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     Exzellenten Sommer 2019 

    Termin: 02.08.2019 - 01.09.2019
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Tagebuch der Studenten des Exzellenten Winters 2017

Endlich!!! der Exzellente Winter 2017 hat begonnen.

Damit alle Freunde und Interessenten an den Erfahrungen und Eindrücken der 12 angehenden Ärztinnen und Ärzten teilhaben können, haben wir ihre Tagebucheinträge hier veröffentlicht - um zwischen den einzelnen Tagen wechseln zu können einfach auf die kleinen Buttons am Ende der Seite drücken.

  • Die Anreise am 03.03.2017

    Zu zweit kamen wir am Freitagabend in Regen nach langer Zugfahrt am Bahnhof an und wurden herzlich von Frau Kölbl empfangen, die uns freundlicherweise zur Studentenunterkunft in Kirchberg im Wald brachte, so dass wir nicht den Bus nehmen mussten und, wie sie mehrmals betonte, den „sehr langen, sehr steilen Weg“ von der Haltestelle zur Spitze des Kirchbergs mitsamt unseres überdimensionierten Gepäcks laufen mussten. So gelangten wir zwar kurvig aber bequem zur kleinen Kirche mit den anliegenden zwei Wohnungen für Studierende, BlockpraktikantInnen, FamulatInnen und PjlerInnen, wo wir neben einem bellenden Hund auch von den ruhigen Seelen des Kirchfriedhofes begrüßt wurden. Uns, nach der mehrmaligen Aufforderung auch ja abzuschließen, auf eine abenteuerliche Nacht einstellend, begrüßte uns als nächstes statt des Poltergeistes allerdings nur die PJlerin von nebenan und lud uns auf einen geselligen Abend in Deggendorf ein, was wir jedoch in Anbetracht unseres Ermüdungszustandes nach der ganztägigen Anreise ausschlagen mussten. So verlief der Abend mit Bratkartoffeln, Käsebrot, Tee und schönen Kennenlerngesprächen ruhig und vielleicht waren wir am nächsten Morgen tatsächlich etwas enttäuscht, dass uns nur die Kirchenglocken, der Sonnenschein und die Aussicht in der Frühe weckten, sich aber keine der verlorenen Seelen in unser Schlafzimmer verirrte.
  • Samstag, 04.03.2017

    Gespannt auf die anderen zehn Teilnehmer des EXW 2017 saßen wir beiden Fernfahrer pünktlich um neun Uhr im Auto von Herrn Dr. Blank, der uns von der Studentenwohnung in Kirchberg zum BLSV-Sportgelände in Regen fuhr.
    In einer zweistündigen Einführung stellten wir uns zunächst reihum vor, dann erläuterte Herr Dr. Blank, was uns die kommenden vier Wochen erwarten wird und was wir dazu beitragen können, um aus unserer Zeit hier viel mitnehmen zu können. 
    Beflügelt von der Motivation und Energie mit der dieses Projekt getragen wird, verabschiedeten wir uns nach diesem „geistigen Input“ von Herrn Dr. Blank und starteten gestärkt durch das Mittagessen mit dem Teambuilding. 
    Tobias vom BLSV Regen hatte mit uns, entgegen so mancher Befürchtung, weder Wollknäul- noch sonstige Kennenlernspiele vor, sondern führte uns in einer Wanderung von Bodenmais über die Rießlochfälle zur Chamer Hütte. Zwar entschieden wir uns wegen der Schneeverhältnisse dazu, die Schneeschuhe im Auto zu lassen und die Tour mit Wanderschuhen und Stöcken zu begehen, unsere Unterhaltungen ließen sich dadurch jedoch keineswegs trüben und die schöne Winterlandschaft des Arber-Gebietes und Fernsicht mit Alpenblick bekamen wir dennoch zu sehen. 
    Acht von uns bestiegen noch „den König des Bayrischen Waldes“, den Großen Arber, die vier anderen gingen mit Tobi schon vor zur Chamer Hütte, wo der gemütliche Teil des Tages begann. 
    Geduscht und hungrig ließen wir den Abend bei Kartenspielen und lockeren Gesprächen mit Kaiserschmarren, Käsespätzle, Kartoffelsalat und vielen weiteren Köstlichkeiten ausklingen – manch einer sogar bis in den nächsten Morgen hinein. 
    Insgesamt waren wir uns alle einig: Der Tag war ein gelungener Start in unsere gemeinsamen vier Wochen hier!

    Aussicht ArberregionBei den RießfällenStart in Bodenmais

    Beim großen Arber
  • Sonntag 05.03.2017

    Der zweite Tag des „Exzellenten Winters“ begann mit einem gemütlichen Frühstück auf der „Chamer Hütte“. Im Anschluss daran sind wir auf den Gipfel des kleinen Arbers gegangen, den wir nach nur ca. 15 Minuten erreicht haben. Die Fernsicht war ausbaufähig, aber zu einem Gruppenfoto hat´s gereicht. 
    Gipfel
    Wieder zurück an der „Charmer Hütte“ haben wir uns mit Rodel-Schlitten ausgestattet. Nach einer kurzen Einweisung durch unseren Guide Tobi waren wir dann in der Lage, uns todesmutig von den Steilklippen des Arbers zu stürzen. Naja, obwohl diese Aussage leicht übertrieben ist, konnte man bei der Abfahrt auf dem Schlitten schon ordentlich Fahrt aufnehmen. 

    Zum Glück war der Schnee noch hoch genug, dass wir die Rodelstrecke nach Bodenmais fast bis zum Ende nehmen konnten. Jedenfalls hatten wir riesigen Spaß dabei und fühlten uns an unsere Kindestage zurückerinnert. 
    Am Anschluss ging es wieder zurück zum Sportzentrum des BLSV, wo wir noch unsere Fähigkeiten im Bogenschießen verbessern konnten. 
    Bogenschießen
    Danach wurden wir von der Assistenzärztin Julia zu unserem Quartier für die nächsten Wochen – in das Feriendorf Dürrwies – gebracht. 
    HausDort haben wir ein komplettes Haus für uns, mit Wohnzimmer, Küche, mehreren Schlafzimmern und allem, was man so braucht. 
    Schnell war das ganze Gepäck ausgepackt, die Zimmer aufgeteilt und die Kochteams für die nächsten Tage bestimmt. 
    Schon war der Tag um und wir schliefen voller Vorfreude auf unseren ersten Tag in der Hausarztpraxis ein.
  • Montag 6.3.17

    Heute Morgen um 6 Uhr begrüßte uns ein Chor aus vielfältigen Weckerklingeln und alle starteten vorfreudig, etwas verschlafen und leicht nervös in den Tag.
    Der Grund dafür: wir sollten heute alle unsere jeweiligen Ärzte und Praxen für die nächsten Wochen kennen lernen…
    Ich hatte dazu in der Sprechstunde, beim gemeinsamen Mittagessen und einer Reihe von Hausbesuchen genügend Gelegenheit und kam wie die meisten anderen mit durchweg positiven Eindrücken wieder nach Hause.

    Mittags habe ich dann unerwartet an einer praxisübergreifenden Skype-Konferenz teilnehmen können, bei der es einmal in der Woche darum geht, dass erfahrene und angehende Ärzte zusammen ein Krankheitsbild oder Symptom durchsprechen. So ging es heute beispielsweise um Palpitationen bzw. Herzstolpern/-rasen und die optimale Anamnese, Diagnostik und Therapie.

    Am Abend bekamen wir bei Spaghetti mit Tomatensoße Besuch von Dr. Blank und Fr. Kölbl, die uns schon einmal zu unseren ersten Erfahrungen befragen und noch einiges Organisatorisches regeln wollten. Doch bei diesen zweien blieb es nicht: etwas später fuhr ein Auto vor und brachte uns drei österreichische Assistenzärztinnen, die planen, ein ähnliches Projekt in Alpennähe aufzubauen.

    Viel Erfolg dabei, wir stehen hinter euch!
  • Dienstag vom 07.03.2017

    Nach Aufbackbrötchen, Müsli und einer großen Kanne Kaffee starten wir auch am zweiten Tag trotz der recht frühen Uhrzeit topmotiviert in den Tag. Ich hatte heute die Möglichkeit den Orthopäden, in dessen Praxis ich meine Famulatur absolviere, bei einigen kleineren Eingriffen im Krankenhaus zu begleiten. Anders als in der Uniklinik durfte ich bei allen Operationen assistieren und bekam genaue Erklärungen zur Anatomie und Vorgehensweise. Sehr positiv überrascht war ich auch vom OP-Personal, dass sich im Gegensatz zu manch anderer Klinik als sehr offen gegenüber Studenten herausstellte und mir sehr viel erklärte.

    Nachdem alle in ihren Praxen eingesammelt wurden, erkundeten wir in unserer Mittagspause Regen. Danach begann unser erstes Teaching in der VHS Regen zum Thema „Wissen in der Hausarztpraxis“. Unsere Dozentin zeigte uns die wichtigsten Techniken und Internetseiten, um auch im Alltag der Hausarztpraxis schnell Fakten und Leitlinien zu bestimmten Krankheitsbildern zu recherchieren. Am Beispiel „Akuter Gichtanfall“ probierten wir in Kleingruppen verschiedene Internetseiten aus und berichteten uns danach von Vor- und Nachteilen, sowie Hindernissen.
    Wissensmanagementlernen
    Anschließend wurde eine weitere kleine Einkaufsaktion gestartet. Als Abschluss dieses Tagebucheintrages folgen nun Bilder, was passiert, wenn man „nur schnell“ für 12 Leute einkaufen geht und die Einkäufe dann im „autofreien“ Waldferiendorf mit Bollerwagen transportieren möchte.
    einkaufenbollerwagen
  • Mittwoch 08.03.2017

    Heute ist schon Halbzeit der ersten Woche erreicht. Da unser Auto immer einen relativ weiten Weg zu den jeweiligen Praxen zurückzulegen hat (insgesamt etwa eine Stunde einfacher Weg), statten wir uns nach dem Wecker-Klingeln noch mit einem Frühstück aus und starten dann auch gleich los.
    AutoIn meiner Praxis – einer urologischen Praxis - startet auch sofort nach meiner Ankunft die Sprechstunde. Wie sich herausstellt erwartet mich heute ein gemischtes Patientenkollektiv: Männer mittleren Alters welche zur Prostatakarzinomvorsorge vorbeikommen wollen, Zustand nach Hodentorsion, Prostatakarzinompatienten, Ejaculatio praecox, Potenzstörungen und diverse Miktionsstörungen jeden Alters. Der Arzt erklärt mir geduldig die Grundsätze der urologischen Untersuchungstechniken und ich darf auch etwaige Male selbstständig Ultraschalluntersuchungen durchführen, wobei mir der Arzt immer bereitwillig zur Seite steht und Fragen beantwortet bzw. Tipps gibt. 
    tischMittags geht`s auch schon wieder heim und wir können nach einem gemeinsamen Mittagessen den ersten freien Nachmittag genießen. Die Gruppe teilt sich auf in zwei Hälften, wobei die einen lieber zum Skifahren auf den Geißkopf und die anderen zum Laufen in den Wald gehen um sich sportlich wieder mal richtig auszupowern. 
    skifahren
    Abends wird nach der ganzen Anstrengung nochmal gemeinsam gegessen und dann der traditionelle Nockherberg geschaut sowie Monopoly oder (traditionell bayrisch) Schafkopf gespielt. Und dann gibt`s ja auch noch ´nen Geburtstag zu feiern…
  • Donnerstag 09.03.2017

    Da wir ja jetzt schon fast echte “Regener“ sind haben wir uns heute an die frühmorgendliche Fahrstrecke ohne Navi gewagt! Und sind der festen Überzeugung die ersten Schulkinder am Wegesrand bereits zu kennen=)Tatsächlich kam ich ohne Umwege nach Ablieferung meiner Kollegen in der Praxis an. 
    Hier wurde ich, noch bevor ich mich umziehen konnte, zu einer kleinen Sensation gerufen... eine praxisbekannte Patientin mit Vorhofflimmern wurde mittels Ajmalin kardiovertiert und hatte tatsächlich dann einen Umschlag in den Sinusrhythmus.
    Auch der weitere Praxistag stand ganz unter dem Zeichen der besonderen EKGs... eine weitere Patientin hatte immer wieder kurze Aussetzer ihrer Herzaktionen und es galt das Langzeit-EKG mit zu befunden.

    Nachdem der erste Teil des Tages somit erfolgreich, mit neuen Erfahrungen abgeschlossen werden kann, wird sich wieder auf den bekannten Rückweg zu den anderen Praxen gemacht. 
    Da 12 Mäuler am Abend ja auch gestopft werden wollen legten wir einen kurzen Zwischenstopp im Supermarkt ein und wurden mit übervollem Einkaufswagen von den Einheimischen bestaunt.

    Das heutige Teaching war ein Sono-Kurs, den wir mit Julia (einer mehr als fachkundigen Assistenzärztin) absolvieren durften. Sobald der “Glibber“ auf dem Abdomen verteilt war ging es auch schon los: Es beginnt ein Wetteifern welche Struktur sich wo befindet. Wir können alle wohl etwas enttäuscht behaupten, dass keiner von uns eine spektakuläre Anomalie in seinem Abdomen hat (Wobei wir gerne eine gefunden hätten :P)
    bild 3Bild1
    Noch ganz beseelt davon, dass man endlich mal Zeit hatte sich in aller Ruhe und mit Anleitung alle wichtigen Strukturen in der Sonographie an zu schauen, schälen sich die 3kg Kartoffeln fürs Abendessen quasi wie selbst.
  • Tagebucheintrag „Exzellenter Winter 2017“ für Freitag, den 10.März 2017

    Unser gemeinsames Frühstück läuft inzwischen ganz routiniert ab, von Früchtemüsli bis Cinni-Minis ist alles vertreten. Die allmorgendliche Autofahrt durch den schönen Bayerwald mit atemberaubenden Ausblicken auf Geißkopf, Einödriegel und Arber gehört mittlerweile schon in unseren Alltag. Schon am fünften Tag in der Hausarztpraxis traf ich dort eine Patientin zum zweiten Mal wieder; da fühlt man sich auch als Nicht-Bayer fast schon einheimisch. Auch ließ sich die Bauchspeicheldrüse dank des gestrigen Ultraschallkurses schon deutlich besser finden. Nach einigen digital rektalen Untersuchungen und vielen verordneten Globuli (auch in die Alternativmedizin erhalten wir Einblick) war der Praxiseinsatz für die erste Woche tatsächlich schon vorbei. Bei so viel Abwechslung, die wir bekommen, vergeht die Zeit ganz wie im Flug. Unser Nachmittag war ganz dem EKG gewidmet. 
    EKG1 EKG2
    Dank der AOK konnte unser vierstündiger Kurs mitten in Regen stattfinden. Nachdem die Grundlagen wiederaufgefrischt waren, gingen wir in die Gruppenarbeit über, in der die Themen „Infarkte“, „Blockbilder“ und „Arrhythmien“ behandelt wurden. Dank motivierter Tutorinnen lief das Ganze reibungslos und höchst interessant ab und auch die kleinsten P-Wellen waren keine Herausforderung mehr. Und sollten die Augenlieder nach der intensiven Woche doch einmal schwer werden, half der von der AOK bereitgestellte Kaffee einem jeden. Trotz unterschiedlicher Vorkenntnis konnte jeder sehr viel aus dem Nachmittag mit in die nächsten drei Wochen in der Hausarztpraxis nehmen. Zufrieden konnten wir dann abends bei Kaminfeuer, Kartoffelauflauf und Bluetooth Box Musik die erste Woche ausklingen lassen.
  • Samstag, 11.03.2017

    Nachdem heute die ersten Wecker erst um halb acht losgingen, konnten wir regelrecht ausgeschlafen in das Krankenhaus nach Zwiesel fahren, wo uns der mit Spannung erwartete Nahtkurs bevorstand. Den ganzen Vormittag durften wir uns dort an Schweinshaxen austoben – von der Einzelknopfnaht bis zur Lappenplastik wurde alles geübt.
    nahtkursDer Nachmittag stand uns zur freien Verfügung: einige von uns nutzten das für ein Schläfchen, um Energie für den Abend zu sammeln, andere erkundeten als ratschende Jogginggruppe Dürrwies und ein paar fleißige Teilnehmer recherchierten über Fälle in ihrer Hausarztpraxis. 
    Am Abend ging es dann im Konvoi los zu Herrn Dr. Giermeier, Wirbelsäulenchirurg aus Zwiesel. Seine Tochter kochte für uns und ließ sich dabei wirklich nicht lumpen! Nach einem großartigen 3-Gänge-Menü genossen wir noch eine Weile die Gastfreundschaft der Familie Giermeier, dann ging es zurück in unsere Unterkunft nach Dürrwies.
  • Sonntag, 12. März 2017
    image1

    Nach einer anstrengenden ersten Woche mit vielen neuen Eindrücken nutze die Gruppe
    den heutigen Morgen um auszuschlafen. Voll frischer Energie starteten wir den Tag mit
    einem gemeinsamen Frühstück, um gegen Mittag zur Eissporthalle Regen aufzubrechen.
    Dort waren wir mit drei professionellen Eisstockschießern des örtlichen Clubs EC Grub
    verabredet, um erste Erfahrungen mit der uns allen noch unbekannten Sportart
    Eisstockschießen zu sammeln. Vor Ort angekommen, hatten wir das Glück die Deutsche
    Eisstocknationalmannschaft zu treffen, welche gerade von einer Meisterschaft in
    Tschechien zurückkehrte. 
    image2image4Von unseren drei Profis wurden wir kurzerhand mit den örtlichen
    Profisportlern bekanntgemacht und in der erfolgreichen Vereinsgeschichte unterrichtet.
    Danach ging es dann aufs Eis: nach ein paar Testversuchen spielten wir schon unser
    erstes Turnier, was allen sehr viel Spaß machte.
    image1 1
    Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Sonne auf unserer Terrasse machte sich
    ein Teil von uns noch zu einem gemeinsamen Spaziergang auf, der Rest nutze die freien
    Stunden für einen Mittagsschlaf oder um joggen zu gehen. Anschließend halfen alle
    zusammen, um die Gemeinschaftsunterkunft zu putzen, was bei so vielen helfenden
    Händen schnell erledigt war.
    Den Abend ließen alle zusammen mit leckeren Essen und Tatort ausklingen.
  • Mo 13.3.2016

    Die zweite Woche starteten wir schon mit etwas mehr Routine. Frisch erholt vom
    Wochenende freuten wir uns alle wieder in unsere Praxen zu fahren. Nach einem guten
    Kaffee und emsigen Freikratzen unserer Autoscheiben starteten wir gespannt in den Tag.
    Morgens begleitete ich meinen Arzt und konnte mir einige Dinge in Sachen Umgangsweise
    mit Patienten abschauen. Ich sah sowohl Fälle mit Bauschmerzen als auch ein schwieriges
    Gespräch mit einer Frau deren Mann schwer an Krebs erkrankt war. Zwischenzeitlich bekam
    ich Patienten zugeteilt, die ich selbst untersuchen und vorstellen durfte. Zusammen
    erarbeiteten wir die weitere Vorgehensweise. Nach einer Mittagspause mit einem
    schmackhaften Döner ging es weiter und ich begleitete meine Ärztin bei ihren Heim- und
    Hausbesuchen. Dadurch konnte ich noch einen ganz anderen Einblick in die Aufgaben eines
    Hausarztes bekommen und gleichzeitig Einiges von Viechtach und der Umgebung sehen.
    Nach getaner Arbeit und einem Großeinkauf im Edeka wurden wir vom fleißigen Kochteam
    begrüßt, das ein vorzügliches Curry zauberte. Zusammen mit Wolfgang und Mandy ließen
    wir die vergangene Woche Revue passieren und fielen dann erschöpft in unsere Betten.
  • Exzellenter Winter - Tagebuch für Dienstag, den 14.03.2017

    Der Tag begann für uns alle mit einem Vormittag in unseren Praxen. Ich hatte heute die Gelegenheit, den zweiten Arzt meiner Praxis, der schon über vierzig Jahre Berufserfahrung verfügt, auf seinen Hausbesuchen zu begleiten. Wir besuchten zunächst eine schwer demente Frau, die seit zehn Jahren unter der fortschreitenden Krankheit leidet und nun bettlägerig und nicht mehr ansprechbar ist. Ihr Lebensgefährte gab uns Auskunft über ihr aktuelles Befinden. Auf der Autofahrt konnte ich mit dem Hausarzt dann das Thema besprechen, wie man in dem Beruf die richtige Balance zwischen Empathie und Abgrenzung zu den einzelnen Schicksalen findet. Anschließend besuchten wir noch weitere Patienten zuhause und im Pflegeheim, bei denen die Gerinnungswerte kontrolliert werden mussten. In der Praxis war auch der Umgang mit einem Patienten, der am Wochenende nach einer Trennung aus der gemeinsamen Wohnung mit seiner Frau und seinen Kindern ausgezogen war und danach übermäßig viel Alkohol getrunken hatte, sehr lehrreich.

    Mit der Fahrgemeinschaft ging es fröhlich in Richtung Regen, wo im Café Jeff schon zum wiederholten Mal in der Gruppe gemeinschaftlich der Döner-Salat-Teller zu Mittag verzehrt wurde.

    Um 15 Uhr war es dann soweit: Der Orthopädienachmittag begann und war von Anfang an ein Intensivkurs in Sachen Kreuzschmerzen, orthopädischer Diagnostik und Therapie. Konzentriert erarbeiteten wir zunächst die Leitlinie zum Kreuzschmerz und besprachen sie in der Gruppe. Anschließend zeigte Orthopäde Thomas uns am Skelett und am lebenden Modell viele Tests und Phänomene bei radikulärem Kreuzschmerz oder Gelenkblockaden und schließlich eine komplette orthopädische Grunduntersuchung. Zum Schluss stellten wir mitgebrachte Kreuzschmerz-Fälle aus unseren Praxen vor und Thomas war für alle Fragen offen.
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    Zurück in Dürrwies kochten wir zum Abendessen mit Chili con carne und Guacamole gefüllte Tortillawraps. Der Kuchen, der beim Essen nebenbei im Ofen gar werden sollte, litt kurzzeitig unter dem fälschlicherweise auf „Grill“ eingestellten Ofenprogramm, konnte dann jedoch nach Belustigung aller erfolgreich gerettet werden. Der Abend sollte bei gemeinsamem Kartenspielen noch nicht so schnell vorüber sein.
  • 15.3.2017 – Tagebucheintrag – Kinderseminar

    Das Highlight des heutigen Tages war das Kinderseminar in der Feuerwehrwache in
    Untermitterdorf, zu welchem wir uns nach den wieder einmal ereignisreichen Vormittagen
    in unseren jeweiligen Praxen ausgerüstet mit Kaffee, Kuchen, Keksen und Kleinigkeiten
    gespannt aufmachten.
    Neben zwei sehr engagierten Allgemeinmedizinerinnen, welche durch mehr oder weniger
    freiwillige Umstände und mehr oder weniger autodidaktische Fortbildungen zu
    hochqualifizierten Kinderheilkundebeauftragten in ihrer hausärztlichen Praxis geworden
    waren, erwarteten uns auch sieben aufgeweckte und hochmotivierte Kinder
    unterschiedlicher Altersgruppen mitsamt ihren sehr kooperationswilligen Müttern. Wir
    bedanken uns ganz herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen und die Chance in
    zwangloser Atmosphäre mit den Kindern zusammen in Interaktion zu treten und die
    ärztlichen Untersuchungstechniken zu einem Erlebnis auf beiden Seiten zu machen! Nicht
    nur wir lernten auf den Rhythmus eines Säuglingsherzens zu hören, Fünfjährige lauschten
    ihrem Herzschlag und schauten mit dem Otoskop in studentische Ohren, Dreijährige
    demonstrierten ihre Geschicklichkeit im Ein-Bein-Stand, Erstklässler bekamen eine
    kostenlose Rückenuntersuchung und wollten vor Begeisterung gar nicht mehr aufhören,
    ihre Fähigkeiten zu demonstrieren, Einjährige ließen das Gewusel aus Rachenspatel,
    Stethoskop und Reflexhammer seelenruhig über sich ergehen, während Fünftklässler mit
    sensationellen Achillessehnenreflexen den Studierenden die orientierende neurologische
    Untersuchung unterhaltsam näherbrachten.
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    Vier sehr lehrreiche und spaßbringende Stunden vergingen im gelungenen
    Zusammenspiel aus Theorie und Praxis unter der Moderation der beiden pädiatrischen
    Hausärztinnen in gutgelaunter Produktivität und fanden rundum die Begeisterung der
    Studierenden.
    zungeohr
    Bei selbstgebackener Pizza (...auch der Teig) und Rotwein (Patientengeschenk) ließen wir
    den Tag im italienischen Flair locker ausklingen.
  • Donnerstag, den 16.03.2017

    In der Praxis ging es bei mir – vielleicht aufgrund des wundervollen Wetters – erstaunlich ruhig zu. Nichts desto trotz fehlte es keinesfalls an Aufgaben. Neben den Anamnesen, Belastungs-EKGs, Wundverbänden, Blutentnahmen und Ultraschalluntersuchungen war für mich besonders toll, dass ich heute abwechselnd sowohl bei dem Arzt als auch bei der Ärztin der Gemeinschaftspraxis dabei sein konnte. Mich begeistert es zu sehen, wie einzigartig jeder von ihnen im Umgang mit seinen Patienten ist und wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, ein Gespräch mit dem Patienten effektiv zu gestalten.
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    Nach einer sonnigen Mittagspause hatten wir heute zum ersten Mal „Peer Teaching Fallbesprechung“ in Regen. Zur Seite stand uns eine Hausärztin aus Drachelsried mit ihrer langjährigen Erfahrungen. Anhand einer „einfachen Erkältung“ erarbeiteten wir uns zunächst in Dreiergruppen eine Grundstruktur für das Vorgehen bei einem derartigen Fall. Anschließend besprachen wir noch zwei weitere Patientenfälle, die wir hier in unseren Praxen erlebt haben.
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    Zurück in unserem Waldferiendorf wurde der Abend vielseitig gestaltet. Beim Spaziergang oder Joggen, Fernsehen, Kochen, beim Essen, bei Gesprächen, beim Spielen oder Lesen ließen wir den Abend ausklingen.
  • Freitag, der 17.03. im Exzellenten Winter

    Wie an jedem Tag waren wir morgens in der Hausarztpraxis. Für mich besonders war, dass ich heute viele Kinder untersuchen konnte. Praktisch, dass wir die Untersuchung von Kindern gerade zwei Tage zuvor geübt hatten. Ansonsten war es wie immer ein interessanter Vormittag, sodass die Zeit schnell vorbeiging. Am Nachmittag stand eine besondere Veranstaltung auf dem Terminkalender. Wir trafen uns im Sitz der AOK in Regen, um mit dem Regionalleiter der AOK und zwei Vertretern einer privaten Krankenkasse zu diskutieren. Bereits im Vorab wurden von uns verschiedene Thesen formuliert, wie z.B. „Welche Krankenversicherung ist besser auf den demographischen Wandel vorbereitet?“. Wir teilten uns in Gruppen ein, von denen eine jede eine bestimmte Position zu den jeweiligen Thesen vertrat. So kam es so lebhaften Diskussionen, die von den Vertretern der Krankenkasse kommentiert wurden. Im Anschluss konnten wir noch einzelne Fragen stellen.

    Durch die rege und respektvolle Umgangsweise aller Beteiligten untereinander konnten viele interessante Aspekte angesprochen werden.

    Für mich war diese Veranstaltung eine große Bereicherung, da man normalerweise nicht die Möglichkeit bekommt, sich so direkt mit (höheren) Vertretern der Krankenkassen zu unterhalten – vor allem nicht mit Vertretern von privaten und gesetzlichen an einem Tisch.
  • Samstag 18.03.17

    Heute Morgen starteten wir ausnahmsweise mal so richtig ausgeschlafen in unser freies Wochenende. Allerdings fand draußen die nächste Sintflut statt und schränkte uns etwas in unserer Tagesgestaltung ein. So fielen Wandern, Skifahren und ähnliches leider sofort weg…
    Doch wir sind ja alle flexibel und entschlossen uns daher rasch für einen Ausflug nach Passau. Dank einem ortskundigen Tour Guide unter uns, fanden wir dort den Weg zur Pfarrkirche St. Paul, in den Dom St. Stephan und zur Ortsspitze, wo sich die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz treffen.
    Ein Großteil von uns machte sich dann an den steilen Anstieg zur Veste Oberhaus, der Festung Passaus, die in 105m Höhe über der Altstadt thront. Zwei unser findigen Teammitglieder, die sich für ganz schlau hielten, hatten sich erst zum Souvenir-Shoppen abgesetzt, nur um dann heimlich den Bus zur Veste hinauf nehmen zu können… tja, aber wir waren trotzdem schneller ;)
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    Oben angekommen stärkten wir uns bei traumhafter Aussicht in einem netten Restaurant. Auf dem Rückweg testeten wir noch ein Cafe, besuchten den Aldi und genossen in Regen Pizza und Pasta zum Abendessen.
  • Sonntag, 19.03.2017:

    Auch zukünftige Ärzte müssen mal entspannen. Heute haben wir die Gelegenheit dazu gleich genutzt und uns mit einem ordentlichen Frühstück verwöhnt. Die Region wurde dabei durch Obazda und frisch aufgebackene Brezn vertreten. 
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    Da das Wetter immer noch keine Gnade zeigte, konnten wir auch heute unsere Wanderpläne nicht in die Tat umsetzten. Ein Teil der Gruppe entschied sich für einen Ausflug in die Badewelt Bad Kötzting, um es sich dort in der Sauna gut gehen zu lassen. Ein anderer Teil verbrachte den Tag mit mehr oder weniger gemütlichen Spaziergängen rund um Dürrwies. Und natürlich wurde der freie Tag auch für Hausarbeit genutzt. Zum Putzen und Waschen sind die angehenden Ärzte nach ihren aufregenden Arbeitstagen meist zu platt. 
    Gegen Ende des Tages versammelten wir uns dann alle im Wohnzimmer, um uns mit Leitlinienstudium und Recherchen auf die nächste Woche vorzubereiten.
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    Voller Tatendrang starten wir also in Woche 3!
  • Montag 20.03.2017

    Heute ging`s dann schon in die dritte Woche des Projekts. Nachdem erst mal die Schlafenszeit voll ausgereizt wurde, klingelte doch der finale Wecker nach zwei Mal Schlummern gegen 7:18 Uhr. Schnell noch ein Brot geschmiert, Zähne putzen und ab zum Auto. Dort wurden wir gleich mal vor wässrige Tatsachen gestellt, denn im Auto unseres Fahrers hatte sich eine Pfütze gebildet. Wind und Wetter am Wochenende war wohl zu krass! Naja dann halt erst mal mit der Handschaufel das Wasser rausschöpfen...
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    In der Praxis angekommen durfte ich heute den dritten Arzt der familiengeführten Praxis kennen lernen und wie sich herausgestellt hat: Wieder supernett!
    Dann ging`s auch schon los. Von 8-12 Uhr konnte ich eigene Patienten aufnehmen und selbstständig untersuchen. Der Arzt hat daraufhin selber nochmal das Gespräch mit den Patienten gesucht und zum Abschluss wurden beide Ergebnisse nochmal miteinander verglichen und besprochen. Learning by doing eben!
    Nach eine kurzen Brotzeit mittags ging`s dann auch schon weiter zu den Hausbesuchen, wo man nochmal eigene Blutdruck-Messfähigkeiten anwenden konnte und den Arzt kräftig mit fragen löchern konnte. Wieder zurück in der Praxis nochmal kurz zwei Patienten aufnehmen und der Tag war auch schon rum – Zeit vergeht wie im Flug, wenn man selber was macht/ machen darf !
    Wieder in Dürrwies im Haus Tannbühl angekommen, waren wir auch noch mit kochen dran heute. Damit auch für unsere Vegetarier vorgesorgt war, entschieden wir uns für `nen Salat und Spagetthi mit zwei verschiedenen Soßen zur Auswahl.
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    Noch schnell Küche aufräumen und ab ins Bettchen für den zweiten Tag der Woche.
  • Tagebuch 21.03.2017

    Der Tag startet mittlerweile routiniert ...ein Teil frühstückt königlich mit Müsli-Brötchen-Aufschnitt, der andere Teil stolpert mehr oder weniger pünktlich zur Abfahrtszeit ins jeweilige Auto.
    In den Praxen sind wir nach den 2 Wochen auch schon freudig erwartete Mitglieder und können uns frei und mal mehr, mal weniger eigenständig durch die Praxen und Patienten-Anamnesen bewegen.

    Nach kurzem Mittagschlaf in Dürrwies sind wir gestärkt und ausgeruht, nach Regen zum Diabetes-Teaching aufgebrochen.
    Hier hat sich Petra SUPER viel Mühe gegeben uns Ihre Sicht auf die Patienten und die Krankheit zu vermitteln. Man kann nur sagen es ist ihr 100% gelungen ihre Begeisterung auf uns zu übertragen!!!!!
    Voller Elan haben wir in Kleingruppen unsere Füße untersucht und konnten die ein oder andere vermutete Mediasklerose, zur Beruhigung der jeweiligen Fußbesitzer, ausschließen.
    dopplerfüsse
    Bei den von Petra vorgestellten Patientenfällen konnten wir alle nur staunen.... Sie kennt einfach alle Ihre Patienten und teilweise sogar noch die vorangegangene Generation mit samt Diabetes-Problematik. Hierbei wurde einem noch einmal klar wie wichtig der Patientenkontakt und die Krankheitsgeschichte gerade im ländlichen Raum ist.
    Großes Lob an Petra wir hatten ein spitzen Teaching.

    Zurück in Dürrwies machte sich das Team-Kochen an die Arbeit und zauberte uns vietnamesische Sommerrollen (erneut haben wir bereut KEIN Kochbuch unserer 4 Wochen angefertigt zu haben! :/ )
    SommerrollenFrei nach dem Motto: nach dem Teaching ist vor dem Teaching haben wir uns direkt nach der Stärkung am großen Küchentisch versammelt um uns gegenseitig die Depressions-Leitlinie vorzustellen.
    Alle waren erstaunt wie schnell es gehen kann, wenn man sich endlich aufgerafft hat ;)
    zusammen
    Nach so viel Produktivität und fortgeschrittener Uhrzeit sind jetzt alle am Entspannen, spielen, schlafen....
  • Tagebucheintrag „Exzellenter Winter“ von Mittwoch, dem 22.März 2017

    Uns Teilnehmern des exzellenten Winters stand heute einer der abwechslungsreichsten und intensivsten Tage bevor. Wie immer starteten wir sehr früh in unserer urigen Unterkunft in Dürrwies, leider wieder mit kräftigem Regenfall – wir hoffen aber auf schönes Frühlingswetter am Wochenende. Den Vormittag verbrachten wir wie gewohnt in den jeweiligen Praxen. Nach dem gestrigen Diabetes Kurs war der Zusammenhang zwischen Metformin und Magen-Darm-Beschwerden bei einem meiner Patienten schnell gefunden. Die Mittagpause verbrachten wir Regener Famulanten witterungsbedingt im mehr oder weniger hübschen Einkaufspark. Über schöne Landstraßen -direkt an der Burgruine Weißenstein vorbei- und bei herrlichem Bayerwald-Panorama machten wir uns dann nach Schöfweg zu unserem nachmittags Workshop auf.

    In gemütlicher Atmosphäre hatten wir zwei Stunden lang Zeit, über das wichtige Thema Depression zu sprechen. Da wir die Leitlinien bereits in Vorhinein aufgeteilt, vorbereitet und besprochen hatten, blieb mehr Zeit, mitgebrachte Fälle aus der Praxis im Plenum zu diskutieren. Besonders toll war es dabei für uns, auf die professionelle Begleitung des Seminars zweier Fachärtzte aus der Region zurückgreifen zu können. So konnten wir viele Fragen zu diesem wichtigen Thema loswerden und dabei speziell auf die Rolle der Hausärzte dabei eingehen. Stuhlkreis, leckere Schoko-Kekse und geschmackvolle Einrichtung der Psychotherapie Praxis, in der wir waren, machten diesen Nachmittag zu einer wirklich unvergesslich.
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    Das große Highlight des heutigen Tages lag aber immer noch vor uns. Im großen Saal des Nachbargasthofes waren wir zur Abschlussveranstaltung des Projektes „Gute Ärzte bracht das Land“ eingeladen, einem weiteren Projekt der Gemeinschaftspraxis Bayerwald. Dieses war zwei Jahre lang vom Gesundheitsministerium Bayern gefördert worden mit dem Ziel, die Weiterbildung zum Allgemeinmediziner auf dem Land attraktiver zu machen.
    veranstaltung
    Das Projekt ist ein voller Erfolg und überregional bekannt. Daher waren auch Staatsministerium, Landräte, Bürgermeister und Vertreter wichtiger Organisationen in der Region geladen. Nach dem feierlichen offiziellen Teil hatten wir Studenten die Möglichkeit, in Kleingruppen mit den anderen Vertretern ins Gespräch zu kommen. Für beide Seiten war es eine wunderbare Erfahrung, sich offen austauschen zu können und mehr über die Ansichten der lokalen Politik zu erfahren. Hauptthema war es auch hier, Strategien zu entwerfen, wie man junge Ärzte dazu gewinnen kann, aufs Land zu ziehen und hier auch sesshaft zu werden. Besonders die Vorstellungen, Erwartungen, Wünsche und Ängste unserer Generation wurden hierbei in den Mittelpunkt gestellt. Bei tollem Buffet und in lockerer Stimmung verliefen die Gespräche bis in den Abend hinein.

    Bei Kaminfeuer und Gitarrenspiel ließen wir den Tag dann zurück in Dürrwies gemütlich ausklingen.
  • Donnerstag, 23.03.2017

    Von den mittlerweile allseits bekannten und differenziert den verschiedenen Mitbewohnern zuzuordnenden Weckermelodien, die täglich in der Früh zu einem regelrechten Orchester verschwimmen, werden wir auch an diesem Morgen aus unserem Schönheitsschlaf gerissen.
    Auf geht es in die Praxis, wo ich die Jacke gar nicht erst ausziehe, denn wir starten zu zwei Hausbesuchen: zuerst müssen wir eine Leichenschau machen, direkt danach werden wir zu einem Notfall mit Verdacht auf Schlaganfall gerufen.
    Gegen 9:00 kommen wir zurück in die mittlerweile gut gefüllte Hausarztpraxis, wo ich weiter Anamnesen üben und mir vom Arzt die verschiedensten Untersuchungsmethoden zeigen und Krankheitsbilder erklären lassen kann.
    Mittlerweile sehe ich bei der Ohrspiegelung tatsächlich das Trommelfell und kann eigene Therapievorschläge machen, die manchmal sogar genauso übernommen werden! Und auch beim Ultraschall nehmen die Schatten auf dem Bildschirm langsam die Formen der gesuchten Strukturen an 😉
    Mittags treffen wir uns alle im Haus Tannbühl in Dürrwies, es ist Zeit für eine kurze Mittagspause – individuell nutzbar für Schläfchen, Recherchen oder zum ‚Ratschen‘.
    Um 15:00 geht es in der AOK in Regen weiter mit der Besprechung von allgemeinen Fällen aus den Praxen. Hier werden bis zum Abend die richtigen Fragestellungen im Gespräch mit dem Patienten, wichtige Differentialdiagnosen und mögliche Therapien diskutiert. Dabei stehen uns Julia Friedel und Dr. Dora Takacs mit Rat und Tat zur Seite, und auch für Fragen von uns über das spätere Berufsleben ist noch genug Zeit – vielen Dank nochmal dafür!
    fall
    Nach dem gemeinsamen Abendessen bauen wir unsere Schafkopfkenntnisse weiter aus (Einsatz: 5 Cent!). Andere spielen Skat und einige von uns haben sogar die Gitarre rausgeholt und singen gemeinsam dazu!
    Wie dann das erste Gute-Nacht-Lied angespielt wird, ist es für alle langsam Schlafenszeit – morgen geht’s weiter! 😊
  • Tagebucheintrag- 24. März 2017

    Von Vogelgezwitscher geweckt, starteten wir gut gelaunt in unseren letzten Arbeitstag für
    diese Woche. In der Praxis angekommen, warteten schon die ersten Patienten im
    Wartezimmer. Heute standen Impfungen, Ernährungsberatung, Knochenbrüche und
    grippale Infekte auf dem Programm. Zusammen mit einer Ärztin aus meiner
    Gemeinschaftspraxis wurden alle Patienten untersucht und behandelt. Es war besonders
    spannend zu beobachten, wie die junge Ärztin auf die Bedürfnisse des Patienten in der
    Ernährungsberatung eingegangen ist.

    Nachdem alle Patienten erfolgreich ins Wochenende verabschiedet waren, machte auch
    ich mich auf den Weg zur Praxis meiner Mitfahrerin. Zusammen erledigten wir einen
    Großeinkauf für das gesamte Wochenende. Dabei durfte auch die kleine
    Osterhasenfamilie nicht fehlen, die wir schon für Osternester in unseren Praxen gekauft
    haben.
    osterhasenfamilie osterhasen
    Nachdem Einkauf und Osterhasenfamilie gut zurück in Dürrwies angekommen
    waren, ließen wir es uns ein paar Stunden gut gehen: Spazieren gehen oder Mittagsschlaf
    waren dabei zwei sehr entspannte Optionen.

    Ein Teil der Gruppe war schon am frühen Mittag zum Geißkopf aufgebrochen, um dort den
    Gipfel zu erklimmen. Bei strahlendem Sonnenschein fiel dies niemanden schwer.
    grillengrillfest
    Wieder vereint am Abend wurde der Grill angeheizt und ein Grillabend in großer Runde
    veranstaltet. Alle genossen die ausgelassene Stimmung und die Aussicht auf ein
    Wochenende bei strahlendem Sonnenschein.
  • Samstag, 25. März 2017

    Nach unserem ausgiebigen Grillfest vergangenen Abend starteten wir heute entspannt und etwas verspätet in den Tag. Draußen erwartete uns fantastisches Wetter und gespannt machten wir uns auf den Weg zur Rotwildfütterung in den Nationalpark. Davor legten wir noch einen Zwischenstopp in Zwiesel ein, um unsere Langlaufski für Sonntag abzuholen. Nach einigem Hin und Her schafften wir es schließlich auch, die Ausrüstung einzuladen.
    Am Parkplatz des Nationalparks Bayerischer Wald angekommen, begrüßten uns zwei Mitarbeiter und führten unsere kleine Autokarawane in den Wald zum Rotwildgatter. Dort setzten wir uns in eine beheizte Hütte mit Ausblick auf die Futterstelle. Ein wirklich netter Berufsjäger kam dazu und gab uns einen spannenden und unterhaltsamen Einblick in seine Arbeit.
    rotwild
    Wir erfuhren alles über Rot-, Schwarz-, und Damwild und ihre natürlichen Feinde wie den Luchs, aber auch über die Probleme, die beim Aufeinandertreffen von Mensch und Tier entstehen können. Währenddessen konnten wir die Hirsche beim Fressen beobachten und alle unsere Fragen loswerden, die restlos beantwortet wurden.
    Danach nutzten wir die Gelegenheit, um nicht weit von dort den Lusen zu besteigen. Trotz der recht warmen Temperaturen lag dort noch Schnee, was den Aufstieg etwas beschwerlich machte.
    lusen
    Die sogenannte Himmelsleiter, das letzte steile Stück des Weges, artete stellenweise in eine Rutschpartie aus, am Ende wurden wir jedoch von einem phänomenalen Ausblick belohnt. Nach einem kleinen Sonnenbad auf den Felsen wählten wir für den Abstieg den angenehmeren Winterwanderweg. Nach der Bergtour kehrten wir in einem Cafe ein und ließen den Abend auf der Terasse ausklingen.
  • Tagebucheintrag vom Sonntag, dem 26.03.2017


    Nach der Uhrumstellung zur Sommerzeit begann der Tag für den Großteil von uns mit laaaaangem Ausschlafen. Lediglich Jan, Jacobe und Franziska brachen bereits um halb neun auf, um den Morgen zum Alpin-Skifahren zu nutzen.

    Für uns andere gab es gegen elf Uhr ein üppiges Frühstück mit Rührei und gekochten Eiern. Gut gestärkt fuhren wir dann mit unseren Autos zum Berg Arber, um auf dem Bretterschachten das Langlaufskifahren auszuprobieren. Sechs von uns hatten sich für die Skating-Variante und die anderen sechs für Klassik-Langlauf entschieden; die von Intersport Huber in Zwiesel gesponserte Ausrüstung hatten wir am Vortag bereits abgeholt. Nach kurzem Üben in einer Trainingseinheit ging es hinauf auf den Berg. Unser toller Klassik-Langlauf-Trainer Sepp sorgte dafür, dass jeder im eigenen Tempo und nach eigenen Ansprüchen dabeisein konnte. So war es für alle ein außergewöhnliches Erlebnis, vor allem da die Sonne den ganzen Tag schön geschienen hat und gleichzeitig noch richtig viel Schnee oben auf dem Arber war!! Alle Trainer waren voll dabei und entließen uns begeistert erst am späten Nachmittag - zuvor saßen wir noch alle beisammen und genossen die Sonnenstrahlen auf dem Gesicht und die zufriedene Erschöpfung! Muskelkater für den Folgetag war wohl bei jedem vorprogrammiert.
    langlauf
    Wieder daheim in Dürrwies steckte sich die Gruppe gegenseitig mit der Idee an, Pizza zu bestellen. Mit der Pizza auf dem Schoß und den Erinnerungen an einen wunderschönen Tag konnte der Kölner Tatort besonders genossen werden.
  • Montag, 27.03.2017

    Dürrwies Der letzte exzellente Montagmorgen fiel Einigen aus der Winterzeit Gefallenen etwas schwer, zumal ein sehr spezifisch auf die kurzen Adduktoren bezogener Muskelkater vom Skilanglauf am Tag zuvor, das Aufstehen nicht gerade erleicherte. Bei Frost und ärgerlich tief stehender Sonne fuhren wir mit in Eile freigekratzten Windschutzscheiben leicht geblendet und unter Zeitdruck zu unseren auf den Landkreis verteilten Hausarztpraxen. Manch einer verlor das Wettrennen um die zeitigste Abfahrt vom tannenbeschatteten Parkplatz und startete mit unliebsamen Wettschulden in den jungen Tag. In der Praxis erwarteten uns außer Augenringen unter den etwas widerwillig abgesetzten Sonnenbrillen glücklicherweise ein weiteres Mal zahlreiche spannende, berührende und humorvolle PatientInnen mit ihren Nöten und Geschichten, sodass alle Morgenmüdigkeit schnell vergessen war. Mit neu entfachtem Elan wurde die letzte Woche in dem wehmütigen Bewusstsein begonnen, dass unsere Zeit im bayerischen Wald nun langsam aber sicher dem Ende zuging. Alte Themen auf der persönlichen To-Do-Liste wurden mit Nachdruck abgehakt - so etwa das Beobachten und spätere Ausführen einer Ohrspülung – Neues wurde hinzugefügt. Für manche bedeutete dies, sich vorzunehmen, endlich einmal selbst eine i.m. Injektion zu spritzen, für andere, eine Impfung alleine durchzuführen und wieder andere wollten unbedingt einmal die erste eigene Naht an den Mann oder die Frau bringen. In meiner Praxis ergab sich eine neue Konstellation, bei der der Arzt mich die Anamnese und körperliche Untersuchung vom Chefsessel hinter dem Schreibtisch aus unternehmen ließ, während er selbst auf dem Assistentenschemel Platz nahm. So konnte er mir bei der Bedienung des Computerprogramms zur Austellung von Rezepten und Krankschreibungen zur Seite stehen, sowie mein Vorgehen ergänzen und meinen Umgang mit den PatientInnen im Nachhinein konstruktiv kritisieren und mit mir zusammen reflektieren. Aufgrund des geringeren Patientenandrangs am Ende des Quartals ergaben sich ebenfalls neue Perspektiven in der Gesprächsführung mit PatientInnen, so dass ich aus dem letzten Montag des Landarztprogrammes nocheinmal viele wichtige klinische Aspekte und zwischenmenschliche Begegnungen mitnehmen konnte. Ausklang fand der Montagabend wie immer mit einem geselligen Essen, bei dem wir unsere Erfahrungen und Erlebnisse des Praxistages emotionsvoll und wortreich austauschten und leidenschaftlich bei indischem Pop und Dal mit Reis in die gemeinschaftliche Diskussion einstiegen.
  • Dienstag, 28.03.2017

    Was für ein erfüllender Tag!

    Der Vormittag in der Praxis verging wie im Flug. Auch heute gab es neben den mittlerweile alltäglich erscheinenden Aufgaben einige interessante Patientenfälle, die wir nachmittags gleich in der „Fallbesprechung Hausarztfälle“ diskutieren konnten.

    Aufgrund der strahlenden Frühlingssonne und der Flexibilität unseres heutigen Leiters Matthias konnten wir das Nachmittagsprogramm nach einem gemeinsamen Mittagessen sogar ausnahmsweise auf unsere Gartenterrasse in Dürrwies verlegen. Anhand einer Patientengeschichte zu tagelang anhaltenden wässrigen Durchfällen und einem anderen Fall zu starken Bauchschmerzen bei eitrig verklebter Gebärmutter gingen wir nochmal gezielt die Schritte zu Anamnese und Untersuchungen, Diagnosestellung und Therapiemöglichkeiten durch. Ein wichtiges Fazit: „Bei den Maßnahmen, die wir als Arzt ergreifen, sollten uns der Grund für diese Maßnahme bewusst sein.“
    28.3 1 Nach der Besprechung entschied sich eine Gruppe von sieben Leuten kurzerhand noch eine Wanderung zum Falkenstein zu unternehmen. Die Aussicht bei Sonnenuntergang, der beginnende Frühling und die ruhige Natur waren einfach herrlich!
    28.3 228.3 3
    Der heutige Abend war für mich besonders schön, da ich von meinem Ärzteehepaar zu sich nach Hause eingeladen wurde. Die drei Töchter kennenzulernen, die Familie privat in ihrem Alltag erleben zu dürfen, das Haus, den Garten, die Hasen und die Katze zu sehen, das fantastische Abendessen bei festlich gedecktem Tisch, Gespräche und Klavier- und Gesangsstücke bereicherten den Abschluss dieses Tages für mich sehr!
  • Mittwoch 29.03.2017

    Nach dem Vormittag bei unseren Hausärzten gab es am Nachmittag ein besonderes Schmankerl. Da wir Medizinstudenten eher selten mit anderen medizinischen Berufen in Kontakt kommen, haben wir uns sehr darüber gefreut, dass wir von 2 Physiotherapeutinnen etwas über die Untersuchung von Gelenken gezeigt bekommen haben. Die beiden sehr motivierten Mädels gingen mit uns nacheinander das Knie-, Hüft-, und Schultergelenk durch und zeigten uns, welche Handgriffe wichtig sind, um die passive und aktive Beweglichkeit, sowie die Stabilität des jeweiligen Gelenks zu testen. Danach übten wir die Techniken abwechselnd an uns selber. Obwohl ich diese schon im Studium gelernt habe, war es super, die Handgriffe noch einmal zu wiederholen, zumal die Physio´s uns erklärten, was für Sie dabei in der Praxis am wichtigsten ist.
    spätzle
    Am Abend gab es dann noch Käsespätzle zu essen, die so gut waren, dass sie sogar von unseren Schwaben abgesegnet wurden.
  • Tagebuch 30.03.2017

    Routiniert aber schon etwas melancholisch trafen wir uns heute Morgen am Frühstückstisch, denn so allmählich wird uns allen immer bewusster, dass die letzten Tage hier angebrochen sind…

    Trotzdessen ging es natürlich hoch motiviert in die jeweiligen Praxen.
    Ein exzellenter Kollege und ich waren heute in derselben Praxis eingesetzt, um ein neues Konzept des Lernens zu testen. So schnappten wir uns einzelne Patienten, befragten diese genau und schlossen zum Teil noch eine körperliche Untersuchung an. Das Besondere dabei war, dass der jeweils andere sich im Hintergrund hielt, um den Untersucher zu beobachten und anschließend konstruktives Feedback geben zu können.
    Das war mal etwas anderes und regte uns auch zu fachlichen Diskussionen an.

    Am Nachmittag machten wir uns zu unserem letzten Teaching zur VHS Regen auf und trafen dort auf Herrn Dr. Schoder, einen Hausarzt der Region mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung. Dieser erklärte uns zunächst das Konzept einer Balinth-Gruppe: Eine Balinth-Gruppe ist eine Arbeitsgruppe von 8 – 12 Ärzten, in der besondere Fälle vorgestellt, die Erfahrungen in der Arzt-Patienten-Beziehung reflektiert und Lösungsansätze diskutiert werden.
    balinth
    Anschließend ließen wir uns selber auf eine Balinth-Runde ein und machten unsere ersten Erfahrungen damit. Eine von uns berichtete über einen schwierigen Patientenkontakt, bei dem das Verhältnis zwischen Student und Patient etwas verunsichernd und unklar war. Wir sprachen über unsere Gefühle mit solchen Situationen und eigene Ideen, wie man mit diesen besser umgehen könnte.

    Den Abschluss dieses Tages bildete der lang ersehnte Filmeabend mit Mamma Mia.
  • Freitag, 31.03.2017

    Als wir heute Morgen aufstanden, wurde uns klar, wie schnell die letzten vier Wochen vergangen sind. Zum letzten Mal folgten wir unser morgendlichen Routine, zum letzten Mal machten wir uns auf in unsere Praxen. An meinem letzten Tag in der Praxis gab es noch einige spannende Fälle, unter anderem auch eine beginnende Scharlachepidemie zu sehen. Besonders gefreut habe ich mich, dass nach Sprechstundenschluss noch ein kleiner „Sektempfang“ für mich veranstaltet wurde. Bei Butterbrezen und Kuchen ließen wir die letzten Wochen Revue passieren. Ich bin wirklich sehr froh, bei einem Arzt gelandet zu sein, der mir von Anfang viel Vertrauen entgegenbrachte. So konnte ich viel ausprobieren und auch sehr viel lernen.
    Osserbesteigung
    Nach dem Abschied machten meine Autofahrerin und ich uns auf, um endlich den „Hausberg“ der Gegend, den großen Osser zu besteigen. Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir eine tolle Aussicht, sodass es dann besonders schwer gefallen ist den Heimweg anzutreten. Auch der Rest der Gruppe nutzte das Wetter, um noch einmal die Gipfel der Gegend zu erkunden. Rachel, Teufelstisch und Geißkopf wurden bestiegen!
    gipfelTeufelstischbesteigung
    Zurück im Dürrwieser Ferienhaus begann die allgemeine Aufbruchstimmung. Alle wuselten durchs aus um ihre in den letzten vier Wochen im Haus verstreuten Sachen wieder zu suchen. Nachdem dann doch die meisten Handschuhe wieder ihre eigentlichen Besitzer gefunden haben, trafen wir uns mit Wolfang und Mandy zu einem letzten gemeinsamen Abendessen.
    Grieche
    Nach leckerem griechischen Essen erledigten wir den Pflichtteil, um dann noch eine ganze Weile gemütlich zusammen zu sitzen und die lustigsten Geschichten und Anekdoten der letzten Woche zu erzählen. Und davon gab es einige!
  • Tagebuch 01.04.2017

    Nach einer durchzechten Nacht im unserer urigen Hüttn mit dem einen oder anderen Obstler und diversen Spielen, ging`s heut früh dann nochmal raus zum letzten gemeinsamen Frühstück. Danach war dann aufräumen angesagt. Die verschiedenen Aufgabenbereiche wurden nochmals mustergültig verteilt und leitliniengerecht abgearbeitet, was schnell zu einem sauberen Ergebnis geführt hat.
    Dann wurde es jedoch emotional: Nach 30 gemeinsamen Tagen mit einer super Truppe und unzähligen schönen Momenten verabschiedeten wir uns wieder in die verschiedensten Regionen Deutschlands aus denen wir gekommen waren.
    abschied
    Doch Abmachungen zum Wiedersehen wurden getroffen und darauf kann man sich ja freuen..
    Fazit: Nach vier arbeitsintensiven Wochen im Bayrischen Wald haben wir extrem viel gelernt (von hochmotivierten und superherzlichen Ärzten) und jeder war durchweg begeistert – es war eine tolle Zeit! (kann ich euch nur wärmstens empfehlen)

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