Exzellenter Sommer Tagebuch
Wie schnell die Zeit verfliegt! Es ist schon der letzte Tag der ersten Famulaturwoche, haben wir heute morgen auf dem Weg zur Arbeit festgestellt. Nach einem kurzen Frühstück und dem obligatorischen Kaffee am Morgen haben wir uns routiniert, wie wir mittlerweile sind, gegen sieben Uhr auf den Weg zur Arbeit gemacht. Und auch heute haben wir unterwegs wieder die wunderschöne Sicht über die Bergwiesen und Täler genossen, an der wir uns in der Zeit hier wohl nie satt sehen werden.
In unseren Praxen haben wir uns mittlerweile gut eingelebt. Nachdem wir jetzt schon bei vielen Anamnesegesprächen gelauscht und bei einigen Untersuchungen über die Schulter geguckt haben, durften wir spätestens heute selbst Hand und Stethoskop anlegen. Auch wenn für viele von uns der bayerische Dialekt noch wie eine Fremdsprache klingt, fühlen wir uns sicherer im Umgang mit Patienten. Von der Vielfalt der auftretenden Erkrankungen in den Hausarztpraxen sind wir jeden Tag aufs Neue überwältigt: Von Angstzuständen über COPD-Exazerbation bis hin zu angeschlagenem Zeh war wieder alles dabei.
Nach einem schnellen Mittagessen hatten wir nachmittags unser erstes „Fälle-Teaching“! Anhand von selbstmitgebrachten Fällen haben wir uns in den einzelnen Häusern mit dem Ablauf einer strukturierten Anamnese befasst. Wir haben verschiedene Differentialdiagnosen von zum Beispiel Brust- und Rückenschmerz besprochen und sind auf die Redflags eingegangen.
Danach begann dann auch schon das Abendprogramm: Während einige die letzten Sonnenstrahlen des Tages am See oder im Wald genossen haben, waren andere noch Spikeball spielen oder haben zur Freude der Anderen nach dem Einkauf schon das Essen zubereitet. Nach dem wirklich leckeren Abendbrot wurde dann das erste Wochenende in den Unterkünften mit netten Gesprächen und einigen Spielen eingeleitet.