2015:

    Heute wurden wir von Johannes (unserem „Ranger“) auf der Chamer-Hütte geweckt, damit wir pünktlich den Abstieg beginnen können, um nicht in die Mittagshitze zu kommen. Das war dann leider doch nicht ganz zu vermeiden … Nach dem Frühstück sind wir dann ca. 10 Uhr gestartet. Martin war heute nicht dabei, er hat den „Bergführer-Job“ an Johannes übergeben. Dann ging es also unter der Führung unseres neuen Rangers los, zuerst noch einmal auf den großen Arber und von dort dann an der Seilbahnstation vorbei ins Tal. Der Abstieg verlief sehr angenehm, jedoch haben wir noch einen kleinen Schlenker eingelegt, nachdem wir in die falsche Richtung abgebogen sind. Das haben wir zum Glück sehr schnell gemerkt und sind wieder auf den richtigen Weg gekommen. 

    Gegen 12 Uhr sind wir dann wieder an unserem Ausgangspunkt dem „Großen Arbersee“ angekommen, dort haben wir uns aufgeteilt: Ein Teil hat dort auf der Terrasse noch was gegessen, der Rest ist zur Akademie gefahren und hat unterwegs noch ein paar Pizzen mitgenommen. 

    Jetzt entspannen wir noch ein bisschen, eigentlich wollten wir ins Freibad, doch es gewittert nun. Mal sehen was der Nachmittag noch so bringt, vor allem werden wir uns erholen, damit wir fit in die neue Woche starten können. 

    Die erste Woche ist wie im Flug vergangen und wir fühlen uns alle sehr wohl und haben viel Spaß zusammen, z.B. beim gegenseitigen Blutabnehmen, zusammen Musizieren,…
    AusblickbeiderWanderunug2kleinAusblickbeiderWanderunugzurChamerHütteklein
  • Montag, 10.08.15

    7:15 Uhr – Start am Parkplatz. Zu dritt fahren wir los Richtung Teisnach. Auf dem Weg steige ich bei meiner chirurgisch-orthopädischen Praxis aus. Draußen auf der Terrasse wird noch ein Plausch mit den Angestellten und Ärzten gehalten – ein guter Einstieg in den Praxisalltag, um sich wieder an den bayrischen Klang zu gewöhnen. Es fällt mir nämlich auch nach einer Woche Eingewöhnungszeit bei manchen Patienten schwer, den Dialekt zu verstehen.

    Am Anfang des Tages kommen meist Patienten zur Kontrolle. Zum Beispiel nach OPs vergangener Wochen. Heute konnte ich wieder ein paar Fäden ziehen. Außerdem wird untersucht, ob verordnete Schuheinlagen richtig sitzen, ob Krankengymnastik oder Medikamente ihre Wirkung zeigen.

    Bald trudeln auch schon Patienten mit akuten Schmerzen ein – sehr häufig mit Knieschmerzen. Bei Erstuntersuchungen eines Leidens wird sehr häufig ein Röntgen angeordnet, welches direkt in der Praxis durchgeführt wird. Dabei lerne ich, in welchen Positionen der Patient oder seine Gliedmaßen sich befinden müssen, um Gelenkflächen oder bestimmte Knochen gut sichtbar zu machen.
    Am häufigsten sind arthrotische Veränderungen zu erkennen. Bei Arthrose wird der Knorpel abgenutzt, was mit Knochenauswüchsen und somit Gelenkspaltverschmälerungen Liedersingereinhergeht.
    Bei der Befundung der Röntgenbilder sage ich zuerst meinem Arzt, was ich sehe und bekomme dann eine Rückmeldung. Das macht total Spaß, da ich wirklich Tag um Tag mehr sehe.

    Am Nachmittag treffen wir uns beim Peer-Teaching in Viechtach. Dabei lernen wir von erfahrenen Famulanten, die durch das Erklären ihr Wissen vertiefen und festigen. Es herrscht immer eine lockere Atmosphäre. Diesmal wird theoretisch wiederholt, wie man das Herz auskultiert. Im Anschluss werden wir in das Abhorchen der Lunge eingeführt. Beides üben wir zunächst an uns selbst, um danach an Patienten zu üben. Die Atem- und Herzklopfgeräusche können wir bereits gut hören, an Rückschlüsse auf krankhafte Veränderungen ist aber noch nicht zu denken. Trotzdem werde ich demnächst häufiger zum Stethoskop greifen und üben – das ist die Hauptsache.

    Zum Abendbrot setzen wir uns wieder nach draußen und lassen den Tag in gemütlicher Runde Revue passieren und ausklingen.
  • Mittwoch, der 12.08.2015 - Vormittags

    6.00 Uhr: der Wecker klingelt. Behäbig kratze ich die letzten Gemüsereste aus meinen Augenwinkeln. Ich blinzele zu Anderl rüber. Dass wir uns in perfekter Vorbereitung auf den heute anstehenden Pressetermin Gurkenmasken am Vorabend aufgetragen hatten, konnte man nur noch anhand verklebter Kopfkissen und weißlich schimmernden Gesichtsfalten erahnen.

    6.30 Uhr: die Poren endgültig befreit geht es in den Speisesaal zu unseren Freunden, die leider nicht so schlau wie wir waren und mit abstehenden Haaren, tiefen Augenringen und glanzlosem Teint ihre Löffel annähernd gefühlslos in die vor ihnen stehenden Müsliberge schaufelten. Wenn sich dieses unprofessionelle Verhalten beim Fotoshooting mal nicht rächen sollte…

    7.00 Uhr: wie jeden Morgen führte uns Mareike mit ihrem roten Flitzer durch die kurvenreichen Straßen des Bayerwaldes und ihr gemächlicher - wenngleich sicherer - Fahrstil ließ unsere Augenlider für weitere 15 Minuten schwer werden. Unser Ziel sollte das KKH Zwiesel sein, welches wir um

    7.20 Uhr: erreichten, uns alsbald umzogen und schweren, schlurfenden Ganges durch die Türen der Chirurgischen Ambulanz stolperten. 

    7.30 Uhr: offizieller Beginn meiner Schicht, die aber mehr von Nikotin und Kaffee (natürlich nur seitens der Schwesternschaft) geprägt war, als von wilden Verbands- oder Gipsorgien. Dies sollte sich aber noch ändern im Laufe des Tages, wie wir am nächsten Tag berichtet bekamen.

    9.00 Uhr: die Sprechstunde von Chefarzt Dr. Blaha fing im vorderen Teil der Ambulanz an, zu welchem sich Svenja begab, während ich den hinteren Teil beackern durfte. Leider (oder sollte man gottseidank sagen?) gab es keine wirklichen Notfälle, so dass viele angemeldete oder aufzunehmende Patienten eintrudelten, die ohne Zeitdruck gemessen werden und sich der Blutabnahme unterziehen mussten. Zum Üben natürlich ideal.

    10.30 Uhr: der kleine Hunger meldete sich anfangs zaghaft und brachte kurze Zeit später auch seinen Bruder, den großen Hunger mit. Half nix, für Mittagessen zu früh, Svenja deutete schon einen Wechsel an und als ich mich auf den Weg zur chefärztlichen Sprechstunde machte, versuchte ich mich mit dem Gedanken zu trösten, dass mir bei all den proktologischen Krankheiten von denen Svenja mir bereits berichtete, der Appetit vergehen würde.

    12.00 Uhr: endlich Mittagessenszeit! Die Zeit in der Sprechstunde war zwar interessant, kam einem jedoch ungleich länger vor, da man effektiv nur neben dem Arzt stand (während dieser saß) und man nur zuhörte (während dieser redete). Aber die Zwieseler Krankenhaus Köche vermochten uns alle wieder mental wie körperlich aufzubauen, was auch dringend nötig war, denn es wartete schon…
  • Mittwoch, der 12.08. 2015 - Nachmittags

    13.00 Uhr: die groß angekündigte Pressekonferenz. Der eigentliche Grund warum wir alle hier mitmachten. Das Highlight dieses Projektes. Endlich Scheinwerferlicht, Bühnen, versierte Redenschwinger, Glamour und kostenloser Kuchen. Der Dresscode wurde weitgehend souverän von uns eingehalten und so saßen wir bald in einer illustren Runde zwischen den großen Persönlichkeiten, die das Arberland zu bieten hatte. Das Spiel mit der Kamera beherrschten wir perfekt und auch unsere Redner drückten sich meisterhaft eloquent aus, so wie es dieser Rahmen eben gebührte. 

    14.00 Uhr: die letzten Shots waren im Kasten, die DonauTV-Crew staunte nicht schlecht über unsere Professionalität und auch unser finanzieller Schirmherr, Markus König, lobte unsere Einstellung zu dem Projekt (die trotz all der hier beschriebenen Überspitztheit wirklich ehrlich gemeint war!).

    14.00 Uhr: vom Business-Outfit in die Sportkleidung; auch diesen Aspekt unseres Jetset-Lebens beherrschten wir perfekt und fanden uns alsbald vor den Garagentoren des Radsport Leitls wieder, wo wir mit Fahrrädern bestückt einen Ausritt in die unberührte Natur Zwiesels wagten. Dabei kam das Fahrradgeschäft unseren Wünschen insofern entgegen, als dass es für die Fitten unter uns topmoderne Mountainbikes gab und die Gebrechlichen und Schwachen mit E-Bikes in dem Glauben gelassen wurden, sie wären noch immer die Könige der Straße. Geführt wurden wir abermals von dem Experten der Region, Markus König, und wie es sich für einen guten Führer gehörte, führte er uns schnurstracks zum ersten Biergarten hinter der Waldgrenze. So manch eine aus dem Norden hatte da ihren historischen Moment, als sie zum ersten Mal in ihrem Leben einen Maßkrug ehrfürchtig gen Himmel strecken durfte (nachdem man ihr in vorherigen Therapiestunden schon erklärt hatte, dass eine Halbe keine Maß sei).

    17.00 Uhr: schweren Herzens mussten wir unserem Dampfbier Lebewohl sagen und traten die Rückreise an. Die gesetzlich vorgeschriebene Promillegrenze für Fahrradfahrten wurde auch eingehalten und so kamen wir ohne nennenswerte Zwischenfälle wieder beim Fahrradverleih an. Doch halt! Sagte ich eben „ohne nennenswerte Zwischenfälle“? Beim Durchzählen ereignete sich etwas, was jedem Klassenlehrer das Blut in den Adern gefrieren lässt: Es fehlten zwei Räder! Und damit nicht genug, auch die dazugehörigen Fahrer waren unauffindbar! Vom Schock getrieben waren wir kurz davor unsere hauseigenen Bundespolizisten zu rufen, aber Markus König bewahrte einen kühlen Kopf und sein Krisenmanagement zahlte sich wenige Minuten später aus: Die verschwundenen Personen tauchten munter wieder auf. Die Hintergründe sind bis heute ungeklärt.

    18.00 - 24.00 Uhr: ein ganz gewöhnlicher Abend in der Akademie. Die einen kochten, die anderen spielten und so manch einer überlegte sich, wie er seine Tagebuchabgabe möglichst unbemerkt nach hinten verschieben konnte … ;)

    Und wer den Beitrag von Donau TV sehen möchte: http://archiv.donautv.com/mediathek/video/projekt-landarztmacher-rezept-gegen-den-aerztemangel-im-laendlichen-raum/
  • Donnerstag der 13.08.2015

    Heute geht es wieder früh um 6:45 Uhr los nach Zwiesel. Mit dem Frühstück in der Hand steige ich in Stefans Auto. 

    Wir brausen Richtung Klinik davon und ich kommen rechtzeitig zum Blutabnehmen auf die Station. Nach der 
    Röntgenbesprechung nimmt mich der Oberarzt gleich mit in den OP. Heute darf ich das erste Mal bei einer 
    orthopädischen OP assistieren. Es steht eine Kniearthroskopie an. Der Oberarzt hat schon angekündigt, dass 
    heute eine Famulantin zum Assistieren vorbeikommt. Gespannt komme ich in den OP Saal und plötzlich fangen 
    alle an zu lachen. Einer der Anästhesisten sagt: "Na da wiegt ja ein Bein die Hälfte von dir". Ich lasse mich nicht 
    einschüchtern und gebe beim Beinhalten mein Bestes. Obwohl es extrem anstrengend ist das Bein des Patienten 
    in jegliche Richtung zu biegen und zu halten, lasse ich mir nichts anmerken und halte tapfer bis zum Ende 
    durch. Zur Belohnung darf ich am Ende noch eine kleine Wunde mit der Donati-Naht zunähen. 
    Zum Mittag gibt es wieder das in Zwiesel und Umgebung berühmte schmackhafte Mittagessen. Darauf freue ich 
    mich schon jeden Tag wie ein Honigkuchenpferd, wenn ich morgens in die Klinik komme. Heute stehen frisch 
    zubereitete Pfannkuchen auf dem Speiseplan. 

    Nach dem Mittagessen geht es schon los mit dem heutigen Peer Teaching. Heute bringen wir unseren vier Gelbhemdlern (unsere geliebten Pflegepraktikanten) die Knie- und 
    Hüftuntersuchung näher. Dafür treffen wir uns im Konferenzraum des Zwiesler Krankenhaus, wo wir uns aus Tischen eine provisorische Liege bauen. Anschließend an einen kurzen Theorieteil werden Lachmann, Schubladen, Pivot-Shift-Test und Valgus-Varus-Stresstest aneinander ausprobiert. Nachdem bei fast allen völlige Knie und Hüftgesundheit festgestellt wurde, haben wir viel Spaß bei der Untersuchung von Julians tanzender Patella.

    Erschöpft vom langen Arbeitstag steigen wir nach dem Peer Teaching wieder in Stefans weißen Skoda und düsen nach Hause. In den letzten Tagen haben wir schon so viel unternommen, daher ist heute ein entspannter Spieleabend in der Akademie angesagt. Mareike packt TABU aus und wir sind fast nur am lachen bei den witzigen Erläuterungen für die Begriffe. 

    Da ich mir heute mal wieder fest vorgenommen habe früh schlafen zu gehen, begebe ich mich Richtung Zimmer, doch am Gang treffe ich auf die Christine, mit der ich bereits mehrere Nächte zuvor unsere Mitternachtsgangpartys hatte. Heute wird's wohl wieder nichts mit dem frühen schlafen gehen... Aber jetzt habe ich es doch noch in mein Bett geschafft. Dann mal Gute Nacht, lieber Bayerwald ;)
  • Tagebucheintrag für Freitag, den 14.8.2015

    Freitag!!! Noch ein letztes Mal für die Woche um 6:20 h aus dem Bett quälen und rein ins Arbeitsvergnügen. Die größte Herausforderung am Tag war wie immer bei der Morgenbesprechung im Chefarztzimmer wachzubleiben - mit einem Haufen von Leuten, viel zu wenig Luft bei gefühlten 40 Grad und einem Hauch chronischen Schlafdefizits. Also ehrlich jetzt, mir sind so oft dabei schon halb die Augen zugefallen, das ist echt der Wahnsinn! Na ja, beim Blut abnehmen und Braunülen legen wird man danach immer gleich viel wacher und generell immer ein bisschen sicherer. Sonst war im Krankenhaus nicht so viel besonderes heute,  ich durfte wieder in „meinem“ Zimmer die Minivisite machen, was ich ziemlich super finde, nochmal die anderen Kurven vor und nach der Visite durchgehen und so die ein oder andere Kleinigkeit. Ein ganz normaler Arbeitstag einfach, den ich aber eigentlich echt ziemlich mag, weil es Spaß macht mit bisschen Routine und gechillten Ärzten durch den Tag zu gehen.

    Nachmittags ging's dann auf zum Seminar „Umgang mit dem depressiven Patienten“. Eigentlich ein eher schlechtes Thema für 'nen Freitagnachmittag. :-) Aber es war dann doch angenehm, weil wir zuerst ein paar Gruppen hatten, in denen wir grundlegende Fakten zu Depressionen erarbeitet haben und anschließend noch mit einem Arzt ein paar Fallbeispiele, die wir schon selber mit depressiven Patienten erlebt haben, durchsprechen konnten. Voll interessant, was andere im Arbeitsalltag mit ihren Patienten so erleben und wie unterschiedlich die Meinungen teilweise über den Umgang mit Patienten sind! Auf jeden Fall echt ein spannendes Thema! Aber wenn es dann mal so weit ist und gegen Ende nur noch Wortmeldungen kommen wie „Was?! Ich hab grad echt nicht verstanden, was du da gesagt hast...“, dann ist halt doch irgendwie Wochenende angesagt.

    Direkt nach dem Seminar ging es dann für ein paar von uns nach Prag. Vorher noch kurz in der Akademie ein kleiner Boxenstopp, um das nervige, aber doch hilfreiche Navi zu holen und los ging's. Die Fahrt wurde unterhaltsamer durch einen Passauer Verfolger, der fast bis Prag mal hinter uns mal vor uns fuhr, mit einem Bericht über ein Känguru, das den Namen von einem unserer Mitreisenden trug und einem unfähigen „Apfelausdemfensterschmeißmädchen“. Irgendwann lagen alle nur noch irgendwie so übereinander, dass nicht mehr so ganz klar war, welches Bein jetzt wem gehört.

    Im Prager Parkhaus angekommen war die erste Hürde einen Parkplatz zu finden, der NICHT für irgendwas oder irgendjemanden reserviert war. Zum Leidwesen mancher Reisender wurde dann die Wanderung zu Hostel Nummer 1 angetreten. Hostel Nummer 2 musste erst noch gefunden werden – und zwar für die, die sich erst am selben Morgen dazu entschlossen hatten, mitzufahren. :-) Nach ein paar abgeklapperten Hostels wurde das perfekte Hostel inclusive Klimaanlage gefunden, in dem es zur Begrüßung Prager Wässerchen gab und in dem sich der Mensch am PC darüber amüsierte, dass wir ihm fast das Doppelte gezahlt hätten. Wie der Abend dann weiter verlief erzählt der nächste Tagebucheintrag.
  • Tagebucheintrag  15.08.2015

    Für 5 aus unserer Gruppe beginnt der Tag fernab vom Bayrischen Wald, auch wenn es uns natürlich sehr schwer fällt den idyllischen Flecken zu verlassen. So lockt uns doch Prag und ein Geburtstag, der gebührend gefeiert werden muss. Deshalb stehen wir um kurz nach 12 in irgendeinem Pragschen Pub und übertönen die Ohrengeräusch-induzierende laute Musik mit einem "Zum Geburtstag viel Glück" Liedstück. Helium Luftballone,  schöne Tanzmusik und Hooters versüßen uns den Abend, wobei  letztere eher damit beschäftigt sind uns rauszuschmeißen, da sie schon seit 40 Minuten geschlossen haben. Ziemlich erschöpft fallen wir dann alle in unsere Betten, wobei die einen sich über eine Klimaanlage freuen dürfen, die anderen nicht.  Irgendwann spielten wir dann auch noch Gitarre und es ist durchaus eine interessante Erfahrung in einem mixed bedroom mit fünf lautstark atmenden Männern zu nächtigen.
    Ein paar Stunden später sind wir dann in einem Zustand, der ausgeruht recht nahe kommt... und sammeln weitere Eindrücke von Prag. Eine wunderschöne Innenstadt, viele fertige Leute und lauter Männer in extravaganten Kleidern, High Heels und alles ist bunt. Wir finden uns inmitten einer Demo gegen jegliche Art von Homophobie wieder. Mittags nehmen wir dann an einer kostenlosen Stadtführung teil, die absolut empfehlenswert ist. Dave, unser Guide mit der beeindruckenden Vene Jugularis, hat uns zweieinhalb Stunden lang super unterhalten.  Im Anschluss spazieren wir dann noch an der Moldau und freuen uns, dass wenigstens einer von uns 5 Orientierung hat (die im Laufe des Abends aber leider auch verschwindet...). Danach gibts was zu Essen und der Kampf mit den Kronen und der Umrechnung in Euro beginnt aufs Neue.  Schließlich gehts zum Pub Crawl. Für alle Unwissenden: sehr empfehlenswert, vorallem als Gruppe... und alle Wissenden werden eventuell im Laufe des Abends ebenfalls zu Unwissenden...Tja so ging die Tour dann los und als Tipp für alle: immer schauen wo man hintritt! Wir hatte so Menschen in roten T-Shirts um uns, die für die richtige Gruppendynamik sorgte, sprich dafür, dass alle in die richtige Richtung liefen und wir gemeinsam die 3 verschiedenen Pubs fanden. Dort weilten wir dann ein Weilchen in nettem Beisammensein und erfreuten uns an dem ein oder anderen Bier oder Absinth (schmeckt nach Hustensaft, manche mögens...) und schließlich landeten wir dann in einem Club mit 5 Ebenen, für alle die als Grundlage auch nur einen halben Salat haben oder einfach hungrig sind gibts da noch einen Döner gleich nebenan. 
    Es war ein sehr unterhaltsamer Abend und ein etwas längerer Heimweg.
  • Tagebuch zum 16.08.15

    Heute bin ich, Stefan Felbermeir, an der Reihe den Tagebucheintrag vom 16.08.15 zu schreiben. Ich studiere Humanmedizin im 8. Semester in Regensburg und absolviere hier im Bayrischen Wald meine Famulatur in der Chirurgie in Zwiesel.

    Der 16.08.15 begann mit der Heimfahrt um 00:10 vom Gäubodenfest in Straubing zur Bayerwaldakademie in Weißenstein. Hier kamen wir dann auch kurz nach 1 Uhr nachts an und nach diesem lustigen Ausflug zu einem der größten Volksfeste Bayerns war jeder froh in sein Bett zu kommen. Um 9 Uhr in der Früh läutete dann aber auch schon wieder mein Wecker, da wir noch einen ereignisreichen Tag vor uns hatten. Um 10 Uhr war nämlich der nächste Termin in Viechtach angesetzt, wo wir zu einer Kanutour auf dem Regen zum Höllsteinstausee verabredet waren. Da ein Teil der Gruppe über das Wochenende nach Prag gefahren und ein anderer Tag erkältet war bzw. spürte, dass sich eine Erkältung anbahnte, gelangten wir in einer leicht reduzierten Gruppenstärke an den Treffpunkt und wurden hier sofort von einem sehr netten Bootsverleiher begrüßt. Nach einer kurzen Einweisung zur Route ging es dann auch sehr schnell in kleinen und sehr wendigen Kajaks auf den Fluss. Der Regen hatte gefühlte 25°C was nach den Temperaturabfall über Nacht wirklich traumhaft war. Trotz eines kleines Regenschauers und des „Katers“ mancher Teilnehmer konnten wir die Strecke, die mit 3 Stunden veranschlagt war, in 2 ½ Stunden bewältigen.

    KanukleinAm Ziel angekommen, genossen wir noch beim Warten auf den Bootsverleih eine Tasse Kaffee.
    Die gewonnene Zeit konnten wir aber auch gut gebrauchen, da ja noch ein wichtiger Termin anstand, nämlich die „Halbzeitfeier“, zu der viele Ärzte und Pflegekräfte und alle weiteren Beteiligten vom „Exzellenten Sommer“ eingeladen waren. Dazu wurden besonders von unseren fleißigen Mädchen Salate gezaubert und zwar nicht nur 08/15-Salate, sondern auch zum Beispiel ein Couscoussalat, frisch gebackenes Brot und neben dem Grillfleisch wurden auch sehr viele vegetarische Grillspezialitäten vorbereitet. Ich persönlich übernahm die erste Schicht am Grill und versuchte, dass das Grillbuffet immer reichlich mit frisch Gegrilltem bestückt war, was durch den tollen Gasgrill der Bayerwaldakademie auch super geklappt hat. Nach reichlich Essen und einem netten Plausch mit den eingeladenen Gästen endete der offizielle Teil des Abend so gegen 22 Uhr und das Abspülen und Aufräumen der Küche stand auf dem Plan. Viele fleißige Hände schaffen aber auch sehr viel und so war es auch rasch erledigt und jeder konnte bald ins Bett gehen oder mit den Lieben daheim telefonieren. So war der Tag auch schon wieder vorbei, denn wie so oft geht es immer schneller als erwartet, wenn man einen vollen Terminplan hat. Morgen heißt es wieder: die Arbeit ruft und der Wecker klingelt früh;) Doch ich freue mich auch schon darauf, da ich morgen die Station wechsele und so bestimmt wieder viel Neues lernen und erleben werde.
  • Tagebuch zum 16.08.15

    Heute bin ich, Stefan Felbermeir, an der Reihe den Tagebucheintrag vom 16.08.15 zu schreiben. Ich studiere Humanmedizin im 8. Semester in Regensburg und absolviere hier im Bayrischen Wald meine Famulatur in der Chirurgie in Zwiesel.

    Der 16.08.15 begann mit der Heimfahrt um 00:10 vom Gäubodenfest in Straubing zur Bayerwaldakademie in Weißenstein. Hier kamen wir dann auch kurz nach 1 Uhr nachts an und nach diesem lustigen Ausflug zu einem der größten Volksfeste Bayerns war jeder froh in sein Bett zu kommen. Um 9 Uhr in der Früh läutete dann aber auch schon wieder mein Wecker, da wir noch einen ereignisreichen Tag vor uns hatten. Um 10 Uhr war nämlich der nächste Termin in Viechtach angesetzt, wo wir zu einer Kanutour auf dem Regen zum Höllsteinstausee verabredet waren. Da ein Teil der Gruppe über das Wochenende nach Prag gefahren und ein anderer Tag erkältet war bzw. spürte, dass sich eine Erkältung anbahnte, gelangten wir in einer leicht reduzierten Gruppenstärke an den Treffpunkt und wurden hier sofort von einem sehr netten Bootsverleiher begrüßt. Nach einer kurzen Einweisung zur Route ging es dann auch sehr schnell in kleinen und sehr wendigen Kajaks auf den Fluss. Der Regen hatte gefühlte 25°C was nach den Temperaturabfall über Nacht wirklich traumhaft war. Trotz eines kleines Regenschauers und des „Katers“ mancher Teilnehmer konnten wir die Strecke, die mit 3 Stunden veranschlagt war, in 2 ½ Stunden bewältigen.

    KanukleinAm Ziel angekommen, genossen wir noch beim Warten auf den Bootsverleih eine Tasse Kaffee.
    Die gewonnene Zeit konnten wir aber auch gut gebrauchen, da ja noch ein wichtiger Termin anstand, nämlich die „Halbzeitfeier“, zu der viele Ärzte und Pflegekräfte und alle weiteren Beteiligten vom „Exzellenten Sommer“ eingeladen waren. Dazu wurden besonders von unseren fleißigen Mädchen Salate gezaubert und zwar nicht nur 08/15-Salate, sondern auch zum Beispiel ein Couscoussalat, frisch gebackenes Brot und neben dem Grillfleisch wurden auch sehr viele vegetarische Grillspezialitäten vorbereitet. Ich persönlich übernahm die erste Schicht am Grill und versuchte, dass das Grillbuffet immer reichlich mit frisch Gegrilltem bestückt war, was durch den tollen Gasgrill der Bayerwaldakademie auch super geklappt hat. Nach reichlich Essen und einem netten Plausch mit den eingeladenen Gästen endete der offizielle Teil des Abend so gegen 22 Uhr und das Abspülen und Aufräumen der Küche stand auf dem Plan. Viele fleißige Hände schaffen aber auch sehr viel und so war es auch rasch erledigt und jeder konnte bald ins Bett gehen oder mit den Lieben daheim telefonieren. So war der Tag auch schon wieder vorbei, denn wie so oft geht es immer schneller als erwartet, wenn man einen vollen Terminplan hat. Morgen heißt es wieder: die Arbeit ruft und der Wecker klingelt früh;) Doch ich freue mich auch schon darauf, da ich morgen die Station wechsele und so bestimmt wieder viel Neues lernen und erleben werde.
  • Montag, der 17.08.2015

    Der Wecker klingelt um 6:15 Uhr. In Anbetracht der gestrigen Halbzeitfeier eine kriminelle Zeit auf geweckt zu werden, aber huift ja nix: Let´s get it started!

    Die gemeinsame Fahrt nach Viechtach und der Radio lässt einen langsam wach werden. So das wir um 7:30 einigermaßen fit aussehend auf Station stehen. Für mich ist es diese Woche die Intensiv. Ich konnte ohne Probleme eine Woche meine Innere-Station als Famulant verlassen um ein bisschen bei den Anästhesisten rein zu schnuppern. Da auf der IST heute aber nicht viel los ist werde ich einfach mit in den OP genommen – alles ganz locker und unkompliziert, der große Vorteil eines kleinen Hauses. Im grünen Outfit mit Mundschutz und Haube werde ich auch gleich auf den Patienten los gelassen. Schon mal eine Larynx-Maske geschoben? Magst du einleiten? Fragen sind immer willkommen und werden in Ruhe beantwortet. Endlich verstehe ich mal eine Narkose Maschine komplett! Sobald die Narkose ohne Komplikationen läuft werde ich in den Aufwachraum geschickt. Ich soll mir einen Plexus-Block anschauen, das sei für mich sicher spannender… wie gesagt, ein kleines Haus. 

    Parallel zur normalen Famulatur habe ich einen NEF-Piepser bekommen. Falls was passiert nimmt mich der im KH stationierte Notarzt einfach mit. Und heute meldet er sich sogar: Meldebild Herzinfarkt. Wir fahren in etwas waghalsigem Tempo durch 3, 4 Dörfer und kommen wenig später bei der 78 Jährigen Patientin an. Die Schulterschmerzen die die Leitstelle als Herzinfarkt gedeutet haben entpuppen sich aber schnell als Überlastungsarthralgie bei Krückengebrauch. Wir ziehen wieder ab.

    Am Nachmittag haben wir Peer-Teaching zusammen mit den Hausarzt-Famulanten. In Kleingruppen werden die verschiedenen Teilaspekte von Hypertonie erarbeitet und dann besprochen. Es gibt einen nicht unanstrengenden aber sehr lehrreichen Ritt durch Diagnostik, Einteilung und Therapie.  Gruppeklein
    Danach sind alle etwas geschafft von dem Tag. Als wir wieder in der Bayerwald Akademie ankommen haben unsere lieben Mitbewohner schon das restliche Essen von der Halbzeitfeier vorbereitet… herrlich! Mit vollem Bauch und postbrandialer Müdigkeit entsteht eine kleine Massage-Runde. Bis in die Nacht hinein wird gegenseitig geknetet, denn Entspannung muss auch mal sein.
  • Dienstag 18.08.2015

    Sehr gern würde ich von der Famulatur bei meiner Hausärztin berichten, die absolut interessant und lehrreich ist oder von ihrer netten Familie. Oder von unseren ganzen Gruppenaktivitäten und dem tollen Zusammenhalt oder unseren Tanzaktionen beim Kochen. Aber leider liege ich an diesem Tag einfach nur krank im Bett und schlafe. Jedoch sind die Betten in der Bayerwald Akademie vorzüglich und man hat ja auch eine schöne Aussicht, wenn man fiebrig vor dem Fenster sitzt und mal aus dem Bett gekrochen ist. Außerdem gibt es da ja dann auch noch wundervolle Zimmernachbarn, die einem sogar Essen aufs Zimmer bringen oder spaßeshalber ja sogar eine Infusion legen würden/könnten/täten... und dann könnte auch so ein Bild in unserer Gruppe landen, mit einer Infusion am einem Arm, Blumen in der anderen Hand und ein Schokokeks im Mund. Rein theoretisch.
  • Mittwoch, der 19.08.2015

    Heute morgen hat wie immer um 6:30 der Wecker geklingelt. Nach dem Frühstück ging es los zur Arbeit, dort kenne ich mich inzwischen gut aus, heute habe ich einige Patienten bereits das zweite Mal betreut. Es ist ein gutes Gefühl, sie ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten und zu bemerken, dass die Therapie, die man angesetzt hat, ihnen weiterhilft. Besonders war heute, dass wir auf einige Hausbesuche gegangen sind und dort die Patienten betreut haben, die nicht so mobil waren, um selbstständig in die Praxis zu kommen. 
    bayerwaldforrest
    Nach der Arbeit, sind wir zurück in die Akademie gefahren. Nachmittags gab es mal kein festes Programm, also haben wir die Zeit für einen Spaziergang genutzt, um die Umgebung ein weiteres Stück zu erkunden. Zurück in der Akademie habe ich Muffins gebacken, um meinem gesamten Praxisteam eine Freude zu machen, da ich nur noch bis Ende dieser Woche dort bin. Das Abendprogramm war heute eher ruhig, wir haben gekocht, gemeinsam gegessen und später noch einen Film geschaut.
  • Tagebuch 21.08.2015

    6.00 Uhr: die Ausgeburt des Todes klingelt mal wieder. Wie jeden Morgen schicke ich meine bittersten Flüche zu Anderl rüber, da sein Wecker immer 45 Minuten später klingelt als meiner. Der höhere Ausbildungsgrad eines Famulanten macht den Morgen wohl geschmeidiger, denke ich mir und merke es mir schon mal vor. 

    Der Trott zum Speisesaal ist bereits zur Routine übergegangen und auch die Bewegungsabläufe des Frühstückens laufen mittlerweile automatisch ab. Denn je länger man im Standby-Modus verharren kann, desto mehr Energie hat man später für seine Tätigkeiten in der Klinik. So zumindest die Theorie…

    7.15 Uhr: diesmal ist Anke und ihr Auto mit dem Fahren dran und damit auch die Diskokugel in unserem Fuhrpark. Die größten Songs der vergangenen Jahre werden mithilfe des Bravo Hits-CD Sortiments abgespielt und nur der Blick auf die Uhrzeit und ein Blick auf unsere müden Blicke verrät, dass wir gerade nicht auf dem Weg zu Zwiesels finest Clubs sind, sondern voller Tatendrang und Leidenschaft den Weg zum Kreiskrankenhaus angetreten haben. So zumindest die Theorie…

    9.00 Uhr: ich stehe im OP. Um mich herum ein Gewusel von nicht identifizierbaren grünen und blauen Menschen. Ich beobachte interessiert das Geschehen und komme bald zu dem Schluss, dass die blauen Menschen wohl einen höheren Rang genießen müssen, da es keiner der Umstehenden wagt, sie auch nur im Ansatz zu berühren. Jeder von den Grünen ist höflich und öffnet sogar die ganzen Pakete, die gabengleich auf Tischen ausgelegt werden. Nur der Blaueste von allen Blauen ist nicht ganz so höflich, da er mit schwerem Gerät und unter Ausspruch von lauten Kommandos Gliedmaßen und Eingeweide der bewusstlosen Opfer martialisch bearbeitet und dabei ein kleines Blutbad hinterlässt. Der Gipfel der Perversität wurde erreicht, als der Oberblaue auch noch Anweisung zum Filmen dieser ganzen Gräueltat gab. Angewidert wende ich mich ab und suche Schutz bei dem einzigen Grünen, dem diese ganze Szenerie wohl nichts anhaben konnte und tiefenentspannt auf seinem Hocker in einem Magazin blätterte. Nach kurzem Gespräch stellte sich heraus, dass es Chefarzt Dr. Schmerbeck war, den ich sogleich sympathisch fand. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt gewusst, dass er der Initiator von dem Allen war und erst durch sein Wirken der Horror hier eingeleitet wurde, wäre ich wohl vom Glauben an die Menschheit abgefallen. Aber so heftete ich mich an seine Fersen bzw. Finger und wurde fortan in die hohe Kunst der Anästhesie eingeführt. Und nicht nur das: auch ich durfte einführen; und zwar verschieden lange Schläuche oder Masken in die Münder der vor mir darliegenden Personen. Eine der spannendsten und interessantesten Tätigkeiten, die ich bisher im Krankenhaus machen durfte!

    12.00 Uhr: eine der leckersten und entspannendsten Tätigkeiten, die ich jeden Tag im Krankenhaus machen durfte, war wieder mal das Mittagessen in der Kantine. Sollte es irgendwann mal einen Michelin Guide für Krankenhausküchen geben, Zwiesel wird auf den oberen Plätzen rangieren. Gerüchte gehen um, dass so manch einer nur des Essens willen sich später als Arzt hier anstellen lassen will. Herr König, haben Sie das gehört?

    14.00 Uhr: und wieder eine Woche vorbei. Lehrreiche Tage liegen hinter uns, Fulminante werden folgen. Los geht es gleich mit unserem Trip zu dem Kletterwald in St. Englmar, wo wir um…

    14.30 Uhr: … eintreffen und nach bestandener Einweisungsprüfung und einem Rüffel für Paul fürs nicht korrekte Öffnen der Sicherheitskarabiner uns aufmachten, die Wipfelkronen sukzessive zu erobern.  

    16.00 Uhr: alberne Vergleiche mit Tarzan erspare ich mir an dieser Stelle, denn zum einen hatte der größte Baumschwinger unserer Zeit keine vollautomatische Sicherheitskleidung, die unsere Bewegungsfreiheit etwas einschränkte und zum anderen überwindete er tiefe Schluchten mit am Boden grasenden Büffeln, während wir aufpassen mussten kein 7-jähriges Kind von sich bewegenden Holzlatten zu stoßen. Es war vielleicht nicht der längste Kletterparkour, aber kurzweilig war es allemal und ein netter Ausflug in die Natur zum Auftakt des Wochenendes!

    18.00 Uhr: ich stehe an der Kasse des Edeka und hieve 12 Buttermilch Becher auf das Kassenband. Nein, mir ging es nicht primär um den Genuss von sechs Litern leicht saurer Milch. Meine Beweggründe waren primitiver. Wir hatten es auf die Becher abgesehen, die einmal geleert und gesäubert wunderbar als Auffangobjekte für Tischtennisbälle fungieren sollten. Über das aus dem amerikanischen Kulturkreis stammende Beerpong Spiel kann ich leider keine weiteren Details preisgeben, da sonst der Vertrag mit unseren Sponsoren aufgekündigt werden würde…

    21.50 Uhr: wir spielen ganz unbedarft eine Art Bewegungsspiel auf dem Rasen vor der Akademie, als ein wütender Polizist uns droht mit 30 weiteren seiner Knastbrüder uns irgendwas anzutun, wenn wir nicht sofort leise seien. Für einen Moment waren wir versucht, die schnelle Einsatzgruppe der ArberlandRegio zu rufen, die dieses „Problem“ schnell, diskret und ohne Nachfragen aus der Welt geschaffen hätte, wir beließen es aber dann doch beim Umzug in den Tischtennisraum um dort weiter fröhlich den Freitagabend zu zelebrieren…

    23.50 Uhr: … denn Grund zum Feiern gab es reichlich! Eine junge Dame unter uns sollte um Punkt 12 Uhr nicht mehr ganz so jung wie zuvor sein und so nahm die übliche Prozedere seinen Lauf. Für die Unkundigen: 5 Flaschen Sekt spielten durchaus eine gewisse Rolle…
  • Samstag, der 22.8.2015


    Heute stand der große Notfalltag auf dem Programm. Das Aufstehen fiel etwas schwer, da wir in der Nacht zuvor ausgiebig in Tabeas Geburtstag hineingefeiert hatten. In der VHS in Regen drehte sich alles um internistische Notfälle und Reanimation – und das neu erlernte konnte direkt an der Puppe geübt werden.

    Nach einer kurzen Mittagspause wartete dann eine Überraschung auf uns: eine Großeinsatzsimulation des Bayrischen Roten Kreuzes. Professionelle Schauspieler schlüpften in die Rolle einer Ausflugsgruppe, die in einen Verkehrsunfall geraten war. Einige von uns durften als Notärzte den Einsatz koordinieren und über die Versorgung der Patienten entscheiden. Insgesamt war es eine große Herausforderung, die wir jedoch gut meisterten.

    Anlässlich Tabeas Geburtstag kamen wir abends in der Brauerei Eck zusammen und ließen es uns mit bayrischer Hausmannskost und selbst gebrautem Bier gut gehen. 

    Den ereignisreichen Tag ließen wir mit einer kleinen Fackelwanderung zur Burgruine Weißenstein ausklingen.
  • Sonntag, den 23.08.15


    Der Wecker klingelte angenehm spät um etwa halb 10, ganz passend, da wir den Abend zuvor in einer Brauerei verbrachten und alle nicht so ganz früh ins Bett gingen.

    Nach dem Frühstück ging es dann los – Treffen um 11 Uhr im Nationalpark zur Wanderung den „großen Falkenstein“ hinauf. Nachdem wir uns einige Male verfahren hatten, wurden wir vor Ort von unserem Wanderführer empfangen, ein sympathischer Mitarbeiter des Parks, der seine Touren ehrenamtlich anbietet, um dem Stress des Alltags zu entgehen, wie er sagte. Wir erfuhren einiges über die Historie des Parks, dem Fichtensterben durch den Borkenkäfer sowie über die stagnierenden Populationen des Luchses. Zudem konnte er uns mit ein wenig medizinischem Fachwissen aufwarten und etwas über die Verarbeitung des Fingerhutes zum Medikament „Digitalis“ sowie über die Nutzung eines hiesigen Baumpilzes zur Wundstillung erzählen. Oben angekommen, nach etwa 3 Stunden, kehrten wir in die Berghütte ein, um uns anschließend wieder auf den Rückweg zu machen. 

    Um 18 Uhr waren wir  zurück in der Bayerwald-Akademie und ruhten uns erstmal aus, bis wir uns dann in der Küche trafen um Lasagne für den Abend vorzubereiten. 

    In ausgelassener Stimmung aßen wir diese und klärten einige Fragestellungen für den nächsten Tag, um dann gegen 23 Uhr entkräftet vom Tag ins Bett zu fallen.
  • Montag, 24.08.2015

    Am Montag begann mein erster Tag in der chirurgischen Ambulanz/Notaufnahme in Zwiesel.
    Nach Kennenlernen des Teams durfte ich dann auch direkt bei einer Neuaufnahme dabei sein und während der Anamnese der Patientin Blut abnehmen, was zu unser aller Erleichterung auch super geklappt hat.
    Gegen 10:00 hatte der Chefarzt der Internisten uns Famulanten zur Endoskopie eingeladen, bei der er mir gelassen und freundlich auch jede noch so „dumme“ Frage beantwortete und nebenbei ein paar Proben der Darmschleimhaut nahm.
    Zurück in der Ambulanz konnte ich direkt Zeugin eines echten Notfalls werden: ein Patient mit (noch) unklarem Kreislaufversagen wurde im Schockraum reanimiert! Noch bevor ich ganz verstanden hatte, was überhaupt ablief, schickten mich die Schwestern mit hoch auf die Intensivstation:“Das ist jetzt was wirklich Interessantes, da lernst du was bei!“ Spannend war es dann auch wirklich zu sehen, wie einstudiert alle Handgriffe des Intensivteams ineinander gingen und das theoretische Wissen aus dem Hörsaal auf einmal sehr greifbar wurde. Blutgasanalyse!Azidose! Gut, dann geben wir Bikarbonate! 
    Wenige Sekunden später klart der Patient auf, öffnet die Augen und spricht. Durch simple klinische Chemie!
    Ziemlich beeindruckt von dem Ereignis blieb ich noch einige Zeit bei dem Patienten auf der Intensivstation und schaue den weiteren Maßnahmen zu.
    Am Nachmittag stand dann Peer-Teaching auf dem Programm, was wir diesmal angesichts des Wetters in die Laube der Bayerwaldakademie verschoben hatten. Einer unserer Kommilitonen erklärte uns anhand einer Akupunkturstudie, wie man sich solchen wissenschaftlichen Publikationen nähert und einen Zugang zu ihnen bekommt, um zu einer Bewertung zu gelangen.
    Anschließend fuhren die meisten von uns auf einen nahe gelegenen Bauernhof, um Kühe zu melken, aber ich war zu geschafft und blieb mit einigen anderen in der Akademie zurück.
    Bis unsere Freunde (nach Kuhmist stinkend) zurückkehten, vertrieben wir uns die Zeit mit Gesellschaftsspielen wie Scotland Yard und Tabu.
    Schließlich schauten wir noch gemeinsam im Fernsehraum einen Film: „Das Experiment“, basierend auf der wahren Geschichte vom Stanford Prison Experiment, wo zwei Versuchsgruppen einmal als Wärter und einmal als Gefangene eingeteilt werden und ein Gefängnis simulieren. Die Wärter putschen sich auf an der ihnen verliehenen Macht und misshandeln und erniedrigen die Gefangenen, bis diese revoltieren und die Situation eskaliert.
    Mit dieser wirklich nicht leichten Kost haben wir unseren Tag abgeschlossen, der mal wieder sehr ereignisreich war!
  • Dienstag, der 25.08.2015

    Wie immer brachte uns Anderls Orientierung zielsicher ins Krankenhaus Viechtach.
    Die letzte Woche brachte Ines und mir gute Abwechslung, da wir organisiert hatten für ein paar Tage in der HNO Praxis im Klinikum vorbeizusehen. Dienstag begann also unser Tag erst um 9 Uhr. Wir wurden super nett empfangen und hatten jede Menge Spaß.
    Haben wir uns eigentlich schon vorgestellt: "Sie sind Studentin. Sie stören nicht ? Und Tschüss" - wir haben selten an einem Tag so viel gelacht und trotzdem soviel gelernt dabei.
    Nachmittags stand der Knie und Schulter Kurs auf dem Programm, den ich selbst mit geplant habe... Unser Planung lief fast reibungslos, obwohl es einige Missverständnisse mit unseren teilnehmenden Ärzten und Physiotherapeuten gab. Letztendlich haben wir das Beste daraus gemacht.
    Um 18 Uhr ging es dann von Zwiesel zurück in die Akademie. Die wohl unvergesslichste Autofahrt dieses Monats - Sorry, nackte Oberkörper, BHs und Julians Körperabdruck heute noch immer an Ines Autoscheibe.
  • Mittwoch, 26.08.2015

    Der letzte Mittwoch des exzellenten Sommers.

    Ich bin gespannt, was mich heut´ erwartet. Unglaublich, dass nur noch wenige Tage von unsrer „Bayerwald-Erfahrung“ verbleiben!

    6:30 Uhr ist es, Zeit aufzustehen, meine Zimmernachbarin sitzt schon unten am Frühstückstisch. In der Küche bestreiche ich mein Brot mit Honig unsres gruppeneigenen Hobby-Imkers, der beste Honig, den ich je gegessen hab;). Ich treffe mich unten am Parkplatz mit dem Rest meiner Fahrgemeinschaft und wir fahren los, Richtung Schöfweg. Auf halbem Weg liefere ich die anderen zwei ab, um alleine weiter zu fahren und bei wieder wunderbarem Wetter die wahnsinnig schöne Landschaft hier mit den schnuckeligen Häusern im Bauern-Stil zu genießen. Heute ist die Praxis, in der ich meine Famulatur ableisten darf in „fremden Händen“: Doktor Oldenburg, eigentlich in einer anderen Praxis ansässig, übernimmt heute hier die Praxisarbeit, löst er doch zum kommenden Jahr die bisherigen Ärzte, das Ehepaar Schoder, ab, die in den wohlverdienten Ruhestand treten. Heute ist es ruhig. Ein Alkoholkranker, der wegen der Attestierung seines Zustandes bezüglich der freiwilligen Abgabe seines Führerscheins hier ist. Eine Mitte achtzig-jährige Frau, die über massive einseitige Schmerzen in der unteren Rippenbogen-Gegend seit ein paar Tagen klagt. Sie hätte die letzten Tage starken Husten gehabt. Nachdem wir erst an eine Zoster-Infektion denken, dann aber keine passenden Hautveränderungen sehen, stellt Doktor Oldenburg den Verdacht auf eine Rippenfraktur. Ich bin erstaunt, dass aufgrund osteoporotischer Veränderungen in diesem Alter selbst stärkerer Husten ohne „echtes“ Trauma solch einen Bruch bewirken kann! Wieder was gelernt. Die nächste Patientin kommt mit heftigen Magenkrämpfen seit ein paar Tagen, vor allem nachts, die sich nach Nahrungsaufnahme bessern. Ich lerne, dass man hierbei an ein Magengeschwür denkt, gerade, weil sich die Symptomatik nach dem Essen, wo die Magensäure durch die Nahrung „gebunden“ wird, bessert.

    Heute bleibt auch Zeit für das ein oder andere Pläuschchen mit den Patienten, wieso denn kein medizinischer Nachwuchs in die Gegend nachkommt. Oft werde ich darauf angesprochen und man spürt die Sorge der Patienten, im Alter, in dem die Mobilität eingeschränkt ist, nicht mehr ausreichend gesundheitlich versorgt zu sein. Viele der älteren Leute, die teilweise ihr ganzes Leben hier im Bayerwald, in derselben Ortschaft verbracht haben, können sich übrigens ein Leben in der Stadt absolut nicht vorstellen. Sowas gibt´s auch.

    Nach ein paar „Magen-Darm-Infekten“ und Versorgungen von Wunden kann ich heute schon früh Feierabend machen und fahre zurück in die Akademie. Wir kochen zusammen und nach dem Essen lege ich mich auf´s Ohr, mein Beitrag zur viel beschworenen „Work-Life-Balance“;). 

    Am späten Nachmittag haben wir einen Termin bei einem Bio-Bauernhof in der Nähe. Vor ein paar Tagen waren wir dort, um Kühe melken zu lernen. In dem Zusammenhang erfuhren wir, dass der „Neumeyer-Opa“ ein kleines Landwirtschaftliches Museum eingerichtet hätte und bestanden auf einer Führung, die wir heute erleben dürfen. Zusammen mit einigen „Urlaub-am-Bauernhof-Touristen“ tauchten wir ein in die bäuerliche Kindheit eines Jungen, zur Zeit um den Zweiten Weltkrieg. Opa Neumeyer erzählte sehr anschaulich, wie das Familienleben in diesen Tagen ausgesehen hatte, wie die Familie mit der Nahrungbeschaffung, Nahrungszubereitung beschäftigt war, wie sie Butter gemacht hatten. Wie sie ihre Kleidung hergestellt hatten, die Mutter stundenlang am Spinnrad sitzend. Wie die selbst geschusterten Holzschuhe von damals ausgesehen hatten. Wie Brot gebacken wurde, wie die Werkzeuge ausgesehen hatten. Ich bin fasziniert und finde sehr schade, wie wenig ich doch über dieses Leben weiß. Bewundernswert ist die Autonomie, die man damals dadurch hatte, in jedem Lebensbereich die Fähigkeit zu haben, sich selbst zu versorgen, selbst alltägliche Gebrauchsgegenstände herstellen zu können. Begeistert kaufen wir Opa Neumeyer sein Büchlein ab, in dem er einige seiner Geschichten teilt und wir sind dankbar, seinen Erzählungen gelauscht haben zu dürfen.

    Fasziniert fallen wir an diesem Tag ins Bett, noch ein wenig im Büchlein blätternd.

    Wie bereichernd dieser Tag im Bayerwald doch war.
  • Tagebucheintrag vom 27.8. 2015

    Am Vormittag war wieder Praxisalltag angesagt, man ist morgens jeden Tag wieder auf neue gespannt, weil man nie wissen kann, was einen wohl heute erwartet. Der alltägliche Ablauf  wurde kurz unterbrochen, als ein Helikopter kam, um eine Patientin ins Krankenhaus zu bringen. Hier auf dem Land, wegen der längeren Wege bis zur nächsten Klinik, scheinbar ein etwas häufigerer Fall. Nach einem schnellen Mittagessen auf dem Weg ging es direkt weiter mit dem Programm. Heute Nachmittag war die Balint-Gruppe Thema. Kaum jemand, außer derjenigen die den Nachmittag mit ausgearbeitet hatten, hat eine genaue Vorstellung was uns heute erwartet. Doch schon nach einer kurzen 
    Einführung, was so eine Gruppe macht und was es dem einzelnen Teilnehmer bringen kann, sind wir alle sehr gespannt. Als wir es dann auch zu einem, aus unserer Gruppe selbst vorgestellten Fall selbst ausprobieren sind zwar erst alle zögerlich, dann aber immer offener und mit weniger Zurückhaltung dabei.
    Es geht darum, zu einem Fall einer schwierigen Arzt-Patienten Beziehung frei seine Gedanken und Ideen zu assoziieren. Als Fazit kann man wohl sagen, dass wir alle nun um einen Einblick reicher sind und sich später vielleicht der eine oder andere an so eine Gruppe wenden kann. 
    Am Abend geht es in der Küche hoch her. Es werden fleißig  Dankeschön-Kuchen gebacken und auch gekocht. Dann essen wir gemeinsam und lassen den Abend, der schon einer der letzten gemeinsamen ist, gemütlich ausklingen.
  • Donnerstag, 20.08.2015

    Heute war mein vorletzter Tag von meinem Pflegepraktikum auf der Intensivstation in Viechtach. Leider hatten wir wieder nur vier Patienten auf drei Schwestern und zwei Praktikanten, sodass nur wenig pflegerische Tätigkeiten zu tun waren. Später kamen zwar noch zwei weiter Patienten auf unsere Station, wofür ein andere aber wieder verlegt wurde. Dafür hatten wir umso mehr Zeit für uns. Wir hatten nämlich morgens extra nichts gefrühstückt und haben uns gleich Kapillarblut abgenommen und eine Blutgasanalyse erstellt. Glücklicherweise ist bei uns bis auf kleine Abweichungen bei den Elektrolyten alles in Ordnung.Die Schwestern waren alle auch sehr hilfsbereit und haben uns den Notfallmedikamente-Schrank erklärt. Auch konnten wir unser erst neu erlerntes Wissen über EKGs unter Beweis stellen. Denn man hatte uns erlaubt, uns an den Monitoren auszutoben und an uns selber auszuprobieren. 

    Das Mittagessen in der Klinik war wie gewöhnlich sehr lecker und gestärkt konnten wir unser „Bed-Side Teaching“ antreten. Zuerst hat uns Dr. Popp netterweise wichtige und sehr interessante Hinweise und Tipps über Röntgenbilder vom Thorax gegeben und anschließend haben wir noch mit den Famulanten zusammen neurologische Untersuchungen geübt und uns mit dem Reflexhammer „abgecheckt“. 

    Nachmittags haben wir noch gemeinsam in der Akademie zusammengesessen, ein kleines Problem mit dem Internet geklärt und den Abend gemütlich mit zwei Filmen ausklingen lassen.

 

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