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Exzellenter Winter 2015

vom 01.03.2015 - 28.03.2015 waren 10 Studenten aus ganz Deutschland bei uns im Bayerischen Wald um an den Projekt der Landarztmacher teilzunehmen.

Ausschnitte aus den Tagebüchern der Studenten des Exzellenten Winters 2015

(auf die Punkte unten drücken um zwischen den einzelnen Tagen zu wechseln)

 

  • alltgh 
    ... Wir zehn Famulanten waren zusammen in Ferienhäusern untergebracht und so war der erste spannende Moment, die anderen Studenten kennen zu lernen, mit denen man die nächsten Wochen sehr viel Zeit verbringen und zu einer Gemeinschaft zusammen wachsen wird...

    ... Meistens läuft es so ab, dass mein Arzt und ich einzelne Patienten begrüßen, anschließend befasse ich mich im Nebenzimmer mit dem Patienten, erhebe die Anamnese und den aktuellen Vorstellungsgrund, führe mit dem Patienten die Untersuchungen durch, die ich im vorliegenden Fall für notwendig erachte und mache mir Gedanken, wie meine Therapie für den Patienten aussehen würde. Im Anschluss daran muss ich den Patienten meinem Hausarzt vorstellen, erklären, welche Untersuchungen ich durchgeführt habe und aufgrund welcher Überlegungen. Abschließend stelle ich meine Therapievorschläge vor, mein Arzt kontrolliert meine Untersuchungsergebnisse nach und wir entscheiden gemeinsam, ob meine Therapie sinnvoll ist oder welche Varianten noch ergänzt werden sollten...

    ... In meiner „Paten“- Praxis wurde ich durch die MitarbeiterInnen sehr herzlich begrüßt und empfangen. Anschließend startete ich mit meinem betreuenden  Arzt die Sprechstunde, während derer es allerhand Grippe- und Erkältungspatienten zu betreuen und behandeln gab. Es wurden Lungen abgehört, in Nasen und Ohren geschaut, Blut abgenommen und Medikamente verschrieben. Nach Ende der Vormittagssprechstunde machten wir uns auf den Weg zu einer Firma in der Umgebung, die wir arbeitsmedizinisch betreuten. Dabei wurden Fragen, wie vorangegangene Arbeitsunfälle und anstehende medizinische Untersuchungen der Arbeitnehmer, besprochen...
  • ...Es ging gleich mit einem Ultraschall im Rahmen eines Check-Up‘s los. Passt perfekt, da wir nachmittags Ultraschall-Teaching haben werden. Erst nochmal zugeschaut, dann bin ich selber dran. Der Patienten lassen sich häufig sehr gerne doppelt untersuchen.  Ich komm mit dem Gerät besser zu Recht als erwartet: Leber, Gallenblase und Nieren kann ich darstellen. Pankreas und Milz machen noch Probleme. Das möchte ich später nochmal ausführlicher probieren...IMG 2619

    Sonoteaching: Die Ankunft ist herzlich, wir bekommen Getränke und Brötchen. Das Seminar ist gut organisiert, nicht zu viel Theorie, sondern viel Praxis. Erst schallen wir uns alle gegenseitig. Es ist gut, nicht nur Akteur zu sein, sondern auch mal in der Patientenrolle zu stecken und mitzubekommen wie sich alles anfühlt... Später können wir noch Patienten mit Gallensteinen schallen, die sich freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben...

    ...Nach der Mittagspause in der Sonne auf dem Marktplatz geht es dann um 14.00 Uhr ab zum Facharzt für Orthopädie und Chirurgie. Hier gibt es viele künstliche Knie und Hüften zu begutachten. Außerdem durfte ich Fäden ziehen bei zwei Patienten und dem Arzt bei kleinen chirurgischen Eingriffen assistieren. Da es das erste Mal für mich war, empfand ich dies als sehr spannend...
  • ... Um 14:30 trafen wir uns dann vor der Praxis eines Augenarztes.Auge2
    In der Praxis gab es zunächst eine Präsentation über die Anatomie des Auges und verschiedene ausgewählte Augenerkrankungen durch den Arzt. Dann durften wir uns gegenseitig mit der Spaltlampe untersuchen. Mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit, die normalerweise zur Diagnostik von Zoster ophthalmicus verwendet wird, übten wir die korrekte Anwendung von Augentropfen. Auch die richtige Technik zur Fremdkörperentfernung aus dem Auge bekamen wir gezeigt und übten sie. Zu Demonstrationszwecken führte der Arzt am Ende eine Augenspülung an einem von uns durch. Wir anderen waren in diesem Fall froh, es nur beobachten zu dürfen. ;)
    Insgesamt haben wir einen schönen Einblick in die Arbeit eines Facharztes für Augenheilkunde bekommen. Und einen Überblick darüber, welche Tätigkeiten man auch als Hausarzt durchführen könnte, oder wann es notwendig wäre, zum Spezialisten oder in die Augenklinik zu überweisen...

    ... Wie immer in der letzten Woche hatten wir heute auch wieder sehr viele Patienten mit einem viralen Infekt und so langsam werde ich richtig gut in der körperlichen Untersuchung bei Verdacht auf Grippe beziehungsweise Pneumonie...

    ... Bei einer U5 (6 Monate) hegen wir einen Verdacht auf einen Morbus Hirschsprung. Dafür sehe ich bei einer U4 die Säuglingsreflexen so gut wie nie zuvor. Außerdem sind heute ein paar typische innere Erkrankung da: eine Patientin mit Vorhofflimmern, die wir erfolglos medikamentös wieder rhythmisieren wollten. Ein COPDler kommt, den wir nach Exazerbation neu medikamentös einstellen wollten. Schließlich stellt sich Schlafapnoiker vor und das gibt es wirklich viel häufiger als ich dachte!


     

  • Augen... Wie die Tage zuvor standen auch heute wieder einige Check-ups an, was für mich bedeutet, dass ich mich mit EKG, Lungenfunktion und Blutabnahme austoben darf. Ich mag dieses Untersuchungen, da man dabei nicht nur die Gelegenheit hat, seine ärztlichen Fähigkeiten auszubauen, sondern sich auch mit Menschen aus der Region unterhalten und Insider-Tipps für die Freizeitgestaltung bekommen kann.

    Mittlerweile darf ich auch selbständig Patienten untersuchen und die Anamnese erheben. Dabei freue ich mich dann natürlich ganz besonders, wenn Herr bzw. Frau Doktor die eigene Diagnose anschließend bestätigt und der Patient sagt. „Genau das hat Ihre Kollegin auch schon gemeint!“. 

    ... Heute beobachte ich meine erste U3-Vorsorgeuntersuchung. Bei dem einmonatigem Säugling sehe ich das erste Mal die ganzen Reflexe, die nur bei den ganz Kleinen vorhanden sind: Motrow, Babinski, Galant usw. Dazwischen werden ein paar Kinder-Impfungen geschoben. Denn die ganz Kleinen brauchen zwischendurch Zeit zum Mama Kuscheln und wieder anziehen und den Messungen der MFAs...

    ... Nachmittags sind wir in der VHS in Regen und haben den Praxiskurs Schulter und Knie. Ein paar von uns haben die Thematik vorbereitet. Die Wiederholung der Anatomie und grundlegender Funktionstests ist ein guter Einstieg. Super, dass wir danach die verschiedenen Prüfungen unter Anleitung eines erfahrenen Physiotherapeuten selber anwenden können. So werde ich demnächst in der Praxis Gelenkbeschwerden noch gezielter untersuchen können….
  • ... Nachmittags folgte ein Teaching zum Thema Demenz und Geriatrie in der VHS Regen. Das Projekt „LIA“ der Bayerwald-Praxis wurde von der zuständigen MFA vorgestellt. Sie dementerklärte uns systematisch und mit Begeisterung das Konzept, außerdem verwöhnte sie uns mit selbstgebackenen Muffins. Danach spielten wir das systematisch erarbeitete Vorgehen bei alternden und dementen Patienten aneinander nach. Schlussendlich wurde uns das Konzept „Nonna Anna“ vorgestellt, bei dem alternde Patienten mit der Montessori-Methode weiterhin Fähigkeiten üben können...

    ... In gemütlicher Atmosphäre mit Kaffee und Keksen sprechen wir ganz entspannt verschiedene Notfallsituationen durch mit Beispielen aus seinem Berufsalltag. Wie erkenne ich einen Herzinfarkt oder eine Lungenembolie und welche Medikamente gebe ich in den bestimmten Situationen. Mittags wurden wir dann vom Krankenhaus zum Essen eingeladen...
  • ... Heute sind viele Asylbewerber Patienten in unserer Praxis. Hier ist häufig die Sprachbarriere die eigentliche Herausforderung. Mit Englisch, Google-Translater und manchmal auch IMG 2621ein bisschen Zeichensprache ist dennoch eine gute Anamnese möglich. Viel Geduld ist nötig und wichtig, damit sich die Patienten gut verstanden und nicht benachteiligt fühlen. Die Odysseen, welche viele Asylbewerber hinter sich haben, sind kaum zu fassen. 

    ... Da heute Dienstag ist, geht’s nach dem Mittagessen zur Hospitation beim Spezialisten. Die Fahrt nach Grafenau ist bei strahlendem Sonnenschein und weitem Blick schon ein Erlebnis. Die Arbeit beim Augenarzt ist spannend. Der Blick durch die Spaltlampe ist immer wieder beeindruckend und auch den Versuch einer Funduskopie unternehme ich...

    ... Der Arzt eröffnete uns mit seiner Begeisterung für die HNO einen äußerst spannenden und lehrreichen Einblick in sein Fach und dass bei Mittelohrproblemen stets an die Tuba auditiva zu denken ist, werden wir wohl unser ganzes restliches Leben lang nicht mehr vergessen...

    ... Wir lernten, wie man den Rachen inspiziert, ohne mit dem Holzspatel einen Würgereiz auszulösen, wie man Allergiker bereits an der Nasenspitze (genauer gesagt an der Nasenmuschel) erkennen kann und wie ein gesundes Trommelfell auszusehen hat...
  • IMG 2620... In der Praxis hat der Nephrologe uns dann eine kurze Einführung zu den Dialysemöglichkeiten gegeben. Danach sind wir dann in zwei Gruppen aufgeteilt worden, in denen wir dann mit Dialysepatienten sprechen konnten. Währenddessen hat der Arzt uns dann noch die Funktionen des Dialysegeräts erklärt. Nach dem Gespräch ging unsere Führung weiter in den Keller, wo er uns die wichtigen Geräte zur Aufbereitung der Dialyseflüssigkeit näher gebracht hat. Zum Schluss  ging es noch in das Labor, in welchem uns noch die Urinanalytik näher gebracht wurde. Wir konnten unseren eigenen Urin unter dem Mikroskop beobachten oder mittels Stick bestimmen, ob Proteine, Leukozyten oder Erythrozyten im Urin vorhanden sind...

    ... Heute findet der Herztag im Krankenhaus in Viechtach statt. ... Vorbereitet von Medizinstudenten aus der Region ging es los mit ein paar theoretischen Grundlagen zum Herz, bevor es immer in Kleingruppen mit den Themen Herz Echo, EKG und Auskultation sehr praxisnah weiterging. Die Programmpunkte waren echt super vorbereitet und ich ärgerte mich immer weniger, dass ich das schöne Wetter draußen verpasste, denn es war interessant, lehrreich , es herrschte eine gute Stimmung, und wir bekamen Essen und Trinken vom Krankenhaus gesponsert….
  • Abschluss3... Im allgemeinem Umgang mit den Patienten fühle ich mich nun auch deutlich sicherer, auch bei der körperlichen Untersuchung habe etwas mehr Erfahrung. Zum Abschluss der Famulatur spreche ich mit meinem Arzt und wir werten die Famulatur aus. Was habe ich gesehen? Was hat mir weniger gefallen und was hat mich positiv beeindruckt? Wo kann man eine solche Famulatur noch verbessern?
    Was ist mir im Praxisalltag aufgefallen? Ebenso hat er mir ein Feedback gegeben. Es folgte eine herzliche Verabschiedung mit den MFAs, es war eine schöne Zeit!

    ... Durch die gelassene Stimmung konnte jeder seinem Wissensstand entsprechend mitmachen und für mich, die noch nicht viele Notallgrundlagen um Studium vermittelt bekommen hat, war es so ein wirklich guter Einblick....
  • berggipfel... Das erste Mal Langlaufen in meinem Leben – und es dämmert schon. Doch das macht nichts, wir haben Stirnlampen, die Piste ist frei und ich kann entspannt die ersten Versuche unternehmen. Dann laufen wir eine gute Stunde. Es klappt viel besser als ich gedacht hätte. Genial - das machen wir jetzt jeden Abend!

    ... präsentierte sich der bayerische Wald heute mit strahlendem Sonnenschein und frisch überzuckerten Bergspitzen wieder einmal von seiner besten Seite. Bei diesem Wetter kann man einfach nicht zu Hause bleiben! Also machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg Richtung Frauenau, um von dort aus auf den Rachel zu wandern. Nach einem fast dreistündigen Aufstieg vorbei an einer Talsperre und durch teilweise hüfthohen Schnee, wurden wir auf den Gipfel mit einem grandiosen Ausblick über den bayerischen Wald belohnt...

    ... In der Mittagspause spazieren wie eine Stunde durch den bayerischen Wald, ein wenig Schnee liegt noch und es ist schön, ein wenig frische Luft zu schnappen...

    ... In unserem Ferienhaus setzten wir uns bei strahlendem Sonnenschein in Liegestühle auf den Balkon und überlegten uns, was wir am Sonntag machen könnten. Ein paar hatten Lust, am Arber Skifahren zu gehen, andere wollten Langlaufen oder Wandern gehen. So entschieden wir uns, getrennt etwas zu machen.
    Die Sonne und die Ruhe nach der ersten Woche mit viel Input waren wunderbar. Den restlichen Tag verbrachten wir noch mit entspannen, lesen, Spiele spielen oder Fernsehschauen.
  • Abschluss2
    ... Alles in allem bin ich immer wieder überrascht, wie freundlich und offen die Leute zu einer fremden Famulantin sind und wie bereitwillig ich fast alles einmal selbst angucken und ausprobieren darf...

    ... In der Arztpraxis begleitete ich meinen Hausarzt viel in der Sprechstunde. Es war jedoch mehr als einfach nur daneben sitzen, es war eher  wie ein Dreiergespräch mit Hausarzt, Patient und mir, bei dem mir auch immer wieder Fragen gestellt wurden und Dinge erklärt wurden und ich die Untersuchungen teils mitmachen oder noch einmal machen konnte...

    ... Morgens trafen wir uns alle leicht zeitversetzt beim Frühstück, bevor es in Fahrtgemeinschaften los zu unseren Arztpraxen ging. Meine Praxis ist ca. 40 km weg von unserem schönen Feriendorf, so dass ich mit einer anderen Studentin erst einmal 40 min Autofahrt hinter mich bringen musste. Auf der einen Seite geht dafür viel Zeit drauf, auf der anderen haben wir uns auf der Fahrt meistens gut unterhalten und es haben sich interessante Gespräche entwickelt...

    ... Am Ende wurde ich sogar von einem Patienten gelobt, wie viel ich denn schon wüsste und wie gut ich erklären könne...

    ... Abends werden wir von unseren Schwaben mit köstlichem Linsen mit Spätzle bekocht, lecker!...

 

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